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FTTH: Telekom will 600.000 Haushalte mit Glasfaser versorgen

Die Telekom startet den FTTH -Ausbau mit rund 2.600 Kilometern Tiefbau.
/ Achim Sawall
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Ausbau mit FTTH durch die Telekom (Bild: Gigabit Region Stuttgart GmbH)
Ausbau mit FTTH durch die Telekom Bild: Gigabit Region Stuttgart GmbH

Die Deutsche Telekom startet ihr bisher größtes Vermarktungsprogramm(öffnet im neuen Fenster) für Glasfaseranschlüsse in Deutschland. Das gab das Unternehmen am 20. Oktober 2020 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . In rund 60 Kommunen mit rund 600.000 Haushalten beginnt die Vermarktung für Glasfaseranschlüsse.

Die Kundenwerbung ist bereits angelaufen. Der Ausbau beginnt ab Anfang 2021. "Wir erhöhen die Schlagzahl beim Glasfaserausbau deutlich" , sagte Walter Goldenits, Technikchef der Telekom Deutschland. Insgesamt stellt die Telekom für die Ausbauprojekte etwa 2.800 Netzverteiler auf und benötigt rund 2.600 Kilometer Tiefbau. Die Anschlüsse bieten bis zu 1 GBit/s beim Herunterladen. Beim Heraufladen sind es bis zu 200 MBit/s.

Telekom: keine Angaben zum Vermarktungserfolg

Auf Twitter nennt der Netzbetreiber einige der 60 Kommunen, es sind Bergen auf Rügen, der Berliner Ortsteil Weißensee, Ilmenau in Thüringen, Laatzen in der Region Hannover, die Gemeinde Taufkirchen im oberbayerischen Landkreis München, Trier im Südwesten Deutschlands und Wesseling im Südwesten von Nordrhein-Westfalen.

Die Telekom soll beim Verkauf ihrer Glasfaserzugänge weniger erfolgreich als ihre Konkurrenten sein. Das ergab die TK-Marktstudie, die Dialog Consult und VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten) am 6. Oktober 2020 vorgestellt hatten . Im VATM sind Konkurrenten der Telekom organisiert. "Während die Wettbewerbsunternehmen hier eine Take-up-Rate von knapp 50 Prozent erreichen, liegt diese bei der Telekom Deutschland nur bei unter 20 Prozent" , sagte Studienautor Torsten J. Gerpott.

Die Telekom hat sich auf mehrfache Nachfrage von Golem.de dazu nicht geäußert. "Detailliertere Angaben machen wir nicht" , sagte Unternehmenssprecher Andreas Middel.


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