Abo
  • IT-Karriere:

Bundesnetzagentur: Routerzwang soll im Herbst 2014 wegfallen

Die Verordnung gegen den Routerzwang soll laut Bundesnetzagentur in einigen Monaten in Kraft treten. Doch DSL-Anbieter vervollkommnen derweil den Zwangsrouter immer weiter.

Artikel veröffentlicht am ,
Fritzbox 7490
Fritzbox 7490 (Bild: AVM)

Die Bundesnetzagentur erwartet, dass die Rechtsverordnung gegen den Routerzwang bald in Kraft tritt. "Der Entwurf der Transparenzverordnung soll in den nächsten Wochen mit den beteiligten Ressorts, also den Bundesministerien, noch mal besprochen werden. Dann wird der Entwurf an den Bundestag weitergeleitet, um das erforderliche Einvernehmen herzustellen. Ziel ist, dass die Transparenzverordnung im Herbst in Kraft treten kann", sagte eine Sprecherin der Bundesnetzagentur Golem.de auf Anfrage.

Inhalt:
  1. Bundesnetzagentur: Routerzwang soll im Herbst 2014 wegfallen
  2. Routerzwang durch Startcode-PIN

Ob der Zeitplan eingehalten werden könne, sei aber nicht gesichert.

Die Bundesnetzagentur hatte den Entwurf der Rechtsverordnung, nach dem Endkunden den Router frei wählen können, im Februar 2014 vorgestellt. Die Anbieter müssen demnach den Kunden Zugangskennungen und Passwörter mitteilen, damit diese eigene Router nutzen können. Nach bisheriger Gesetzeslage dürfen Internet Service Provider ihre Kunden daran hindern, eigene Router einzusetzen beziehungsweise in vollem Umfang zu nutzen. Der Routerzwang wird durch Geheimhaltung der detaillierten Zugangsdaten erreicht, die im Router voreingestellt sind oder vom Betreiber fernkonfiguriert werden. Festnetz- und Mobilfunkanbieter sollen zudem zu mehr Transparenz bei den Datenübertragungsraten verpflichtet werden.

Der Chaos Computer Club (CCC) hatte die Pläne als nicht weitgehend genug kritisiert. Es sei nicht nachvollziehbar, wieso die Bundesnetzagentur die Last weiter beim Verbraucher belassen wolle, die Daten erfragen zu müssen, anstatt sie auf das geplante Produktdatenblatt zu bringen. Durch klare Formulierungen müssten Schlupflöcher für Provider geschlossen werden. So müssten für die volle Austauschbarkeit der Geräte auch die verwendeten Protokolle bekannt sein. Unterdessen wird der Routerzwang von den Anbietern weiter perfektioniert.

Routerzwang durch Startcode-PIN 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Nasenbaer 11. Aug 2014

Ist doch egal. Für Support braucht man Personal und das kostet immer - egal ob jemand...

Neuro-Chef 12. Jul 2014

Ja, ich war gedanklich gar nicht bei der Beantwortung der konkreten Frage (wer so eine...

crazypsycho 07. Jul 2014

Bzgl 1&1 ist das wirklich nicht korrekt. Man erhält bei Vertragsabschluss zwar eine...

crazypsycho 07. Jul 2014

Prinzipell wäre es möglich Altverträge mit bspw 3k auf 16k automatisch upzugraden. Eine...

Anonymer Nutzer 04. Jul 2014

Na aber eben diese zweite hätte sonst ein anderer potentieller Kunde :-)


Folgen Sie uns
       


Hyundai Kona Elektro - Test

Das Elektro-SUV ist ein echter Langläufer.

Hyundai Kona Elektro - Test Video aufrufen
Acer Predator Thronos im Sit on: Der Nerd-Olymp
Acer Predator Thronos im Sit on
Der Nerd-Olymp

Ifa 2019 Ob wir es nun den eisernen Thron oder den Sitz der Götter nennen: Der Predator Thronos von Acer fällt auf dem Messestand des Herstellers schon auf. Golem.de konnte den skurrilen Stuhl ausprobieren. Er ist eines Gaming-Kellers würdig.
Ein Hands on von Oliver Nickel

  1. Nitro XV273X Acer baut ersten Monitor mit IPS-Panel und 240 Hz
  2. Acer Beim Predator-Notebook fährt die Tastatur wie eine Rampe aus
  3. Geräte für Mediengestalter Acer gibt Verfügbarkeit der Concept-D-Laptops bekannt

FX Tec Pro 1 im Hands on: Starkes Tastatur-Smartphone für 650 Euro
FX Tec Pro 1 im Hands on
Starkes Tastatur-Smartphone für 650 Euro

Ifa 2019 Smartphones mit physischer Tastatur sind oft klobig - anders das Pro 1 des Startups FX Tec. Das Gerät bietet eine umfangreiche Tastatur mit gutem Druckpunkt und stabilem Slide-Mechanismus - wie es in einem ersten Kurztest beweist. Zusammengeklappt ist das Smartphone überraschend dünn.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Galaxy A90 5G Samsung präsentiert 5G-Smartphone für 750 Euro
  2. Huami Neue Amazfit-Smartwatches kommen nach Deutschland
  3. The Wall Luxury Samsungs Micro-LED-Display kostet 450.000 Euro

5G-Antenne in Berlin ausprobiert: Zu schnell, um nützlich zu sein
5G-Antenne in Berlin ausprobiert
Zu schnell, um nützlich zu sein

Neben einem unwirtlichen Parkplatz in Berlin-Adlershof befindet sich ein Knotenpunkt für den frühen 5G-Ausbau von Vodafone und Telekom. Wir sind hingefahren, um 5G selbst auszuprobieren, und kamen dabei ins Schwitzen.
Von Achim Sawall und Martin Wolf

  1. Tausende neue Nutzer Vodafone schafft Zuschlag für 5G ab
  2. Vodafone Callya Digital Prepaid-Tarif mit 10 GByte Datenvolumen kostet 20 Euro
  3. Kabelnetz Vodafone bekommt Netzüberlastung nicht in den Griff

    •  /