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Jugendlicher bei der Ausbildung
Jugendlicher bei der Ausbildung (Bild: Bundesinstitut für Berufsbildung)

Trotz Weiterbildung: Arbeitslos als Fachinformatiker

Jugendlicher bei der Ausbildung
Jugendlicher bei der Ausbildung (Bild: Bundesinstitut für Berufsbildung)

Trotz einer Zertifizierung als Linux-Administrator findet ein Fachinformatiker keinen Job. Derzeit suchen 3.000 Menschen mit dieser Ausbildung Arbeit.
Von Achim Sawall

Eine Ausbildung im IT-Beruf Fachinformatiker soll gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bringen, erklärte das Bundesinstitut für Berufsbildung. Ein Golem.de-Leser hat andere Erfahrungen gemacht. Der 36-jährige Fachinformatiker Systemintegration mit zehn Jahren Berufserfahrung findet keinen Job.

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"Ich habe mich nach dem Verlust der letzten Stelle über das Arbeitsamt weiter zertifizieren lassen zum Linux-Administrator. In den folgenden drei Monaten habe ich deutschlandweit 70 Bewerbungen geschrieben, worauf ich direkt 60 Absagen bekommen habe", berichtet er. Zehn Absagen habe er nach einem Vorstellungsgespräch erhalten, wovon fünf sagten, er könne sich nach vier Jahren Berufserfahrung als Linux-Administrator noch einmal melden. "Also aus Sicht eines Bewerbers kann es nicht so weit her sein mit dem Fachkräftemangel."

Laut Angaben eines Sprechers der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit waren im Januar 2017 1.753 Fachinformatiker arbeitslos. Ein Jahr zuvor waren es noch 1.797, hieß es auf Anfrage von Golem.de. Arbeitssuchend waren 3.008 Fachinformatiker. Der Beruf wird von der Bundesagentur in der Statistik unter Softwareentwicklung - Fachkraft (Berufsgruppe 43412) erfasst.

"Ein genereller Fachkräftemangel an IT-Fachleuten ist in Deutschland derzeit nicht erkennbar. Punktuelle Engpässe zeigen sich jedoch bei Informatikern und Softwareentwicklern, deren Kenntnisse einem mindestens vierjährigen Informatikstudium entsprechen (Experten)", betonte der Sprecher.

Fachinformatiker mit 12.093 Neuabschlüssen

Im Jahr 2016 war Fachinformatiker mit 12.093 Neuabschlüssen der Beruf, in dem zahlenmäßig am stärksten ausgebildet wurde. Es gibt dabei die Fachrichtungen Anwendungsentwicklung und Systemintegration.

Ende Januar 2017 zählte die Behörde rund 26.000 arbeitslose Menschen mit IT-Berufen. Das waren 1.650 weniger als noch vor einem Jahr. "Demgegenüber waren uns fast 15.000 Arbeitsstellen gemeldet, 3.100 oder 27 Prozent mehr als im Januar 2016. Insgesamt sind uns in den letzten zwölf Monaten gut 42.000 Stellen gemeldet worden, 7.000 oder 20 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres", teilte der Sprecher mit.

Derzeit gibt es in Deutschland 51.000 offene Stellen für IT-Spezialisten, das entspricht einem Anstieg um fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit 43.000 unbesetzten Stellen. Das war das Ergebnis einer Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte, den der IT-Branchenverband Bitkom im November 2016 vorgelegt hatte.


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a user 01. Mär 2017

Wenn du wirklich Informatiker meinst und nicht IT'ler, dann ist das sowas von falsch und...

a user 01. Mär 2017

Das ist ein Trugschluss. Der Mangel alleine definiert nicht das möglich Gehalt, sondern...

der_wahre_hannes 28. Feb 2017

Dann, wenn man am Code schon erkennt, dass andere gerade ziemlichen Murks...

gamesartDE 26. Feb 2017

Sehr interessant finde ich als nicht ITler, dass gerade immer wieder von Fachkräftemangel...

amagol 24. Feb 2017

Aha. Erstens hab ich Referenzen (deutsch auch Empfehlungen) ganz klar in meinem Text...



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