Microsofts Patch-Day hat Windows und Office im Visier
Drei Security Bulletins werden dann als kritisch eingestufte Sicherheitslücken in Excel, Windows 2000, Windows Server 2003 und dem .NET Framework schließen. Die Sicherheitslöcher können zur Ausführung beliebigen Programmcodes missbraucht werden. Das gleiche Angriffsszenario gilt für weitere Sicherheitslecks, die von Microsoft aber nur als "wichtig" eingestuft wurden. Es sind zwei Security Bulletins für Publisher und Windows XP geplant.
Das fünfte Security Bulletin korrigiert Windows Vista und wird von Microsoft mit der Gefährdungsstufe "moderat" versehen. Angreifer sollen darüber an vertrauliche Informationen gelangen können. Wie viele Sicherheitslücken mit einem Security Bulletin geschlossen werden, ist noch unklar. Es kommt immer mal wieder vor, dass ein Patch gleich mehrere Sicherheitslücken auf einen Schlag schließt.
Seit Juni 2007 liefert Microsoft vorab mehr Informationen zum anstehenden Patch-Day. Neben der Menge der geplanten Security Bulletins verrät Microsoft nun auch, welche Produkte betroffen sind und welche Auswirkungen die zu schließenden Sicherheitslücken haben können. Das soll Systemadministratoren helfen, sich besser darauf einstellen zu können, welche Microsoft-Applikationen am Patch-Day besonders zügig aktualisiert werden müssen.
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