"Wir meinten, alles im Griff zu haben, und dann kam diese Explosion", sagt Eric Schmidt über die zunehmenden Angriffe auf Google in Europa. Vizekanzler Gabriel hatte eine Zerschlagung Googles ins Gespräch gebracht.
Weil etwas mehr Internetnutzer nun zumindest die Hälfte der versprochenen Datenrate erhalten, wird die Bundesnetzagentur doch keine verbindliche Festschreibung für die Provider erlassen. Am besten sieht es im TV-Kabelnetz aus.
Sie hatten sich in Internetforen kennengelernt und entschieden, zusammen Onlineshops anzugreifen und zu erpressen. Vor dem Landgericht Gießen gaben die Täter die DDoS-Angriffe jetzt zu. Zur Tatzeit waren sie zwischen 16 und 21 Jahre alt.
Auch Schadensersatz für die Zerstörung privater Daten ist einklagbar. Doch Gerichte werden bei einem fehlenden Backup auf Mitverschulden entscheiden. Die Summe wird der Richter schätzen.
Die großen Telekommunikationskonzerne und Internet Service Provider in den USA verhindern durch Verträge mit der Regierung, dass vorhandene Glasfasernetzwerke von den Bürgern genutzt werden können.
Kunden werden VDSL mit 100 MBit/s im Download und bis zu 40 MBit/s im Upload in einigen Monaten nutzen können. Der Start der Vectoring-Liste, in die die Telekommunikationsanbieter ihre Ausbauprojekte eintragen lassen können, erfolgt noch im Juli 2014.
Indie-Labels fordern von der EU, Youtube zu untersagen ihre Inhalte zu sperren. Bei dem Streit geht es um neue Verträge für einen Streaming-Service von Youtube.
Der Axel-Springer-Verlag kauft sich weiter in die Startup-Szene ein. Der Konzern übernimmt die Mehrheit an Vertical Media, dem Betreiber des Startup-Magazins Gruenderszene.de.
Twitter hat sich für die Übernahme von Spotify für 4 Milliarden US-Dollar und von Pandora im Wert von 5 Milliarden US-Dollar interessiert. Damit will der Kurznachrichtendienst die Verweildauer der Nutzer erhöhen.
Orange Horizons hat in Deutschland einen Webshop für Smartphones und Tablets eröffnet. Aber auch der Betrieb eines eigenen Mobilfunknetzes würde Orange (France Télécom) interessieren.
Facebook hat mit Pryte ein finnisches Unternehmen gekauft, das den Kauf von Datenvolumen für bestimmte Apps ermöglicht. Der Betreiber des sozialen Netzwerks freut sich auf die Erfahrung des Teams mit Mobilfunknetzbetreibern.
Auch wenn die Snowden-Enthüllungen immer weniger Menschen interessieren: Ein Jahr nach dem Beginn des NSA-Skandals ist die Unsicherheit zu persönlichen Daten im Internet auf einem neuen Höchststand. Der Staat gilt als größere Bedrohung als Cyberkriminelle.
Die ausführliche Begründung eines Urteils des Bundesgerichtshofs zum illegalen Filesharing zeigt, dass die Störerhaftung immer schwerer geltend gemacht werden kann.
Die Telefónica will den Mobilfunkprovidern in Deutschland verstärkt ihr Netz öffnen und Datenübertragungsraten für deren Kunden garantieren. Damit soll die Übernahme von E-Plus gerettet werden.
Eine Frau, die wegen Porno-Streamings bei Redtube abgemahnt wurde, hat vor Gericht bestätigt bekommen, dass die Archiv AG keine finanziellen Ansprüche gegen sie hat. Das Gericht hat auch eine wichtige grundsätzliche Aussage zum Streaming gemacht.
Schrittweise soll DVB-T2 in Deutschland bereits ab 2016 eingeführt werden. Auch RTL ist wieder mit dabei. Bei einem ersten Gipfeltreffen in Berlin wurden HD-TV und der Kodierstandard HEVC festgelegt. Allerdings wollen die privaten Sender verschlüsseln.
