Quartalsbericht: Apple erfährt Gewinnrückgang und Einbruch in China

Der Quartalsbericht von Apple wird durch den späten Start des neuen iPhone 12 heruntergezogen. Doch es gab echte Negativfaktoren.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple Store in Australien beim iPhone-Start
Apple Store in Australien beim iPhone-Start (Bild: Daniel Pockett/Getty Images)

Der Gewinn von Apple ist um 7,4 Prozent auf 12,7 Milliarden US-Dollar (73 Cent pro Aktie) gefallen. Das gab das Unternehmen am 29. Oktober 2020 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt. Das Ergebnis übertraf die Erwartungen der Analysten von 71 Cent pro Aktie. Der Umsatz stieg um 1 Prozent auf 64,7 Milliarden US-Dollar.

Wall-Street-Analysten hatten im Durchschnitt einen Umsatzrückgang für den Zeitraum erwartet. Der Umsatz im Wirtschaftsbereich Greater China (China und Taiwan) ging um 28,6 Prozent auf 7,9 Milliarden US-Dollar zurück. Die Apple-Aktie fiel im erweiterten Handel um über 4 Prozent.

Der Umsatz mit iPhone-Verkäufen belief sich auf 26,4 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang um 20 Prozent nach 33,4 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Vorstellung des iPhone 12 war bis zum 13. Oktober verschoben worden, einige Wochen später als üblich, wodurch in den Ergebnissen des Berichtszeitraums keine iPhone-Verkäufe am Eröffnungswochenende enthalten sind. "Außerhalb des iPhone-Bereiches wuchs das Unternehmen im Jahresvergleich um 25 Prozent", sagte Finanzvorstand Luca Maestri der Financial Times.

Konzernchef Tim Cook führte im Gespräch im CNBC den Rückgang des Nettoumsatzes in Greater China darauf zurück, dass "ein größerer Prozentsatz des Umsatzes in China aus neuen iPhones besteht"und Apple "zuversichtlich" sei, dass der Markt im ersten Quartal wieder wachsen werde.

Der Umsatz mit Services stieg um 16,3 Prozent auf 14,5 Milliarden US-Dollar, die Analysten hatten 14 Milliarden US-Dollar geschätzt. Cook sagte der Nachrichtenagentur Reuters, dass Apple One, ein Paket der kostenpflichtigen Dienste des Konzerns, am Freitag veröffentlicht werde. Apple habe auf seinen Plattformen 585 Millionen zahlende Abonnenten, nach 550 Millionen im Vorquartal, und sei näher am Ziel von 600 Millionen Abonnenten, welches das Unternehmen für das Ende des Kalenderjahres 2020 festgelegt hatte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
25 Jahre Gaming am Mac
Warum lässt du uns nicht spielen, Apple?

Wer zocken will, kauft sich besser keinen Mac: Apple ist hier seit Jahrzehnten im Hintertreffen. Schuld daran waren geringe Marktanteile und schwache Hardware - aber es gibt Hoffnung.
Von Christian Rentrop

25 Jahre Gaming am Mac: Warum lässt du uns nicht spielen, Apple?
Artikel
  1. Updates für GPT-3 und GPT-4: GPT im Geschwindigkeitsrausch
    Updates für GPT-3 und GPT-4
    GPT im Geschwindigkeitsrausch

    OpenAIs Updates für GPT-4 und GPT-3 machen die Modelle zuverlässiger, vor allem aber anpassungsfähiger. Die Änderungen und neuen Features im Detail.
    Von Fabian Deitelhoff

  2. Candy Crushed: Royal Match wird profitabelstes Mobile Game
    Candy Crushed
    Royal Match wird profitabelstes Mobile Game

    Die langanhaltende Dominanz von Candy Crush Saga ist vorbei. Das meiste Geld verdient jetzt ein Start-up aus Istanbul mit einem Puzzlespiel.

  3. Datenschutz: ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern
    Datenschutz
    ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern

    Eigentlich sollte der Chatbot auf diese Anfrage gar nicht antworten. Tut er es dennoch, lauern womöglich noch viel brisantere Informationen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • TeamGroup Cardea Graphene A440 2 TB mit zwei Kühlkörpern 112,89€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • AVM FRITZ!Repeater 3000 AX 129€ • Philips Ambilight 77OLED808 2.599€ • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /