Bundesnetzagentur: Erste Übersichtskarte für alle Mobilfunknetze überlastet
Die Bundesnetzagentur hat die Mobilfunkabdeckung in allen Dörfern, Städten und unbewohnten Gegenden Deutschlands erstmals auf einer Karte online verfügbar gemacht. Wie die Behörde am 29. Oktober 2020 mitteilt(öffnet im neuen Fenster) , ist die Übersicht aber seit einigen Stunden kaum erreichbar. "Aufgrund von hohen Zugriffszahlen auf die Kartendarstellungen ist die Nutzung des Dienstes zurzeit eingeschränkt. Wir bitten Sie, den Dienst zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu nutzen" , erklärte die Bundesnetzagentur.
Die Daten kommen von den Netzbetreibern. Die interaktive Karte stellt die von den Mobilfunknetzbetreibern übermittelten Informationen dar, die die Behörde stichprobenartig überprüft. Abgebildet ist die Flächenabdeckung mit den Mobilfunk-Standards 2G, 3G und 4G.
"Wir überwachen die Entwicklung der Mobilfunkabdeckung und stellen die Daten der Öffentlichkeit zukünftig regelmäßig zur Verfügung" , sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Gebiete ohne Mobilfunkversorgung bilden zusammen 0,3 Prozent der Landesfläche.
Die Informationen zur Netzabdeckung sollen insbesondere zur Identifizierung der gänzlich unversorgten Gebiete und der unterversorgten Gebiete ohne LTE in Deutschland beitragen. Neben der Breitbandmessung und Funkloch-Karte soll die Mobilfunk-Karte das Angebot der Bundesnetzagentur ergänzen.
Die Bundesnetzagentur vergleicht die Betreiberangaben mit den Ergebnissen der Nutzer der Funkloch-App und den Daten aus der Versorgungs- und Kostenstudie des Bundesministeriums für Verkehr. Diese Studie gab 2019 eine LTE-Flächenversorgung von 90 Prozent an.
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