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Sony Ericsson stellt P990i-Nachfolger vor

WLAN und VoIP-fähiges Smartphone mit 3,2-Megapixel-Kamera. Eineinhalb Jahre ist es her, dass Sony Ericsson mit dem P990i sein erstes Symbian-Smartphone mit WLAN vorgestellt hat. Nun wurde mit dem P1i der Nachfolger präsentiert. Im Vergleich zum Vorgängermodell haben sich die Akkuleistung und die Qualität des Displays verbessert, das Menü ist überarbeitet und neue Funktionen sind hinzugekommen. Geblieben ist das Betriebssystem SymbianOS 9.1 mit der UIQ-Oberfläche in der Version 3.0.
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Um ein Viertel schlanker ist das Sony Ericsson P1i im Vergleich zum P990i geworden: So misst es nun nur noch 106 x 55 x 17 mm bei 124 Gramm Gewicht. Der 2,6 Zoll große Touchscreen arbeitet wie bislang mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln bei maximal 262.144 Farben. Über den Touchscreen und ein Scrollrad am linken Gehäuserand wird das Gerät bedient.

Im Unterschied zum P990i gibt es keine vollwertige Minitastatur mehr, bei der jede Taste einem Buchstaben entspricht. Vielmehr liegen bei dem neuen Tastaturkonzept immer zwei Buchstaben auf einer Taste, so wie es bereits beim Sony Ericsson M600i realisiert wurde. Die Tasten liegen sehr eng beieinander und das Tippen auf dieser Tastatur erfordert einiges an Übung. Es kommt leicht vor, dass man den Rand einer Taste nicht ganz erwischt und damit auch die Nachbartaste drückt.

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Wer sich an die neue Klaviatur nicht gewöhnen mag, kann eine virtuelle Tastatur aufrufen oder die Handschriftenerkennung nutzen. Als Betriebssystem kommt SymbianOS 9.1 sowie die UIQ-Oberfläche in der Version 3.0 zum Einsatz. Über entsprechende PIM-Applikationen lassen sich Termine, Adressen, Aufgaben und Notizen verwalten. Zudem ist das Gerät für Push-E-Mail gerüstet und arbeitet mit Mail-Server-Systemen wie AlteXia, Ericsson Mobile Office, Intellisync, Microsoft Exchange ActiveSync, Research In Motions BlackBerry Connect 4.0, Seven, Sybase/iAnywhere oder Visto zusammen.

Zudem können IMAP-IDLE- bzw. IMAP- und POP3-Postfächer abgefragt werden. Mit passenden Office-Applikationen lassen sich Word- und Excel-Dokumente ansehen und bearbeiten, PDF-Dateien und Bilder werden ebenfalls angezeigt. Zudem kann das Smartphone als VPN-Client konfiguriert werden. Als HTML-Browser kommt im P1i der norwegische Browser Opera Mobile 8.0 zum Einsatz, der neben JavaScript auch Frames unterstützt und große Webseiten auf dem kleinen Display angemessen darstellen soll.

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Die im P1i enthaltene 3,2-Megapixel-Kamera mit Autofokus, 3fachem Digitalzoom und Fotolicht eignet sich neben Schnappschüssen auch für die Aufzeichnung von Videoclips. Ferner beherrscht das Gerät Videostreaming. MPEG4-Videos kann es nicht aufzeichnen. Die Kamera kommt außerdem bei Videokonferenzen per UMTS zum Einsatz. Mit der Media-Player-Software wird das Taschentelefon zum mobilen Musik-Player, das Formate wie MP3, AAC, AAC+ oder e-AAC+ abspielt. Per Bluetooth-Streaming (A2DP) kann der Nutzer kabellos der Musik lauschen.

Der integrierte Speicher wurde im Vergleich zum P990i aufgestockt und beträgt nun 160 MByte. Zudem legt Sony Ericsson dem Smartphone einen Memory Stick Micro (M2) mit einer Kapazität von 512 MByte bei. Das Smartphone bietet neben WLAN (WiFi 802.11b) auch UMTS. Zudem agiert es in den drei GSM-Netzen 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und unterstützt vermutlich auch GPRS, wozu Sony Ericsson aber keine Angaben machte. Weiter stehen Bluetooth 2.0 und eine Infrarotschnittstelle bereit. Per USB 2.0 kann das Smartphone mit einem Rechner verbunden werden, es wird dabei automatisch als Massenspeicher erkannt.

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Zu den weiteren Leistungsdaten des P1i zählen Java MIDP2, ein UKW-Radio, SyncML-Unterstützung, eine Freisprechfunktion, Sprachsteuerung und SMS- sowie MMS-Funktionen. Auf Wunsch kann der Kunde für das Sony Ericsson P1i auch einen kleinen GPS-Empfänger plus Kartenmaterial auf einem Memory Stick Micro von Navicore erwerben und sich damit von A nach B leiten lassen. Aktuelle Verkehrsmeldungen werden dabei in die Reiseplanung mit aufgenommen, verspricht Sony Ericsson.

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Das 124 Gramm leichte Smartphone erreicht laut Sony Ericsson im UMTS-Betrieb eine Sprechzeit von 3,5 Stunden, während sich die Gesprächszeit in GSM-Netzen mit bis zu 10 Stunden fast verdreifacht. Die Stand-by-Zeit gibt der Hersteller für das UMTS-Netz mit rund 14,5 Tagen an, während sich die Dauer im GSM-Modus auf bis zu 18 Tage erhöht. Ein Videotelefonat darf bis zu 2 Stunden dauern. Der Einsatz von WLAN dürfte die Akkulaufzeit weiter verringern, genaue Angaben machte der Hersteller dazu aber nicht.

Im dritten Quartal 2007 will Sony Ericsson das Symbian-Smartphone P1i auf den deutschen Markt bringen. Es soll ohne Vertrag 599,- Euro kosten.


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