Podcast Besser Wissen : Astrofotografie für Anfänger


Sterne mit bloßem Auge zu beobachten, war in den Zeiten vor der allgegenwärtigen elektrischen Straßenbeleuchtung viel einfacher. Es gab jedoch bis ins 17. Jahrhundert keine Möglichkeit, ihnen optisch näherzukommen.
Erst die Erfindung des Brillenmachers Hans Lipperhey(öffnet im neuen Fenster) aus den Niederlanden änderte das. Er schlug 1608 dem Rat der Provinz Zeeland(öffnet im neuen Fenster) vor, ein solches Instrument zu bauen und bekam den Auftrag. Schon kurz danach fertigten weitere Optiker die ersten funktionsfähigen Teleskope an und reklamierten die Urheberschaft.
Obwohl unstrittig war, dass die Neuerung Wissenschaftlern wie Galileo Galilei(öffnet im neuen Fenster) eine bedeutende Hilfe bot und dieser es entscheidend verbesserte, gab es Diskussionen darüber, wer das erste Teleskop gebaut hatte. Das führte dazu, dass 1655 ein Buch(öffnet im neuen Fenster) mit dem Titel De vero telescopii inventore erschien. Darin sollte klargestellt werden, dass weder Galilei noch die anderen Optiker einen Anspruch auf die bedeutende Erfindung reklamieren konnten.
Die Debatte um den Ursprung des Teleskops ist heute noch immer so spannend wie die vielen Schritte(öffnet im neuen Fenster) zur Verbesserung der Optiken, die nötig waren, um moderne Teleskope zu bauen. Wie derzeit die digitalen Aspekte moderner Instrumente auch im Hobbybereich in den Vordergrund treten und was ohne teure Technik möglich ist, besprechen wir mit dem Golem-Autor und Hobby-Astrofotografen Mario Keller im Podcast.
Shownotes:
Pferdekopfnebel(öffnet im neuen Fenster)
Bild von Mario mit einem Smart Teleskop(öffnet im neuen Fenster)
Nikon 900(öffnet im neuen Fenster)
Software Siril(öffnet im neuen Fenster)
Deepsky Stacker(öffnet im neuen Fenster)
Sequator – für Einsteiger(öffnet im neuen Fenster)
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