O2 my Home: Telefónica startet erste Tarife im Kabelnetz

Die neue Tarifgruppe O2 my Home Telefónica geht davon aus, dass es die Deutschen nicht interessiert, ob sie DSL, Kabelnetz, Glasfaser oder 4G/5G als Homerouter verwenden.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Kabelnetz von Vodafone
Das Kabelnetz von Vodafone (Bild: Vodafone Deutschland)

Der Mobilfunkbetreiber Telefónica beginnt die seit Langem angekündigte Zusammenarbeit mit dem Kabelnetzbetreiber Vodafone. Unternehmenssprecherin Kerstin Ebner sagte Golem.de auf Anfrage. "Bislang haben wir noch keine Kabeltarife angeboten. Die Kooperation mit Vodafone geht nun in die Umsetzung. Noch im November werden O2-Kunden Kabel buchen können."

Die Infrastruktur von Tele Columbus folge in einem zweiten Schritt. "Wir bereiten dafür im Hintergrund alle Schnittstellen vor. Den konkreten Starttermin werden wir rechtzeitig bekannt geben", erklärte Ebner.

Vodafone hat sein Netz nicht freiwillig für den Reseller geöffnet. Es handelt sich um ein Zugeständnis Vodafones an die EU-Wettbewerbsbehörden. Der spanische Konzern verfügt - anders als die Deutsche Telekom und Vodafone in Deutschland - über kein eigenes Festnetz. Telefónica Deutschland hat bereits im Mai 2019 erklärt, dass Vodafone sein TV-Kabelnetz für den Mobilfunkbetreiber öffnen werde. Vodafone vermietet an Telefónica aber ausschließlich Kabelanschlüsse mit Geschwindigkeiten von maximal 300 MBit/s.

Telefónica: Die Deutschen interessieren sich nicht für Technik

Im Oktober 2019 erklärte Telefónica, dass über die Marke O2 künftig im Netz des Kabelnetzbetreibers Tele Columbus Internetzugänge mit einer Datenrate von bis zu 1 GBit/s angeboten werden könnten. Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung erhalte Telefónica "langfristig Zugriff" auf die Kabelnetze des Anbieters.

O2 my Home ist eine Tarifgruppe für DSL, Kabel, Glasfaser und den mobilfunkbasierten O2 Homespot. Zum Marktstart am 3. November werden nur DSL, Glasfaser und Mobilfunk als Festnetzersatz zur Verfügung stehen. Erst im Laufe des Novembers geht Kabel an den Start. Wolfgang Metze, Privatkundenvorstand von Telefónica Deutschland, sagte: "Doch die Deutschen interessieren sich nicht für Technik. Unsere jüngste Festnetzstudie zeigt: Der Mehrheit ist egal, ob sie über DSL, Kabel, Glasfaser oder 4G/5G surfen."

Mit O2 my Home S erhalten Kunden eine niedrige Datenrate von bis zu 10 MBit/s (Upload 2 MBit/s), der Tarif für 24,99 Euro im Monat wird als einziger Tarif ab 100 GByte gedrosselt. O2 my Home M bietet bis zu 50 MBit/s (Upload 10 MBit/s) und zum Preis von 29,99 Euro. O2 my Home L für 34,99 Euro im Monat verspricht bis zu 100 MBit/s (Upload 40 MBit/s). O2 my Home XL für 44,99 Euro im Monat bringt bis zu 250 MBit/s (Upload 40 MBit/s). O2 my Home XXL bietet bis zu 1 GBit/s (Upload 200 MBit/s) und kostet 59,99 Euro im Monat..

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br403 21. Okt 2020

Sehe ich gar nicht, für mich ist immer noch FTTH das Maß der Dinge. Imho muss ma dahin...

Pecker 21. Okt 2020

Quatsch! Also die Zeiten, wo man pauschal für den Telefonanschluss zahlen musste, sind...

ohhello2 20. Okt 2020

Macht in der Praxis vermutlich auch nicht den Unterschied. Im Connect-Test sieht man aber...

ohhello2 20. Okt 2020

Meine Vermutung wäre eher, dass auch dann die Technik den Leuten egal ist. Da bleibt dann...



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