• IT-Karriere:
  • Services:

Deutsche Telekom: "Die Zukunft ist Glas"

Die Telekom nimmt einen Ausbau in Gewerbegebieten zum Anlass, um ein klares Bekenntnis zur Glasfaser abzugeben. Das klang im August 2016 noch ganz anders.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Telekom setzt den bundesweiten Glasfaserausbau in Gewerbegebieten fort.
Die Telekom setzt den bundesweiten Glasfaserausbau in Gewerbegebieten fort. (Bild: Deutsche Telekom)

Ein Geschäftsführer der Telekom Deutschland hat ein eindeutiges Bekenntnis zur Fiber To The Home (FTTH) abgegeben. Der für den Bereich Geschäftskunden verantwortliche Hagen Rickmann sagte am 26. Oktober 2020: "Die Zukunft ist Glas. Eine flächendeckende und zukunftssichere Breitbandversorgung ist für Deutschland von außerordentlicher Bedeutung."

Stellenmarkt
  1. dSPACE GmbH, Paderborn
  2. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn

Ein leistungsstarker Glasfaseranschluss gehöre jetzt und für die kommenden Generationen so selbstverständlich in jedes Haus, in jede Gewerbeeinheit, "wie es der Telefonanschluss in den letzten 100 Jahren war", betonte Rickmann.

Die Telekom wird für das aktuelle Projekt rund 870 Kilometer Glasfaser verlegen und Unternehmen in Gewerbegebieten an das Netz anbinden. Dabei soll das Trenching-Verfahren angewendet werden.

Die Unternehmen würden ohne zusätzliche Kosten angeschlossen. Das Angebot auf Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100 MBit/s bis zum symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss. Auch direkte Übertragungswege mit bis zu 100 GBit/s bietet die Telekom an.

Gewerbegebiete brauchen Glasfaser

Die Vorvermarktung für 16.000 Unternehmen in 77 Kommunen wurde gestartet. Der Ausbau beginnt im Jahr 2021.

Noch vor vier Jahren war FTTH ein Reizwort für die Telekom. Konzernchef Tim Höttges verteidigte zu der Zeit, dass der Konzern die Anzahl seiner Fiber-To-The-Home-Anschlüsse verschwieg. Es gehe nicht um eine einzige separate Technologie. "Unterschiedliche Techniken interessieren den Kunden überhaupt nicht", behauptete er. Mit Vectoring seien 100 MBit/s und 250 MBit/s möglich. Der Mix aus Technologien sei das Entscheidende.

Doch schon damals stand fest: Bei VDSL und Vectoring endet die Glasfaser am Kabelverzweiger oder am Multifunktionsgehäuse. FTTH führt die Faser ins Haus, was die Leistungsfähigkeit des Zugangs ganz wesentlich erhöht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 2.174€

Ykandor 28. Okt 2020 / Themenstart

Gute Zusammenfassung ;-)

HammerTime 27. Okt 2020 / Themenstart

Du meinst ihren Enkel Peter? Dafür ruft er alle 2 Tage an, weil sein Ping bei 22 statt...

fanreisender 27. Okt 2020 / Themenstart

Was genau ist Dein Problem? Backbone-Nutzung kostet. Die Kosten kann man jetzt...

fanreisender 27. Okt 2020 / Themenstart

Wsa genau sind dnen Mondpreise? Einen Tarif mit 90 ¤ pro Monat mit Fest- und...

/mecki78 26. Okt 2020 / Themenstart

Die aber selten vorhanden sein dürften, im Gegensatz zu Telefonkabeln. Und bevor du...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Gemanagte Netzwerke: Was eine Quasi-Virtualisierung von WANs und LANs bringt
Gemanagte Netzwerke
Was eine Quasi-Virtualisierung von WANs und LANs bringt

Cloud Managed LAN, Managed WAN Optimization, SD-WAN oder SD-LAN versprechen mehr Durchsatz, mehr Ausfallsicherheit oder weniger Datenstau.
Von Boris Mayer


    PC-Hardware: Warum Grafikkarten derzeit schlecht lieferbar sind
    PC-Hardware
    Warum Grafikkarten derzeit schlecht lieferbar sind

    Eine RTX 3000 oder eine RX 6000 zu bekommen, ist schwierig: Eine hohe Nachfrage trifft auf Engpässe - ohne Entspannung in Sicht.
    Eine Analyse von Marc Sauter

    1. Instinct MI100 AMDs erster CDNA-Beschleuniger ist extrem schnell
    2. Hardware-accelerated GPU Scheduling Besseres VRAM-Management unter Windows 10

    Made in USA: Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren
    Made in USA
    Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren

    Zu unbequemen Fragen schweigen die Transatlantiker Manuel Höferlin, Falko Mohrs, Metin Hakverdi, Norbert Röttgen und Friedrich Merz. Das wirkt unredlich.
    Eine Recherche von Achim Sawall

    1. Sandworm Hacker nutzen alte Exim-Sicherheitslücke aus

      •  /