Artemis: Nasa engagiert Nokia für LTE-Netz auf dem Mond

Nokia soll das 4G-Netz für die Nasa so weiterentwickeln, dass es auf dem Mond arbeitet und auch Weltraumfahrzeuge erreicht.

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Treibstoff-Testtank von Nasa und Industrie
Treibstoff-Testtank von Nasa und Industrie (Bild: NASA)

Die Nasa wird ein Projekt von Nokia zum Aufbau eines 4G-Mobilfunknetzes auf dem Mond mit 14,1 Millionen US-Dollar finanzieren. Das teilte die Weltraumbehörde mit. Das Projekt ist Teil von neuen Verträgen mit einem Volumen von 370 Millionen US-Dollar für Forschungsmissionen zur Mondoberfläche, die die Nasa in dieser Woche angekündigt hat. Es ist Bestandteil des neuen Mondprogramms der USA, Artemis.

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Die Nasa müsse schnell neue Technologien für das Leben und Arbeiten auf dem Mond entwickeln, wenn sie ihr Ziel verwirklichen wolle, dass Astronauten bis 2028 auf einer Mondbasis arbeiten, sagte der Nasa-Administrator Jim Bridenstine in einem Livestream.

Nokia Nordamerika erhält den Auftrag für das Mondkommunikationsprojekt. Der in Finnland ansässige Nokia-Konzern besitzt die US-amerikanische Tochtergesellschaft.

"Das System könnte die Kommunikation auf der Mondoberfläche über größere Entfernungen unterstützen und höhere Geschwindigkeiten sowie eine höhere Zuverlässigkeit als die aktuellen Standards bieten", betonte die Nasa bei der Bekanntgabe der Auftragsvergabe.

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Ein Mobilfunkdienst auf dem Mond könnte die Kommunikation zwischen Mondlandern, Rovern, Habitaten und Astronauten unterstützen, sagte Jim Reuter, Associate Administrator der NASA-Direktion für Weltraumtechnologie-Mission, der US-Nachrichtenagentur United Press International. "Das System würde sich auch auf Raumfahrzeuge erstrecken. Mit Mitteln der Nasa wird Nokia prüfen, wie die terrestrische Technologie für die Mondumgebung modifiziert werden kann, um zuverlässige Kommunikation mit hoher Datenrate zu unterstützen."

Nokia, Vodafone und Audi hatten im Jahr 2018 eine Mondmission mit einem LTE-Netz angekündigt. Partner war das Berliner Unternehmen PTScientists. Das Netz sollte zwei Lunar-Quattro-Rover von Audi mit einer Basisstation im Autonomous Landing and Navigation Module (ALINA) verbinden. Hierfür sollte die Forschungsabteilung Nokia Bell Labs ein weltraumtaugliches und kompaktes Netzwerk entwickeln, mit einem Gewicht von weniger als einem Kilo. Die Mission sollte 2019 von Cape Canaveral mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX gestartet werden, was aber nicht passierte.

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Eheran 17. Okt 2020

Optischer Richtfunk bei sich bewegenden Teilnehmern? Na viel Spaß.

flocko.motion 17. Okt 2020

Würde mich nicht wundern, wenn man bald auf dem Mond bessere Netzabdeckung hat, als in...

User_x 17. Okt 2020

maxule = marx rules...?

maxule 17. Okt 2020

keine Chance, wenn der Mond im Gegensatz zur Erde keine Scheibe ist.

Flasher 16. Okt 2020

Da der Mond kein eigenes Magnetfeld besitzt, ist alles was auf der Mondoberfläche ist der...



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