Linux-Treiber für AVMs WLAN-Adapter

Treiber für OpenSuse 10.2 optimiert

Der eigentlich schon für 2006 versprochene Linux-Treiber für AVMs WLAN-USB-Sticks wurde nun veröffentlicht. Er soll unter verschiedenen aktuellen Distributionen funktionieren, kommt aber nur als Binärmodul daher.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Funktionen des veröffentlichten Treibers stecken in einem Binärmodul, dessen Quelltext nicht verfügbar ist. Laut AVM sind hierin allerdings keine Kernel-Abhängigkeiten enthalten, so dass sich der Treiber auch auf anderen Linux-Distributionen als der offiziell angeführten OpenSuse 10.2 installieren lassen soll. Der Quelltext für die zur Integration nötigen Komponenten liefert der Hersteller mit.

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Dennoch ist die Unterstützung des Treibers auf 32-Bit-x86-Systeme beschränkt. Eine Installation unter einem 64-Bit-Linux ist also nicht möglich. Probleme kann es laut AVM beim Einsatz des Konqueror geben, der Seiten bei einer Verbindung über Fritz-USB-Sticks nur langsam aufbaut. Hier soll nur der Wechsel auf einen anderen Browser helfen.

Wie schon in der Vergangenheit liefert AVM damit einen USB-Treiber als binäres Kernel-Modul aus, worüber sich die Linux-Entwickler schon früher wenig erfreut zeigten. Anfang 2006 hatte der Novell-Angestellte Greg Kroah-Hartman einen Kernel-Patch eingereicht, der nur noch unter der GPL stehende USB-Treiber zuließ. AVM kündigte daraufhin an, seine Linux-Unterstützung einzustellen, sollte die Änderung tatsächlich umgesetzt werden. Die Kernel-Entwickler argumentierten, USB-Treiber ließen sich ohne Probleme im Userspace realisieren.

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