• IT-Karriere:
  • Services:

Apple Store: Bild der Apple-Ladeneinrichtung ist als Marke schützbar

Eine Zeichnung der Einrichtung der Apple Stores kann als Marke geschützt werden. Der Europäische Gerichtshof hat dazu eine Grundsatzentscheidung getroffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple Store: Bild der Apple-Ladeneinrichtung ist als Marke schützbar
(Bild: EuGH/Screenshot Golem.de)

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg ist der Auffassung, dass "eine Darstellung der Ausstattung einer Verkaufsstätte mittels einer Gesamtheit aus Linien, Konturen und Formen" eine Marke sein kann. Dies sei zutreffend, wenn die Abbildung geeignet sei, die "Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von denen anderer Unternehmen zu unterscheiden." Damit kann eine Zeichnung der Einrichtung der Apple Stores als Marke geschützt werden. Das hat der Gerichtshof am 10. Juli 2014 entschieden (C-421/13).

Stellenmarkt
  1. Indu-Sol GmbH, Schmölln
  2. Helios IT Service GmbH, Berlin-Buch

Das Deutsche Patent- und Markenamt hatte die Zeichnung nicht als Marke anerkannt. Dagegen hatte der US-Konzern beim deutschen Bundespatentgericht geklagt, das die EU angerufen hatte.

Dies sei der Fall, wenn die abgebildete Ausstattung erheblich von der Branchennorm oder -üblichkeit abweicht. "Der Gerichtshof betont jedoch, dass die allgemeine Eignung eines Zeichens als Marke nicht bedeutet, dass dieses Zeichen zwangsläufig Unterscheidungskraft (...) besitzt."

Auch die Frage, ob nur Waren oder auch Dienstleistungen so zu schützen seien, wurde vom Gericht entschieden. Dies gelte auch für Dienstleistungen, sofern diese "nicht ein integraler Bestandteil des Verkaufs dieser Waren sind". Damit seien beispielsweise "Vorführungen der dort ausgestellten Waren mittels Seminaren" gemeint.

Im Jahr 2010 hatte Apple beim US Patent and Trademark Office die dreidimensionale Marke eintragen. Im Jahr 2013 hat das Deutsche Patent - und Markenamt den Schutz abgelehnt, weil es sich nur um die Darstellung eines wesentlichen Aspekts der Handelsdienstleistungen dieses Unternehmens handele, den der Verbraucher nicht als Hinweis auf die betriebliche Herkunft der Waren verstehen könne.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 1m 8K HDMI 2.1 Ultra High Speed 48G 4K@120Hz/8K@60Hz + 1m Cat 8 Netzwerkkabel für 17,90€)
  2. 679€ (inkl. 60€-Rabatt + 60€-Gutschein - Release: 01.06.)
  3. 1.199€ (Bestpreis)

plutoniumsulfat 11. Jul 2014

ich wollte nur mal darauf aufmerksam machen, dass, bedingt durch diesen Umstand, Apple...

Yes!Yes!Yes! 11. Jul 2014

Das Deutsche Patent- und Markenamt kann die Marke auch weiterhin ablehnen, muss aber...

b1n0ry 11. Jul 2014

Die arbeiten hart...daran nichts zu tun und viel zu verdienen.

eikira 10. Jul 2014

Ja wärst DU vorsichtig. Ich nicht. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Richter...


Folgen Sie uns
       


Outriders angespielt

Im Video stellt Golem.de das von People Can Fly entwickelte Actionspiel Outriders vor.

Outriders angespielt Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /