Abo
  • Services:
Anzeige
Media-Broadcast-Anlage
Media-Broadcast-Anlage (Bild: Media Broadcast)

DVB-T2: Bundesländer werden DVB-T-Frequenzen früher räumen

Die Umstellung auf DVB-T2 soll schneller kommen, damit die Frequenzen für mobiles Internet frei werden. Das haben Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten jetzt vereinbart.

Anzeige

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Bundesländer haben sich bei der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin auf Bedingungen verständigt, um zügig Rundfunkfrequenzen für mobiles Internet frei zu machen. "Die Länder sind bereit, in einen Prozess zur beschleunigten Vergabe der '700-MHz-Frequenzen' (694 bis 790 MHz) einzutreten, wenn die in den Eckpunkten enthaltenen Fragen zwischen Bund und Ländern einvernehmlich geklärt sind", heißt es in dem Beschlusspapier zu DVB-T, dass dem Handelsblatt vorliegt.

Die aktuellen Verträge laufen Ende 2014 aus, die Bundesnetzagentur will die Frequenzen um 700 MHz für die Nutzung im Mobilfunk versteigern. Diese "Digitale Dividende II" ist jedoch umstritten - vor allem, weil die öffentlich-rechtlichen Sender so die Erfüllung ihres Auftrags für eine Grundversorgung aller Bundesbürger gefährdet sehen. Nach Angaben des ZDF empfangen elf Prozent der deutschen TV-Haushalte ihr Fernsehen nur über DVB-T.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk solle seine Verbreitung von DVB-T nicht erst 2020 auf DVB-T2 umstellen. "Spätestens ab Mitte 2016 zur Fußball-Europameisterschaft" solle es einen "Plattformbetrieb" geben, heißt es in dem Beschluss.

Durch Versorgungsauflagen der Länder soll dabei sichergestellt sein, dass vornehmlich im ländlichen Raum das schnelle Internet ausgebaut wird. Mit den Einnahmen aus einer möglichen Versteigerung wollen Bund und Länder den flächendeckenden Breitbandausbau fördern, also das Geld an die Konzerne zurückgeben.

Es gibt allerdings noch offene Fragen. Zum einen geht es um die Finanzierung der Umstellungskosten der Rundfunkanstalten. Zum anderen beanspruchen das Verteidigungs- und das Innenministerium zwei Drittel des Frequenzbandes für vertrauliche Kommunikation. Bund und Länder wollen bis Ende September alle offenen Fragen klären.

Gerade erst hatten Vertreter von ARD, ZDF, RTL, ProSiebenSat.1, VPRT (Verband Privater Rundfunk und Telemedien) und Media Broadcast mit den Medienanstalten einen anderen Zeitplan verabredet. Die schrittweise Einführung von DVB-T2 wird ab Mitte 2016 angestrebt. Der Umstellungsprozess sollte in der Fläche aber erst im Jahr 2020 abgeschlossen sein. Erst mit dem Ende des Migrationsprozesses würden dann auch Kapazitäten frei, mit denen die Mobilfunkunternehmen die Breitbandziele der Bundesregierung umsetzen könnten.


eye home zur Startseite
mcnesium 13. Jun 2014

wo ist das problem?

robinx999 13. Jun 2014

Ich glaube Untertitel und Mehrkanalton ist Grundsätzlich Teil von allen DVB Standards das...

MarioWario 13. Jun 2014

1+ - das macht bloß die Kanzlerin/Marionette von Springer und Burda nicht mit&#8230...

niemandhier 13. Jun 2014

..und trotzdem diese drecks GEZ Gebühren zahlen müssen sind 11% die den Kram über DVBT...

daydreamer42 12. Jun 2014

Das Verteidigungs- und das Innenministerium beanspruchen zwei Drittel des Frequenzbandes...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MEMMERT GmbH + Co. KG, Schwabach (Metropolregion Nürnberg)
  2. GK Software AG, Schöneck/Vogtland, Berlin
  3. Haufe Gruppe, Freiburg im Breisgau
  4. Automotive Safety Technologies GmbH, Gaimersheim


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 799,90€
  2. (u. a. DXRacer OH/RE9/NW für 199,90€ statt 226€ im Preisvergleich)

Folgen Sie uns
       


  1. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  2. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  3. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  4. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  5. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz

  6. GVFS

    Windows-Team nutzt fast vollständig Git

  7. Netzneutralität

    Verbraucherschützer wollen Verbot von Stream On der Telekom

  8. Wahlprogramm

    SPD fordert Anzeigepflicht für "relevante Inhalte" im Netz

  9. Funkfrequenzen

    Bundesnetzagentur und Alibaba wollen Produkte sperren

  10. Elektromobilität

    Qualcomm lädt E-Autos während der Fahrt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Tado im Langzeittest: Am Ende der Heizperiode
Tado im Langzeittest
Am Ende der Heizperiode
  1. Speedport Smart Telekom bringt Smart-Home-Funktionen auf den Speedport
  2. Tapdo Das Smart Home mit Fingerabdrücken steuern
  3. Mehr Möbel als Gadget Eine Holzfernbedienung für das Smart Home

Blackberry Keyone im Test: Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
Blackberry Keyone im Test
Tolles Tastatur-Smartphone hat zu kurze Akkulaufzeit
  1. Blackberry Keyone kommt Mitte Mai
  2. Keyone Blackberrys neues Tastatur-Smartphone kommt später
  3. Blackberry Keyone im Hands on Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Computerspiele und Psyche Wie Computerspieler zu Süchtigen erklärt werden sollen
  2. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  3. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn

  1. Re: Was habe ich von Netzneutralität als Kunde?

    redmord | 21:21

  2. Re: Wundert mich nicht, die löschen auch...

    ex-Amazoner | 21:18

  3. Re: Noch ein Argument

    ChMu | 21:16

  4. Re: Warum sind die Flügel nicht einklappbar?

    Apfelbrot | 21:16

  5. hatte erst an den Weltraum gedacht.

    John2k | 21:12


  1. 17:40

  2. 16:40

  3. 16:29

  4. 16:27

  5. 15:15

  6. 13:35

  7. 13:17

  8. 13:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel