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Verbraucherschutz: Amazon sperrt Kundenkonten nach häufigen Rücksendungen

Amazon hat begonnen, bei "Überschreitung der haushaltsüblichen Anzahl an Retouren" Kundenkonten zu schließen. Auch das Eröffnen neuer Konten wird ausdrücklich untersagt.

Artikel veröffentlicht am ,
Verbraucherschutz: Amazon sperrt Kundenkonten nach häufigen Rücksendungen
(Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Amazon Deutschland sperrt die Konten von Kunden, die überdurchschnittlich häufig Waren zurücksenden. Das berichtet Caschys Blog, dem mehrere Anschreiben von Amazon an Betroffene vorliegen.

Inhalt:
  1. Verbraucherschutz: Amazon sperrt Kundenkonten nach häufigen Rücksendungen
  2. IT-Anwalt: Das geht nicht ohne Vorwarnung

Darin heißt es: "Wir haben bemerkt, dass Sie eine hohe Anzahl Ihrer kürzlich bestellten Artikel zurückgegeben haben. Natürlich kann es gelegentlich zu Situationen kommen, in denen man Produkte zurückgeben muss, allerdings ist die Häufigkeit Ihrer Rücksendungen außergewöhnlich hoch. Wir müssen Sie deshalb darauf hinweisen, dass wir aufgrund der Überschreitung der haushaltsüblichen Anzahl an Retouren in Ihrem Kundenkonto zukünftig leider keine weiteren Bestellungen entgegennehmen können und Ihr Amazon-Konto mit sofortiger Wirkung schließen."

Es handele sich dabei um keinen Einzelfall, sondern um eine größere Anzahl von Nutzern, so der Bericht.

Nach Protesten des Kunden entgegnete Amazon, die Entscheidung, das Konto zu schließen, sei endgültig, und forderte: "Bitte öffnen Sie keine neuen Kundenkonten."

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Amazon hat den Bericht auf Anfrage von Golem.de nicht kommentiert.

Das Widerrufsrecht beim Online- oder Versandkauf erlaubt es Kunden, fehlerfreie Ware, die ihnen nicht gefällt, binnen 14 Tagen zurückzuschicken. Zudem gehen die Portokosten zulasten des Verkäufers, außer wenn der Warenwert unter 40 Euro liegt oder der Besteller, wie beim Kauf auf Rechnung, noch keine Zahlung geleistet hat.

Drei Viertel der Onlinehändler planen, die Kosten für Warenrücksendungen künftig auf ihre Kunden zu übertragen. Das ergab eine Untersuchung der Universität Regensburg. Möglich wird das durch eine neue EU-Richtlinie für Verbraucherrechte, nach der Unternehmen ihren Kunden die Rücksendung künftig in Rechnung stellen können. 76 Prozent aller befragten Unternehmen gaben an, davon Gebrauch machen zu wollen, darunter viele kleinere Versandhändler.

Rücksendungen kosten Onlinehändler zwischen 10 und 20 Euro.

Amazon-Sprecherin Christina Höger sagte Golem.de im Februar 2013, dass an den Bestimmungen zur Rücksendung und den Rücksendekosten des Unternehmens "derzeit keine Änderungen geplant" seien. Amazon sieht eine kostenfreie Rücksendung vor, wenn der Kunde einen "falschen, beschädigten oder defekten Artikel erhalten" hat. Zudem können Kunden den Kauf eines Artikels im Rahmen des Widerrufsrechts innerhalb von 14 Tagen widerrufen, wenn der Preis 40 Euro übersteigt. Bekleidung oder Schuhe haben eine 30-tägige Rücknahmegarantie.

IT-Anwalt: Das geht nicht ohne Vorwarnung 
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Koto 02. Sep 2013

Man kann sich zu jedem Thema Einzellfälle raussuchen. Und ja auch mehr Einzefälle. Des...

a user 12. Aug 2013

nein, das hat er weder gesagt noch gemeint. er bezog sich darauf, dass es hier um...

crazypsycho 06. Aug 2013

Aber die Nutzungslizenz darf auch nicht einfach entzogen werden.

crazypsycho 06. Aug 2013

Also ich würde dort nichts mehr kaufen. Denn ich weiß ja nicht ob es mir auch steht. So...

crazypsycho 06. Aug 2013

Woher willst du wissen ob der Rückgabegrund eine Rolle spielt? Amazon hält das doch...


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