XenEnterprise 4.0 begibt sich in den Betatest
Zu den neuen Funktionen in XenEnterprise 4.0 zählen die so genannten "Resource Pools", in denen sich bis zu 16 Server plus NFS- und iSCSI-Speicher vereinen lassen. Diese teilen sich dann die Authentifizierungsvorgänge und auch das Ressourcen- und Konfigurationsmanagement erfolgt gemeinsam. Mit XenMotion lassen sich außerdem laufende virtuelle Maschinen auf andere physische Server verschieben.
Ferner lassen sich mit XenEnterprise 4.0 32-Bit-Gastsysteme unter einem 64-Bit-Hypervisor ausführen und Hotplug virtueller Festplatten sowie Netzwerkadapter wird möglich. XenEnterprise soll sich darüber hinaus besser skalieren lassen. So unterstützt die Software nun maximal 128 GByte Arbeitsspeicher beim Host- und bis zu 32 GByte RAM bei den Gastsystemen. Bis zu 32 physische und bis zu 8 virtuelle Prozessoren lassen sich nutzen und auch bei den Netzwerkkarten werden maximal 8 physische sowie 7 virtuelle unterstützt. Zudem lassen sich bis zu 128 Storage-Systeme mit je bis zu 16 TByte Speicher einbinden.
XenEnterprise verlangt explizit nach einem x86-Prozessor mit Hardware-Virtualisierungstechnik, da sich ansonsten Windows nicht virtualisieren lässt. Hier werden verschiedene 32- und 64-Bit-Varianten des Betriebssystems unterstützt, wobei sich Windows Vista nicht in der Liste findet. Des Weiteren unterstützt XenEnterprise verschiedene Linux-Gäste. Zu XenEnterprise gehört mit dem XenCenter auch eine neue Management-Konsole, die allerdings nur unter Windows läuft.
Die Registrierung für das XenEnterprise-Betaprogramm(öffnet im neuen Fenster) ist ab sofort bei XenSource möglich.
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