Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.

Ein Praxistest von veröffentlicht am
Werbegrafik für den Dienst
Werbegrafik für den Dienst (Bild: Free Now)

Am 14. Oktober fahre ich von der Golem.de-Redaktion in Berlin nach Hause. Es ist dunkel, kalt und feucht. Da ich im Umland von Berlin wohne, bin ich auf den Nahverkehr mit Bahn und Bus angewiesen - und der Bus nach Hause fährt nur einmal in der Stunde.

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Normalerweise kenne ich diesen Rhythmus und starte rechtzeitig. Doch heute ging das nicht, ein lästiger Umtausch zwang mich zurück zu einem Schuhgeschäft, wo eine entnervte Verkäuferin mir am Montag zwei rechte Schuhe eingepackt hatte.

Als ich an einem S-Bahnhof in Brandenburg ankam, war mein Bus längst ohne mich abgefahren. Also blieb nur ein Taxi, wenn ich nicht rund 40 Minuten warten wollte. Der Taxistand am Bahnhof war leer, weshalb ich die von mir sehr geschätzte App Free Now, ehemals Mytaxi, öffnete. Mein Ride-Fahrer würde laut App in 19 Minuten da sein - eine hier übliche Wartezeit -, und ich bestellte den Wagen. Bei einem Ride erfahre ich den Fahrpreis vorher, und es ist laut Free Now immer etwas günstiger als ein Taxi.

Mit Ungeduld verfolgte ich die Anfahrt in der bewegten Grafik, bis es nur noch drei Minuten waren und ich mich auf ein warmes Auto und einen freundlichen Fahrer freute. Den wollte ich fragen, wie er mit der Erhöhung der Vermittlungsgebühr bei Free Now, von sieben auf zwölf Prozent des Fahrpreises ab dem 7. Oktober, klarkommt. Doch es kommt anders.

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Die Anzeige sprang plötzlich zurück auf 12 Minuten Wartezeit, ohne dass der Fahrer die Fahrt abgebrochen hätte - wieder 9 Minuten länger im Nieselregen stehen. Einen Grund dafür erfuhr ich nicht. Da schon seit kurzem ein Taxi am Stand in meiner Nähe wartete, stornierte ich die Bestellung des Free-Now-Wagens nach kurzem Zögern.

Damit qualifiziere ich mich unerwartet für einen Golem.de-Test der neuen Strafgebühr für Kundenstornierungen bei Free Now, die ebenfalls neu eingeführt wurde: Mit der Paypal-Rechnungsnummer 488H-1 werden 5 Euro von meinem Konto abgebucht. Bevor ich stornierte, war die Warnung deutlich sichtbar. Doch ich hatte einfach keine Lust, noch länger zu warten.

Mein Brandenburger Taxifahrer sagte mir danach: "Wir Taxifahrer sind auf Free Now nicht mehr gut zu sprechen." Sie alle ärgere die Erhöhung der Vermittlungsgebühr in Corona-Zeiten ganz gewaltig und man solle den Niedriglohnsektor nicht unterstützen. Vor meiner Haustür merkte ich dann noch erstaunt: Das reguläre Taxi war gar nicht teurer als der Ride-Preis.

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flasherle 22. Okt 2020

Man wird also verarscht und soll dann noch zahlen? Geile Gelddruckmaschine

trinkhorn 22. Okt 2020

Naja, ein autonom fahrendes Auto würde seine Geschwindigkeit wahrscheinlich von mehreren...

trinkhorn 21. Okt 2020

Man ist das infotainment so gewohnt... Man erwartet nach der ausführlichen Anekdote zur...

Prypjat 21. Okt 2020

ok ok! Du hast ja recht! Ich werde mein Auto verkaufen und die Strecke die ich sonst mit...



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