In Dresden startet das Pilotprojekt "De-Mail City", mit dem Gewerbeanmeldung, Steuerbescheid, Wohnberechtigungsschein und Bürgerbegehren per De-Mail ermöglicht werden. Weitere Anwendungen sind geplant. De-Mails werden standardmäßig nicht End-to-End-verschlüsselt.
Rund ein Jahr nach der Aufdeckung des NSA-Skandals verschlüsselt nur jeder Siebte zumindest hin und wieder berufliche E-Mails. Die Masse der Beschäftigten findet keine Verschlüsselungssoftware am Arbeitsplatz vor.
Fast 700.000 Nutzern wurden von Facebook für eine Studie mehr positive oder negative Statusmeldungen ihrer Freunde gezeigt. Die Psychologie-Studie sollte untersuchen, wie sich das auf ihre Stimmung auswirkt. Facebook hat die Studie jetzt verteidigt.
Verizon ist neben dem Betrieb der deutschen Regierungsnetze IVBV/BVN auch für die Wartung der RSA-Token-Authentifizierung im Bundesarbeitsministerium zuständig. Der Regierungsauftrag wurde wegen der Beziehungen Verizons zur NSA gekündigt.
Wem reicht schon ein privater Paketkasten der DHL, der keine Pakete von GLS, DPD, Hermes und UPS annimmt? Die Konkurrenz will den Eigenheimbesitzern jetzt ein für alle Zusteller offenes System bieten.
Wer Wohnungen mit Internetzugang vermietet, gilt als Provider und haftet nicht für illegales Filesharing. Das Amtsgericht Hamburg stellte in seinem Urteil sogar infrage, ob eine Belehrung der Mieter überhaupt notwendig sei.
Bundesjustizminister Heiko Maas stimmt beim Wirtschaftsminister und Parteikollegen Sigmar Gabriel ein: Beide wollen Google entflechten, also zerschlagen, wie sie wortgewaltig erklären.
Die Übertragung des Betriebs der deutschen Regierungsnetze IVBV/BVN von dem US-Konzern Verizon an die Deutsche Telekom dauert bis 2015. Die gesamte IT-Infrastruktur der Ministerien werde sicherer gemacht, auch die Hardware, so das Innenministerium.
Auch in Österreich hat der Verfassungsgerichtshof die Vorratsdatenspeicherung abgeschafft. Diese Form der Massenüberwachung sei nur möglich, wenn die Bedingungen für die Datenspeicherung, die Löschung sowie die Sicherungen beim Zugriff anders geregelt seien, hieß es in der Begründung.
Ein Nutzertest der Computerbild hat bestätigt, dass die Kabelnetzbetreiber den DSL-Anbietern überlegen sind. Doch die Kabelanschlüsse sind nicht bundesweit verfügbar, und das tatsächlich ermittelte Tempo ist nur etwa halb so hoch wie beworben.
Update Ein Datenschutzexperte hat die Krankendaten eines Journalisten der Rheinischen Post einsehen können. Dazu war nicht mehr als dessen Name, Versichertennummer und ein Anruf im Callcenter der Barmer GEK nötig. Jetzt wird ein besserer Schutz gefordert.
Das faktische Verbot des TV-Startups Aereo in den USA habe keine Folgen für andere Cloud-Dienste, meint ein Anwaltsbüro, das die Interessen der Medienkonzerne vertritt.
Nach Medienberichten über eine Internetversorgung im Bundestag durch Verizon aus den USA hat die Bundesregierung reagiert. Der Vertrag mit dem US-Telekommunikationskonzern für das IVBV/BVN werde wegen NSA-Verbindungen gekündigt, so die Bundesregierung.
Laut einer Umfrage lesen Jugendliche vor allem Nachrichten, die ihre Freunde und andere über soziale Netzwerke teilen. Bei den 16- bis 18-Jährigen ist das Fernsehen als Nachrichtenquelle weniger wichtig als das Internet.
Wegen eines längst gelöschten Forenkommentars haben zwei Lokalpolitiker eine Durchsuchung des Darmstädter Echo durchgesetzt. Sie fühlten sich durch eine Kritik geschmäht und erzwangen so den Klarnamen des Forennutzers.
Der elektronische Rechnungsaustausch könnte Einsparungen in Millionenhöhe bringen und vieles vereinfachen. In Berlin wurde dafür der Standard ZUGFeRD vorgestellt, der Rechnungen im PDF/A-3-Format mit einem inhaltlich gleichen Rechnungsdatensatz im XML-Format kombiniert.
Die Nachfrage nach Datenübertragungskapazität steigt in Deutschland auf 200 MBit/s im Down- und 120 MBit/s im Upstream. Aktuell liege der Bedarf in Wohn- und Gewerbegebieten noch bei 75 MBit/s, so der Breko.
Bei den erwarteten Auflagen durch die EU treten O2 und E-Plus 20 bis 30 Prozent der Kapazität der Mobilfunknetze an Drillisch ab. Drillisch bietet Discounttarife unter Marken wie Simply, Maxxim, Hellomobil, Mcsim, Phonex, Deutschlandsim, Discoplus oder Winsim an.
Mit dem Angriff Man-in-the-Browser haben Kriminelle über 500.000 Euro von Bankkonten erbeutet. Betroffen waren 190 Konten einer nicht genannten Bank. Das Vorgehen mit Trojanern lässt sich jederzeit wiederholen.