Google legt Indie-Labels neue Verträge vor, bei denen es offenbar um eine geplante neue Streamingplattform Youtubes geht. Wer nicht unterschreibt, wird binnen 60 Tagen bei Youtube gesperrt.
Der Telefonanlagenhersteller Unify, der noch fast zur Hälfte zu Siemens gehört, steht unter Druck wegen der Digitalisierung des Bereiches. Jetzt sollen bei der früheren Siemens Enterprise Communications 3.800 Stellen wegfallen.
Es war ein "Büroversehen" der Regierung, dass ein Bundestagsabgeordneter nicht über ein Projekt zur Ausforschung sozialer Netzwerke wie Facebook und Twitter informiert wurde. Eine Fraunhofer Gesellschaft und IBM wurden mit den Forschungen zu WeroQ beauftragt und bekommen 1,35 Millionen Euro.
Update Ein österreichischer Apple-Händler mit 18 Filialen soll vor der Insolvenz stehen. Der Chef von Haai Telekommunikations soll einige Filialen von McShark/McWorld übernehmen wollen.
Wer LTE als Festnetzersatz anpreist, muss auch das Datenvolumen entsprechend anpassen. Dann dürften die meisten betroffenen Kunden auch mit einer mittleren Geschwindigkeit von etwa 10 bis 20 MBit/s zufrieden sein, so eine Verbraucherzentrale.
Google hat ein Expertenteam mit viel Geld ausgestattet, um ein weltweites Satelliten-Internet-Netzwerk aufzubauen. Mit dabei sein soll der Gründer von O3b Networks und Entwickler des Satellitenbetreibers Space Systems/Loral.
"Glasfaser, alles andere ist Mist", sagt eine Sprecherin von Bürgerbreitbandnetz. Da sich kein Unternehmen fand, um die 640 Einwohner der Gemeinde Löwenstedt zu versorgen, haben alle zusammengelegt.
Eine Streikversammlung hat am Samstag beschlossen, den Arbeitskampf bei Amazon in Bad Hersfeld heute fortzusetzen. Auch in Graben bei Augsburg soll es weitergehen.
Trotz Zusagen vieler großer Onlinehändler, Waren weiter portofrei zurückzunehmen, erwartet der Bitkom, dass Käufer, die häufig Waren zurückschicken, abgestraft werden.
Update Nach zwei Jahren Fahndung durch Interpol wurde jetzt ein weiterer Gründer von The Pirate Bay verhaftet. Die deutsche Piratenpartei spricht von einem Schauprozess der Copyright-Lobby gegen die private Nutzung von Inhalten im Internet.
Bundesminister Dobrindt hat bei der EU erreicht, dass der DSL-Ausbau wieder leichter gefördert werden kann. Auch die Schwelle für die Datenübertragungsrate wurde angehoben.
Laut dem Snowden-Archiv sammelt die NSA Millionen Bilder im Internet, um weltweit Menschen zu identifizieren. Dabei kämen auch Spionagesatelliten zum Einsatz und Ausweisdatenbanken im Ausland würden angezapft. Ob soziale Netzwerke ausgewertet werden, wollte die NSA nicht sagen.
Update In einer telefonischen Umfrage haben Amazon, Zalando und Conrad erklärt, trotz der EU-Angleichung die Kosten für Rücksendungen von Paketen auch weiterhin zu übernehmen. Doch andere große Onlinehändler wollen sich noch nicht festlegen oder haben sich gar nicht geäußert.
Die undemokratische Youtube-Sperre in der Türkei muss nach zwei Monaten beendet werden. Zuvor gab es ein ähnliches Urteil zu Twitter. "Twitter und solche Sachen werden wir mit der Wurzel ausreißen", sagte Ministerpräsident Erdogan.
