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Shopping Express: Google steckt 500 Millionen Dollar in eigenen Lieferdienst

Google soll eine halbe Millliarde US-Dollar für den Ausbau seines Bringdienstes Google Shopping Express ausgeben. Damit stellt der Internetkonzern Einkäufe aus angeschlossenen Geschäften selbst zu.
/ Achim Sawall
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Bild: Google

Google will 500 Millionen US-Dollar in seinen Lieferservice Shopping Express investieren, der den Zahlungsdienst Google Checkout ergänzt. Das berichtet das Onlinemagazin Recode unter Berufung auf eine unternehmensnahe Quelle. Google Shopping Express erlaubt Einkäufe in lokalen Ladengeschäften, die noch am selben Tag zugestellt werden.

Der Lieferservice startete im März 2013 in Städten wie San Francisco und San Jose und wurde im Mai 2014 auf New York City und West Los Angeles ausgeweitet.

"Man kann mit Sicherheit erwarten, dass wir hier eine Menge Geld einbringen und nachhaltig investieren, während es in Gang kommt" , sagte der Chef von Google Shopping Express, Tom Fallows, Recode über das Geschäftsmodell.

Google investiere das Geld in Werbung, eigene Fahrzeuge und einen Packdienst, will Recode erfahren haben.

Google ermöglicht es zudem durch die Verknüpfung von Gmail mit Google Wallet, Geld per E-Mail zu versenden .

Laut einem Bericht testet der Internethändler Amazon ebenfalls in großen US-Städten wie San Francisco und Los Angeles, aber auch in London die Auslieferung bis zum Endkunden. Nach Angaben von ehemaligen Angestellten plant Amazon den Aufbau eines eigenen Lieferdienstes, der auch für andere Absender zustellt. Bis es so weit ist, dürften allerdings noch Jahre vergehen, hieß es.

Mit dem Lieferservice wolle Amazon Versandkosten sparen und mehr Service und kürzere Lieferzeiten bieten, möglichst mit Zustellung noch am gleichen Tag. Ein Manager habe außerdem angekündigt, dass Amazon selbst künftig in London an Sonntagen Waren zustellen wolle.


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