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Podcast Besser Wissen : Vom Kiddicomp zum PDA

Podcast „Besser Wissen“ Cover
Wie sich unsere tragbaren digitalen Assistenten über die Jahre verändert haben und welche uns in guter Erinnerung blieben, besprechen wir im Podcast.
/ Martin Wolf
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Der Atari Portfolio kam nicht wirklich von Atari. (Bild: Daniel Juřena from Prague, Czech Republic, CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons)
Der Atari Portfolio kam nicht wirklich von Atari. Bild: Daniel Juřena from Prague, Czech Republic, CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons / CC-BY-SA 2.0

Ursprünglich hatte der Informatiker Alan Kay(öffnet im neuen Fenster) 1968 einen Personal Computer für Kinder jeden Alters im Sinn, als er sein Konzept Kiddicomp(öffnet im neuen Fenster) ausarbeitete. Allerdings gab es zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch keine Personal Computer im heutigen Sinne – ganz zu schweigen von Kays Idee, dass das Gerät tragbar sein müsste.

Ab den 1970er Jahren hatte seine Vision sich leicht gewandelt: Sie hieß nun Dynabook und sollte sich nicht mehr nur an Kinder und Jugendliche richten. Anforderungen wie lange Akkulaufzeit und ein berührungsempfindlicher, flacher Bildschirm lagen aber auch zu dieser Zeit technisch noch in unerreichbarer Ferne.

Erst die 1980er brachten mit Flüssigkristalldisplays und hochintegrierten Schaltkreisen eine realistische Chance auf Umsetzung der Idee von Kiddicomp und Dynabook. Erste Laptopcomputer kamen auf den Markt und selbst ihre Akkulaufzeit erreichte mitunter die arbeitstagstypischen acht Stunden.

Ab den 1990ern etablierte sich dann eine Gerätekategorie, die dem Dynabook recht nahe kam: winzige Taschencomputer, die neben Termin- und Kontaktverwaltung auch einfache Computeraufgaben übernehmen konnten. Der Name Personal Digital Assistant bürgerte sich nach dem von Apple so vermarkteten Newton-PDA ein.

Wieso ebendieser frühe Vertreter trotzdem ohne Erfolg blieb und was aus den PDAs wurde, besprechen die Golem-Redakteure Tobias Költzsch und Martin Wolf in der aktuellen Ausgabe des Podcasts.

Shownotes:

Die Golem-Konferenz zu digitaler Souveränität(öffnet im neuen Fenster)

Das RAND-Tablet(öffnet im neuen Fenster)

Das Dynabook(öffnet im neuen Fenster)

Alan Kay(öffnet im neuen Fenster)

Sharp PC 1210(öffnet im neuen Fenster)

Casio PF 3000 – Kanji, Japan Data bank computer 1983(öffnet im neuen Fenster)

Psion Organizer 1 1984(öffnet im neuen Fenster)

Casio SF 4000(öffnet im neuen Fenster)

Atari Portfolio oder besser DIP Pocket PC(öffnet im neuen Fenster)

Psion Series 3(öffnet im neuen Fenster)

Palm PDA(öffnet im neuen Fenster)

Sony Clié (öffnet im neuen Fenster)

O2 XDA(öffnet im neuen Fenster)

Tobis Artikel zum Newton

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