Suchmaschinen: Auch der Bundesjustizminister will Google zerschlagen

Bundesjustizminister Heiko Maas stimmt beim Wirtschaftsminister und Parteikollegen Sigmar Gabriel ein: Beide wollen Google entflechten, also zerschlagen, wie sie wortgewaltig erklären.

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Bundesjustizminister Heiko Maas posiert für die Medien.
Bundesjustizminister Heiko Maas posiert für die Medien. (Bild: Thomas Peter/ Reuters)

Auch Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) erwägt eine "Entflechtung" des Internetkonzerns Google, falls dieser seine marktbeherrschende Stellung missbrauche. "Stellen Sie sich mal ein Energieunternehmen vor, das 95 Prozent des gesamten Marktes abdeckt. Da wären die Kartellbehörden aber ganz schnell auf dem Plan", sagte Maas der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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Auf die Frage, wie oft er selbst dazu beitrage, das Monopol von Google zu nutzen, sagte Maas: "Täglich und exorbitant. Ich bin leider Teil des Problems."

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte eine Zerschlagung von Google ins Gespräch gebracht. "Eine Entflechtung, wie sie bei Strom- und Gasnetzen durchgesetzt wurde, muss dabei ernsthaft erwogen werden".

Executive Chairman Eric Schmidt zeigte sich über die zunehmende Anti-Google-Stimmung in Europa überrascht und räumte eigene Fehler ein: "Ich bin über die Entwicklung der vergangenen Monate ziemlich beunruhigt, weil wir das so nicht erwartet haben. Wir haben versucht, das Richtige zu tun, meinten, alles im Griff zu haben, und dann kam diese Explosion." Google arbeite deshalb "jetzt sehr hart daran, alles zu verändern, was wir ändern müssen".

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Maas hatte zuvor eine Verschärfung des Leistungsschutzrechtes in Aussicht gestellt. "Ich hoffe sehr, dass es der VG Media gelingt, hier für mehr Fairness im Netz zu sorgen", sagte Maas auf einer Tagung von Lokalzeitungsverlegern am Dienstag in Berlin. "Es kann nicht sein, dass Internet-Giganten ihre Marktmacht missbrauchen, um sich auf Kosten deutscher Verlage zu bereichern. Das ist nicht gerecht, das ist nicht fair", sagte Maas. "Wir sind an den Erfahrungen, die Sie hier machen, sehr interessiert, und wir werden prüfen, ob gesetzliche Bestimmungen nicht weiterentwickelt werden müssen."

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GodsBoss 01. Jul 2014

Bringt mir nichts, solange sie es tun könnten. Ich verlasse mich sicher nicht auf das...

Cotterpin 01. Jul 2014

Google hat es bis zum Gerichts-Urteil ja ähnlich praktiziert. Es hat nie um Erlaubnis...

Felix_Keyway 30. Jun 2014

nt

mnementh 30. Jun 2014

Neuere Marktuntersuchungen zeigen, dass die Parteien der großen Koalition ihre...

gema_k@cken 30. Jun 2014

Zu geil. xD



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