Fernwartung: Teamviewer offenbar für 800 Millionen Euro verkauft
Das Softwareunternehmen Teamviewer aus Göppingen wird von dem Finanzinvestor Permira übernommen. Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung(öffnet im neuen Fenster) (FAZ) aus Unternehmenskreisen wurde Teamviewer dabei mit 800 Millionen Euro bewertet. Unternehmenssprecher Axel Schmidt bestätigte Golem.de den Bericht in den Grundzügen und sagte: "Jemand will das Unternehmen kaufen. Der Deal ist noch nicht abgeschlossen. Über den Preis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart."
Das Wall Street Journal Deutschland berichtet(öffnet im neuen Fenster) , dass der Kaufpreis bei 1,1 Milliarden US-Dollar liegen soll. Bisheriger Besitzer des Unternehmens Teamviewer ist das US-Unternehmen GFI.
Die deutsche Teamviewer GmbH mit Sitz in Göppingen wurde 2005 gegründet.
Teamviewer kündigte im April 2014 Airbackup an(öffnet im neuen Fenster) , ein Online-Backup für Unternehmen, die Daten in einem deutschen Rechenzentrum sichern wollen. Verwendet wird eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung.
Teamviewer brachte die aktuelle Version 9 seiner Fernwartungssoftware im Dezember 2013 auf den Markt . Mehrere Fernwartungssitzungen können damit in Tabs verwaltet werden. So lassen sich auch mehrere Monitore eines entfernten Computers in separaten Tabs öffnen. Mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung soll das Teamviewer-Konto besser vor unbefugtem Zugriff geschützt sein, falls das Kennwort offengelegt wurde. Mit der Funktion Wake-on-LAN ist Zugriff auf einen entfernten Rechner möglich, ohne dass dieser in Betrieb sein muss. Der Computer kann mittels Wake-on-LAN aus der Ferne gestartet werden. Das Aufwecken funktioniert über einen Router oder einen anderen Computer im lokalen Netzwerk, auf dem Teamviewer läuft.
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