Laut Amazon macht der Großverlag Bonnier seine E-Books teurer als die gedruckte Version des gleichen Titels. Darum ginge es bei dem Streit mit der Gruppe, zu der Carlsen, Piper und Ullstein Buchverlage gehören. Bonnier sieht das anders.
Kaspersky und Citizen Lab haben einen Staatstrojaner für mobile Endgeräte gefunden, der aktiv eingesetzt wird. Die mobilen RCS-Trojaner können ein infiziertes Gerät orten, damit Fotos machen, auf Kalendereinträge zugreifen und die Kommunikation überwachen.
Nach Verwirrung und einer Abmahnung bei der Umstellung der HD-Verschlüsselung erklärt Primacom jetzt, dass der Austausch der Receiver für rund 6.000 Kunden kostenlos gewesen sei. Der Kabelnetzbetreiber habe versucht, dies so einfach wie möglich zu gestalten.
Receiver für DVB-T2, die das Codierverfahren HEVC unterstützen, stehen erst 2016/17 zur Verfügung. Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist ein schnellerer Umstieg möglich, aber nicht vor 2019.
Der Anbieter eines Kredit-Scoringsystems hat in einer neuen Finanzierungsrunde die Rekordsumme von 40 Millionen US-Dollar bekommen. Laut Kreditech soll das Verfahren des Startups "unabhängig von veralteten Daten herkömmlicher Kreditauskunfteien" arbeiten.
Verleger behaupten, Amazon würde, um den Preis von E-Books zu drücken, die Auslieferung von gedruckten Büchern behindern. Jetzt soll das Bundeskartellamt helfen.
Die Übernahme des Herstellers von Kassensystemen und -software Micros Systems durch Oracle ist offiziell. Es ist der größte Zukauf seit Sun Microsystems.
Einen besseren Urheberschutz in Musikschulen und Kirchen will der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV) durchsetzen. Dafür soll Druck auf die Regierung ausgeübt werden.
In Deutschland werden weniger illegale Softwarekopien genutzt. Grund ist nach Angaben von Softwareanbietern die Angst der Nutzer vor IT-Angriffen und Datenverlust.
Google will laut einem Bericht Millionen US-Dollar für eine Beteiligung an einem nicht-öffentlichen Seekabel ausgeben. Nach eigenen Angaben transportiert der Internetkonzern die Daten zwischen seinen Rechenzentren über sein privates B4-Netzwerk - angeblich größere Datenvolumen als im öffentlichen Internet.
Primacom stellt bei der HD-Verschlüsselung von NDS auf Conax um und teilt den Kunden mit, dass ein neuer Receiver erforderlich sei. Dafür gab es jetzt eine Abmahnung für den Kabelnetzbetreiber.
NSN hat im Mobilfunknetz von SK Telecom eine Downloadgeschwindigkeit von 3,78 GBit/s erreicht. Durch Carrier Aggregation wurden zehn Funkbänder im TDD- und im FDD-Spektrum für zusammen 200 MHz gebündelt.
In Deutschland werden durch die Übernahme von E-Plus duch die Telefonica die Mobilfunkpreise steigen. Davor warnt das Bundeskartellamt die Europäischen Kommission in einem Brief, der der Presse zugespielt wurde.
Die Umstellung auf DVB-T2 soll schneller kommen, damit die Frequenzen für mobiles Internet frei werden. Das haben Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten jetzt vereinbart.
Der IT-Anwalt Christian Solmecke ist der Meinung, dass ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs auch das Streaming von illegalen Quellen legalisiert. Dies ist unter Juristen jedoch umstritten. Für Solmecke war damit auch die Redtube-Abmahnwelle zweifellos illegal.
Update Mit abenteuerlichen Begründungen kassieren Mobilfunkanbieter Pfandgebühren für die SIM-Karte, die meist in der Endabrechnung stehen. Dagegen gibt es jetzt ein Urteil.
Während noch dieses Jahr Vectoring mit 100 MBit/s im Kupferkabel angeboten werden soll, arbeitet Huawei schon am nächsten Schritt. Super Vectoring soll 200 MBit/s bis 400 MBit/s bieten.
Google kauft sich einen Satellitenbetreiber, dessen Aufnahmen so genau sind, dass einzelne Container darauf erkennbar sind. Skysat-1 filmt Videoclips mit bis zu 90 Sekunden und 30 Vollbildern pro Sekunde.
Apple hat laut einem Bericht das Startup Spotsetter gekauft, um an das Team und die Technologie zu kommen. Die beiden Gründer gehörten früher zu den Google-Maps-Entwicklern.
Auch Streaming- und Download-Anbieter müssen mit der neuen EU-Richtlinie ein 14-tägiges Widerrufsrecht bieten. Doch das bedeutet nicht, dass die Inhalte in der Zeit genutzt werden dürfen.
Die Telekom kann Konkurrenten offenbar daran hindern, für neue Kabelverzweiger mit Glasfaseranbindung näher zum Kunden zu zahlen, wenn im Ausbaugebiet die Hälfte der Bewohner mit 1 MBit/s versorgt ist. Dagegen wehrt sich ein Betreiber jetzt bei der Bundesnetzagentur.
Wer ihm Interna verrät, die eine Abschiebung in die USA verhindern, den will Kim Dotcom reich machen. Er wolle das Kopfgeld nicht nur für Informationen bezahlen, mit denen er das Verfahren gewinnt, sondern für alles, was nützlich sei, sagte Dotcom.