Die Messaging-Dienste nehmen den Mobilfunkbetreibern massiv Marktanteile bei der SMS ab. Die Netzbetreiber werden nervös und klagen über die Konkurrenz.
Nach dem umstrittenen EuGH-Urteil hat Google heute ein Löschformular online gestellt. Zugleich will der Suchmaschinenbetreiber versuchen, Zensurversuche von Regierungen abzuwehren, die sich auf das Urteil berufen.
Europäische Mobilfunkkonzerne versuchen, die Übernahme von Whatsapp durch Facebook zu verhindern. Dagegen wird Facebook nun aktiv und bittet selbst um eine Wettbewerbsprüfung durch die Europäische Kommission.
Wer sofort nach dem Abschicken einer Onlinebestellung einen Fehler bemerkt, kann bei einigen großen Shops wie Hornbach.de oder Tchibo.de nicht stornieren oder ändern. Sehr komfortabel ist dies dagegen bei Amazon.
Netzbetreiber müssen in Deutschland den Dienst Anonymous Call Rejection (ACR) kostenlos im Netz anbieten, um auf Wunsch unerwünschte Anrufe mit unterdrückter Rufnummer abzuweisen. Das will die Bundesnetzagentur nun durchsetzen.
Die Innenministerkonferenz soll im Juni über ein für die Betreiber verpflichtendes Smartphone-Sperrregister entscheiden. Bremens Innensenator sieht deren bisherige Untätigkeit darin begründet, dass die Netzbetreiber von den zunehmenden Diebstählen indirekt profitieren.
Die Linke spricht von einem "beispiellosen Akt der Rechtsbeugung": Offenbar will der Generalbundesanwalt nicht gegen den US-Geheimdienst NSA ermitteln. Laut Medienberichten hätten die Ermittler angeblich zu wenig Beweise.
Satya Nadella sucht für Microsoft ein neues Produkt für die "Post-Post-PC-Ära". Dies könnte auch eine Übernahme sein. Die Suchmaschine Bing soll derweil im Unternehmen bleiben.
Eine staatliche Schlichtungsstelle soll die Löschung in den Google-Trefferlisten regeln. Der freie Informationszugang müsse den gleichen Stellenwert haben wie der Datenschutz, fordern Journalisten.
Whatsapp darf in Deutschland nicht mehr mit AGB in englischer Sprache auftreten. Wenn der Betreiber gegen das Urteil keinen Widerspruch einlegt und das Kleingedruckte nicht übersetzt, drohen 250.000 Euro Strafe oder sechs Monate Ordnungshaft für den Firmenchef in den USA.
Bundesverkehrsminister Dobrindt schimpft seit Monaten über die schlechte Internetversorgung für Bahn-Kunden. Jetzt gab es eine öffentliche Ankündigung mit dem Deutsche-Bahn-Chef am Berliner Hauptbahnhof. Doch wer Zusagen für den Hotspot-Ausbau für die Bahnhöfe erwartet hat, wurde enttäuscht.
Google will offenbar zusätzlich zu den Nest-Rauchmeldern ein Unternehmen kaufen, das Webcams herstellt, die bei Einbrüchen in Wohnungen und Büros per Smartphone alarmieren.
Seit Monaten kämpfen deutsche Verlage darum, in Google-Suchergebnissen prominenter aufzutauchen, um mehr Werbegelder einzunehmen. Axel-Springer-Chef Döpfner will dafür mehr Unterstützung von der EU-Kommission und erklärt die Bild-Zeitung zum Qualitätsjournalismus.
Adobe will die Zahl der Nutzer seiner Softwareprodukte in der Cloud massiv ausweiten. Dies sei viel wichtiger als steigende Umsätze, sagte Adobe-Chef Shantanu Narayen. Doch erst vor kurzem funktionierten 27 Stunden lang die Creative Cloud und die abonnierten Anwendungen wie Photoshop nicht mehr.