Quartalsbericht: Netflix bleibt beim Nutzerwachstum unter seinen Prognosen

Netflix spürt die Konkurrenz von Disney und anderen neuen Streaminganbietern in den USA.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix-Niederlassung
Netflix-Niederlassung (Bild: Netflix)

Netflix konnte im dritten Quartal das Nutzerwachstum nicht so stark steigern wie erhofft. Das gab das Unternehmen am 20. Oktober 2020 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt. Mit einem Zuwachs von 2,2 Millionen Abonnenten blieb der Streaminganbieter unter seiner Prognose vom Juli mit 2,5 Millionen neuen Abonnements für den Zeitraum.

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Der jüngste Zuwachs ist geringer als die von Netflix für das erste und zweite Quartal 2020 gemeldete Steigerung, als 15,8 Millionen und 10,1 Millionen Abonnenten hinzukamen.

Das Unternehmen erzielte einen Umsatz von 6,44 Milliarden US-Dollar, nach 5,25 Milliarden US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Analysten hatten 6,39 Milliarden US-Dollar prognostiziert.

Der Gewinn stieg von 665 Millionen US-Dollar (1,47 US-Dollar pro Aktie) im Vorjahr auf 790 Millionen US-Dollar (1,74 US-Dollar pro Aktie). Die Analysten hatten mit 2,13 US-Dollar pro Aktie erheblich mehr berechnet. "Wie erwartet, hat sich das Wachstum verlangsamt", erklärte das Unternehmen in einem Brief an die Aktionäre (PDF), der üblicherweise mit dem Quartalsbericht veröffentlicht wird.

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Netflix begründete dies mit dem vergleichsweise starken Zuwachs im ersten Halbjahr, als die Coronapandemie das Leben in die Haushalte verlagerte. Inzwischen sind viele Kinos wieder geöffnet. Die Netflix-Aktie fiel nach Handelsschluss um 5,4 Prozent. "Wir haben die Produktion einiger unserer größten Titel wieder aufgenommen, einschließlich der vierten Staffel von Stranger Things, dem Actionfilm Red Notice (mit Dwayne Johnson, Gal Gadot und Ryan Reynolds) und The Witcher Staffel 2", erklärte Netflix.

Das Unternehmen ist unter verschärftem Konkurrenzdruck. Anfang dieses Monats gab Walt Disney bekannt, dass der Konzern neu organisiert werden soll, um sich auf Streaming und Disney+ zu konzentrieren. Warner Media von AT&T befindet sich in einer ähnlichen Restrukturierung, um die neue HBO-Max-Streaming-Plattform zu stärken und NBCUniversal von Comcast will den neuen Peacock-Streaming-Service ins Zentrum rücken. NBC Universal gehört zu dem US-Kabelnetzbetreiber Comcast, der in Europa seit September 2018 den Pay-TV-Sender Sky besitzt. Hierzulande ist Sky mit einem Angebot wie Sky Ticket bereits auf dem Streamingmarkt aktiv.

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ptepic 24. Okt 2020

Also 4k brauchen wir nicht; 1080p reicht völlig bei Filmen, bei Serien sogar 480p, weil...

highfive 21. Okt 2020

nenn mal bitte Beispiele, finde da gibt es einiges gutes was von Netflix kommt. Dark zb...



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