Glasfaser: Telefónica und Allianz bauen FTTH in Deutschland

Telefónica Deutschland und der Versicherungskonzern steigen neu in das Glasfasergeschäft ein. Sie wollen 2,2 Millionen Haushalte anschließen.

Artikel veröffentlicht am ,
Telefónica-Chef Markus Haas
Telefónica-Chef Markus Haas (Bild: Telefónica)

Die Telefónica-Gruppe will zusammen mit der Allianz eine neue Glasfaser-Gesellschaft gründen, die in den kommenden sechs Jahren bis zu 2,2 Millionen Haushalte in vorwiegend ländlichen und unterversorgten Regionen mit Glasfaseranschlüssen bis ins Haus (FTTH) versorgen will. Das gab der Mobilfunkbetreiber Telefónica am 29. Oktober 2020 bekannt.

Stellenmarkt
  1. Ingenieur Machine Vision & Lasermarking Application Focus Softwaredevelopment (m/w/d)
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Erlangen
  2. IT Manager (m/w/d)
    softgarden e-recruiting gmbh, Berlin
Detailsuche

Das Glasfasernetz soll eine Länge von über 50.000 Kilometern haben und von einer Wholesale-Gesellschaft betrieben werden. Man sei für weitere Partner offen.

Nach dem Abschluss werden die Telefónica Group und die Allianz jeweils 50 Prozent an dem Joint Venture halten. Die Beteiligung der Telefónica Group erfolgt über die Infrastrukturtochterfirma Telefónica Infra mit 40 Prozent und Telefónica Deutschland mit 10 Prozent. Allianz Capital Partners und der Allianz European Infrastructure Fund werden 50 Prozent in das Joint Venture investieren. Für den Versicherungskonzern sind FTTH-Netze als langfristig profitable Investition hochinteressant. Telefónica Deutschland verfügt als einziger Mobilfunkbetreiber in Deutschland über kein eigenes Festnetz.

Telefónica: Deutschland ist bei Glasfaser Entwicklungsland

Über die nächsten sechs Jahre werden 5 Milliarden Euro investiert. Telefónica Deutschland wird für seine zehnprozentige Beteiligung bis zu 100 Millionen Euro investieren und dem Joint Venture Transportleistungen für Datenverkehr im lokalen Glasfasernetz über das bestehende Transportnetzwerk zur Verfügung stellen. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Behörden für Fusionskontrolle, insbesondere der EU-Kommission.

Golem Karrierewelt
  1. Cloud Competence Center: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Ein-Tages-Workshop
    26.07.2022, Virtuell
  2. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    28.06.-01.07.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas sagte: "Deutschland ist mit seinen über 80 Millionen Einwohnern der größte Breitbandmarkt in Europa. Dennoch ist Deutschland bisher Glasfaser-Entwicklungsland: Nicht einmal zehn Prozent der Haushalte verfügen aktuell über einen zukunftsfähigen Glasfaseranschluss bis ins Haus." Aktuell bedienen nur zwei nationale Anbieter den Glasfasermarkt, das sind die Deutsche Telekom und die Deutsche Glasfaser Holding. Glasfaser werde das Kupfermonopol in Deutschland mittelfristig beenden, erklärte Haas. Glasfaser werde für die kommenden 30 bis 40 Jahre die entscheidende Breitbandtechnologie sein.

"Besonders positiv ist neben den hohen geplanten fünf Milliarden Euro Investitionen, dass das Joint Venture allen Anbietern von Telekommunikationsdiensten einen FTTH-Großhandelszugang und damit Open Access anbieten will. So entstehen beim Gigabit-Ausbau immer wieder neue Formen der Kooperationen", sagte Jürgen Grützner, Geschäftsführer des VATM (Verband der Anbieter von Telekommunitations- und Mehrwertdiensten).

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Faksimile 05. Nov 2020

Na ja. Stammpersonal für die Polizeiakademie in eine solch trostlose Gegend zu bekommen...

Faksimile 01. Nov 2020

Wenn die ein Gemeinschaftsunternehmen aufbauen, das ähnlich wie die DG agiert, klingt es...

fadedpolo 29. Okt 2020

Echt komisch.. so traurig was wir in so einem fortgeschrittenen Land als Internet und...

M.P. 29. Okt 2020

Die Allianz muss das Geld der Kunden, die bei ihnen Lebens- oder Rentenversicherungen für...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Prehistoric Planet
Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
Ein IMHO von Marc Sauter

Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
Artikel
  1. Fahrgastverband Pro Bahn: Wo das 9-Euro-Ticket sicher gilt
    Fahrgastverband Pro Bahn
    Wo das 9-Euro-Ticket sicher gilt

    Die Farbe der Züge ist entscheidend, was bei der Reiseplanung in der Deutsche-Bahn-App wenig nützt. Dafür laufen Fahrscheinkontrollen ins Leere.

  2. Retro Gaming: Wie man einen Emulator programmiert
    Retro Gaming
    Wie man einen Emulator programmiert

    Warum nicht mal selbst einen Emulator programmieren? Das ist lehrreich und macht Spaß - wenn er funktioniert. Wie es geht, zeigen wir am Gameboy.
    Von Johannes Hiltscher

  3. Diskriminierung am Arbeitsplatz: Sexismusvorwurf gegen Microsoft-Management
    Diskriminierung am Arbeitsplatz
    Sexismusvorwurf gegen Microsoft-Management

    Ein neuer Bericht wirft CEO Satya Nadella vor, nicht ausreichend gegen Fehlverhalten in seinem Unternehmen vorzugehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 evtl. bestellbar • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Gigabyte RTX 3080 12GB günstig wie nie: 1.024€ • MSI Gaming-Monitor 32" 4K günstig wie nie: 999€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • Days of Play (u. a. PS5-Controller 49,99€) [Werbung]
    •  /