Smartphones: Samsung leidet unter Konkurrenz
Das langsamere Absatzwachstum bei Smartphones und ein stärker werdender Wettbewerb haben Marktführer Samsung unter Druck gesetzt. Der südkoreanische Elektronikhersteller rechnet für das zweite Quartal(öffnet im neuen Fenster) 2014 mit einem Rückgang des operativen Gewinns um 24,4 Prozent auf 7,2 Billionen Won (5,2 Milliarden Euro). Der Umsatz ging laut den Schätzungen um 9,5 Prozent auf 52 Billionen Won zurück.
Auch die Aufwertung der Landeswährung mache sich negativ bemerkbar, teilte Samsung in seinem Ergebnisausblick(öffnet im neuen Fenster) für das abgelaufene Quartal am 8. Juli 2014 mit. Unter anderem gebe es wachsende Konkurrenz in China und einigen europäischen Märkten bei Smartphones. Dies habe zu höheren Lagerbeständen für Geräte im mittleren und unteren Preisbereich geführt.
Damit fällt der operative Gewinn das erste Mal seit dem dritten Quartal 2012 unter die Acht-Billionen-Won-Marke. Zugleich ist es das dritte Quartal in Folge, in dem der operative Gewinn sinkt. Der Rückgang wurde allgemein erwartet, doch blieb Samsung mit seiner Schätzung noch hinter den Erwartungen des Markts zurück.
Samsung machte keine Angaben zum Nettogewinn und zu den Ergebnissen der einzelnen Konzernbereiche. Die endgültigen Zahlen für das zweite Quartal sollen gegen Ende des Monats veröffentlicht werden.
Angaben zu den Smartphone-Verkaufszahlen macht Samsung nicht. Der Konzern ist in dem Bereich Weltmarktführer, auch bei Speicherchips ist Samsung der größte Hersteller.
Samsungs Smartphone-Spitzenmodell Galaxy S5 verkaufte sich laut Analysten bisher weniger gut als erwartet. Im laufenden dritten Quartal will das Unternehmen mit neuen Modellen die Nachfrage wieder steigern.
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