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Deutsche Telekom: Größtes Rechenzentrum Deutschlands wird eröffnet

Verschlüsselung sei in Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen Staaten erlaubt, schwärmt die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt über die Vorzüge des neuen Rechenzentrums der Telekom in Biere. Morgen ist die feierliche Eröffnung.
/ Achim Sawall
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Rechenzentrum in Biere (Bild: obs/IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH/Viktoria Kühne)
Rechenzentrum in Biere Bild: obs/IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH/Viktoria Kühne

Das größte Rechenzentrum Deutschlands wird morgen in Biere bei Magdeburg von der Telekom-Tochter T-Systems eröffnet. Anwesend sollen Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU), Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und Telekom-Chef Timotheus Höttges sein.

Mit dem neuen Rechenzentrum will die Telekom ihr Angebot an Cloud-Diensten ausbauen. Verschlüsselung von Daten sei in Deutschland im Unterschied zu vielen anderen Ländern erlaubt, erklärte(öffnet im neuen Fenster) die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG).

Die Entscheidung für Biere fiel laut IMG, weil dies ein günstiger Standort für ein Rechenzentrum sei, in dessen Nähe weder Ansiedlungen noch Flugschneisen oder Flugplätze existierten, deren Betrieb die Sicherheit beeinträchtigen könnten. Hinzu käme die Nähe zum bereits bestehenden, 4.000 Quadratmeter großen Rechenzentrum des Konzerns in Magdeburg. Biere soll gemeinsam mit dem Magdeburger Standort als Twin-Core-Rechenzentrum funktionieren, bei dem Daten in der Magdeburger Alt-Anlage gespiegelt werden. Mit dem Ausbau zum Twincore-Rechenzentrum sollen 100 Arbeitsplätze in Biere und weitere 30 neue Jobs in Magdeburg entstehen.

"Wir hätten das Rechenzentrum theoretisch auch in Norwegen oder Kanada errichten können" , hatte dagegen T-Systems-Geschäftsführer Ferri Abolhassan im Oktober 2012 erklärt . Für Biere hätten die "Personalkosten" und staatlichen Förderungen gesprochen. Der Rechenzentrumsneubau wurde vom Land Sachsen-Anhalt mit einem zweistelligen Millionenbetrag gefördert. Der Konzern selbst werde dort "im niedrigen dreistelligen Millionenbereich" investieren.


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