London: Strafanzeige gegen einzelne Uber-Fahrer

In London verklagt eine Organisation für Taxibetreiber jetzt einzelne Uber-Fahrer. Uber Technologies hat den Betroffenen Unterstützung versprochen.

Artikel veröffentlicht am ,
Proteste in London am 11. Juni 2014
Proteste in London am 11. Juni 2014 (Bild: Dan Kitwood/Getty Images)

Die Licensed Taxi Drivers Association hat in London Strafanzeige gegen sechs Fahrer von Uber Technologies gestellt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Damit will die britische Taxibetreiberorganisation Fahrer davon abhalten, für Uber zu arbeiten.

Stellenmarkt
  1. Principal Solution Designer (m/w/d) Sales / Pricing cloud applications
    Vodafone GmbH, Düsseldorf, Eschborn
  2. Softwareentwickler (m/w/d) Robotik
    J. Schmalz GmbH, Glatten
Detailsuche

Bei Facebook wirbt Uber in Deutschland damit, dass Fahrer täglich 100 Euro verdienen könnten.

"Wir sind zuversichtlich, dass der gesunde Menschenverstand sich schließlich durchsetzt", sagte Jo Bertram, General Manager für Uber in Großbritannien und Irland in einer Erklärung. "Natürlich stehen wir hinter ihnen und werden jede Unterstützung bieten, die sie benötigen." Die Fahrer müssen in einigen Tagen vor Gericht erscheinen.

Uber wurde 2009 in San Francisco gegründet und wird mit bis zu vier Milliarden US-Dollar bewertet. Es bietet per Smartphone-App einen Limousinen-Dienst und einen Service, bei dem Fahrer ohne Personenbeförderungsschein Fahrgäste transportieren.

Golem Akademie
  1. Data Engineering mit Apache Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    25.–26. April 2022, Virtuell
  2. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.–28. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Berliner Taxivereinigung hatte dem US-Unternehmen per einstweiliger Verfügung untersagen lassen, im Bundesland Berlin mit der Smartphone-App Uber einen taxenähnlichen Verkehr mit Limousinen zu betreiben. Bei den Fahrern handele es sich um Mietwagenunternehmer, die laut Gesetz verpflichtet seien, nach der Fahrt an ihren Betriebssitz zurückzukehren, was sie nicht täten, argumentieren die Taxiunternehmen. In Brüssel wurde der Dienst verboten.

In zahlreichen europäischen Städten hatten Taxifahrer am 11. Juni 2014 gegen die neue Internetkonkurrenz gestreikt. Über die Apps wird nach Ansicht der Taxifahrer versucht, die strenge Regulierung des Taxibetriebs auszuhebeln. Neben London, Paris, Madrid und Mailand waren auch deutsche Städte wie Berlin und Hamburg mit dabei. Uber und ähnliche Anbieter betreiben keine eigene Fahrzeugflotte, sondern sind Vermittler zwischen selbstständigen Fahrern und Fahrgästen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


User_x 08. Jul 2014

was ist halt erlaubt, und was nicht... nur weil man etwas kann, muss es nicht unbedingt...

Dwalinn 07. Jul 2014

Lol redet hier vom wunderbaren Kapitalismus hält sich aber für den Sprecher des Volks...

autores09 07. Jul 2014

Schaut Euch mal die App an, selbst in Großstädten finde ich da nur 1-2 Autos, wenn...

flasherle 07. Jul 2014

damit ist bestimmt gemeint, 100euro umsatz + die gebühr für uber. die abnutzung und sprit...

kaibuech 06. Jul 2014

Nachrüstkits für autonom fahrende Autos....das ist ziemlich großer Blödsinn.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard

Rund 20 Milliarden US-Dollar haben die Aktien von Sony verloren. Nun hat der Konzern erstmals den Kauf von Activision Blizzard kommentiert.

Microsoft: Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard
Artikel
  1. Parallel Systems: Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge
    Parallel Systems
    Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge

    Das Startup Parallel Systems will konventionelle Züge durch modulare Fahrzeuge mit eigenem Antrieb und Energieversorgung ersetzen.

  2. Jahresbilanz: Durch das Vodafone-Kabelnetz liefen 48 Exabyte
    Jahresbilanz
    Durch das Vodafone-Kabelnetz liefen 48 Exabyte

    Unser neues Leben spielt sich tagsüber bei Microsoft Teams ab. Dann verlagern sich die Datenströme in Richtung der Server von Netflix und Amazon.

  3. Jochen Homann: Der Regulierer, der nicht regulieren wollte
    Jochen Homann
    Der Regulierer, der nicht regulieren wollte

    Der grüne Verbraucherschützer Klaus Müller kommt, Jochen Homann geht. Eigentlich kann es in der Bundesnetzagentur nur besser werden.
    Ein IMHO von Achim Sawall

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED (2021) 40% günstiger (u.a. 65" 1.599€) • WD Black 1TB SSD 94,90€ • Lenovo Laptops (u.a. 17,3" RTX3080 1.599€) • Gigabyte Mainboard 299,82€ • RTX 3090 2.399€ • RTX 3060 Ti 799€ • MindStar (u.a. 32GB DDR5-6000 389€) • Alternate (u.a. Samsung LED TV 50" 549€) [Werbung]
    •  /