Chinesische Unternehmen bei 5G ausschließen, weil China US-Hintertüren in US-Produkten nutzt - diese Argumentation zu den Juniper-Backdoors ist unbefriedigend und einseitig.
Nach zwei Jahren Gefängnis und Hausarrest in Kanada öffnet sich Huaweis Finanzchefin für eine Vereinbarung mit den USA, die ihr die Heimkehr nach China erlauben würde.
Andere Länder sind bei der Abschaltung des alten "Klingeldrahts" schon weiter und haben nationale Planungen angekündigt. Im Vectoring-Land Deutschland wird das noch auf lange Sicht nicht erwartet.
Der bisherige Vorstandschef Uwe Nickl und ein weiterer Manager verlassen kurzfristig die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser. Ein alter Bekannter von E-Plus übernimmt die Führung: Thorsten Dirks.
Eine Klage vor dem Verwaltungsgericht Köln sichert den Netzbetreibern weniger Aufwand beim Prepaid-SIM-Verkauf. Die Bundesnetzagentur ging hier laut den Richtern zu weit.
Bundesinnenminister Seehofer lehnt ein Verbot von Huawei wie in Großbritannien ab. In Deutschland habe man nun ein gutes, ausgewogenes Ergebnis zur technischen Prüfung.
Mit einem Speedport-Firmware-Update löscht die Deutsche Telekom eine Funktion, die den Heimrouter als privaten Hotspot für WLAN To Go öffnet. Die Funktion wird nicht mehr vermarktet.
Die Deutsche Welle hat enorme Probleme durch Frequenzüberschneidungen von 5G mit ihren Programmen über C-Band-Satelliten. Das kostet 3 Millionen Euro Steuergeld.
Zu unbequemen Fragen schweigen die Transatlantiker Manuel Höferlin, Falko Mohrs, Metin Hakverdi, Norbert Röttgen und Friedrich Merz. Das wirkt unredlich.
Huawei-Chef Ren Zhengfei betont nach dem Verkauf von Honor die Unabhängigkeit der Smartphone-Marke unter den neuen Besitzern. Die USA wollten sein Unternehmen vernichten.
Marktführer Deutsche Post DHL hat schon jetzt den Höchstwert vom Vorjahr bei der Paketzustellung erreicht. Der boomende Onlinehandel sorgt für einen weiteren Anstieg.
Die britische Regierung will nach dem Ausschluss von Huawei ab 2027 den Wettbewerb wiederherstellen. Die Kosten der Netzbetreiber sind erheblich höher als 280 Millionen Euro.
Der Netzbetreiber BBV Deutschland hat einen neuen Besitzer und will mehr in den FTTH-Ausbau investieren. Doch im Raum Rhein-Neckar gibt es erhebliche Probleme.
Bei Amazon haben sich bereits mehrere Hundert Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert. Die Gewerkschaft kritisiert, dass sich in Stoßzeiten Abstände der Beschäftigten zueinander kaum einhalten ließen.
Der frühere Edeka-Partner Lizengo ist insolvent, weil sich Microsoft gegen den Verkauf von Keys in Deutschland gewehrt hat. Diese hätten keine gültigen Nutzungsrechte.
Die Netzbetreiber standen in diesem Jahr unter Druck von der Bundesnetzagentur, durch den 5G-Start und die Coronapandemie. Darum wurde endlich etwas massiver ausgebaut.
Amazons Global Security Operations weiß offenbar immer, wo bei dem Unternehmen Flugblätter verteilt werden oder zu Streiks oder Umweltprotesten aufgerufen wird.
Fünf der Anträge für 5G-Netze sind noch nicht genehmigt. Die übrigen wurden allesamt zugeteilt. Darunter sind auch einige interessante Namen wie Verizon oder Huawei.
Die geplante Erhöhung des Rundfunkbeitrags um 86 Cent auf 18,36 Euro zum Januar könnte am Länderveto von Sachsen-Anhalt scheitern. Das findet Zustimmung in der Union.
Das Außenministerium von Heiko Maas wird kein Vetorecht zu Huawei erhalten. Die neue Kompromissformel sieht einen Ausschluss nur bei Beweisen für Hintertüren vor.