FTC: T-Mobile soll mit SMS-Betrug Millionen Dollar verdient haben

T-Mobile soll mit SMS-Betrug in den USA Hunderte Millionen US-Dollar eingenommen haben. Dabei habe die Telekom-Tochter mit Drittanbietern zusammengearbeitet.

Artikel veröffentlicht am ,
T-Mobile-Chef John Legere
T-Mobile-Chef John Legere (Bild: Brendan McDermid/Reuters)

Die US-Wettbewerbsbehörde FTC (Federal Trade Commission) geht gegen T-Mobile USA mit einer Betrugsklage vor einem Bundesgericht in Seattle vor. Die Tochter der Deutschen Telekom habe für SMS-Dienste von Drittanbietern mit Klingeltönen, Hintergrundbildern, Horoskopen, Flirt-Tipps und Promi-Klatsch 9,99 Dollar pro Monat berechnet, die Kunden in vielen Fällen gar nicht abonniert hätten, hieß es in der Zivilklage.

Stellenmarkt
  1. Senior Project Manager (m/w/d)
    CG Car-Garantie Versicherungs-AG, Freiburg
  2. Standortleiter (m/w/d) für Standortaufbau, Projektmanagement und Betrieb
    European Bank for Financial Services GmbH, Augsburg
Detailsuche

T-Mobile USA soll zwischen 35 und 40 Prozent der Summe erhalten haben. Die Telekom habe so Hunderte Millionen US-Dollar verdient. Trotz vieler Kundenbeschwerden habe das Unternehmen die Gebühren weiter berechnet.

T-Mobile nannte die Klage "unbegründet. Die Anschuldigungen entbehren jeder Grundlage." T-Mobile habe das Geschäft mit Abrechnungsdienstleistungen für Drittanbieter im vergangenen Jahr aufgegeben. Ein Programm für die volle Rückerstattung an die Verbraucher sei gestartet worden. Der Mobilfunkbetreiber räumte aber ein, dass einige Drittanbieter unverantwortlich gehandelt hätten.

Die Telekom und Sprint führen fortgeschrittene Verkaufsverhandlungen für T-Mobile USA. Die beiden Konzerne sollen kurz vor einer Einigung über einen Preis in Höhe von 32 Milliarden US-Dollar stehen. Falls die Übernahme nicht zustande kommt, erhält die Telekom eine Milliarde US-Dollar und Unternehmenswerte von Sprint.

Golem Akademie
  1. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    20.–23. Dezember 2021, virtuell
  2. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03.–04. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Mit dem Verkauf würden der drittgrößte US-Mobilfunkkonzern, Sprint, und der viertgrößte zusammengehen. Über die Verkaufsverhandlungen wird seit Monaten berichtet. Die Telekom hatte ihre heutige US-Tochter einst für 28,5 Milliarden US-Dollar gekauft. Ein Verkauf an AT&T für 39 Milliarden US-Dollar scheiterte am US-Justizministerium.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


crazypsycho 03. Jul 2014

Wie gesagt, ist das der Nachteil von Prepaid. Nochmal: Die Telekom bietet nur eine...

crazypsycho 03. Jul 2014

Die Einzugsermächtigung hab ich bei der zweiten unberechtigten Buchung dann auch...

forix 03. Jul 2014

Eigentlich ist es ganz einfach: Kommst Du auf eine Website, die ein solches Abo abschlie...

crazypsycho 02. Jul 2014

Ich hatte auch erst geschrieben, dass kein Paypal angeboten wird, habs aber vor dem...

crazypsycho 02. Jul 2014

Telekom könnte man in deinem Beitrag mit jedem anderem Provider ersetzen. Das handhabt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Treibstoffe
E-Fuels-Produktion in der Praxis

Über E-Fuels, also aus Ökostrom hergestellte Kraftstoffe, wird viel diskutiert. Real produziert werden sie bislang kaum.
Von Hanno Böck

Treibstoffe: E-Fuels-Produktion in der Praxis
Artikel
  1. Klimaschutz: Verbrennerkauf - warum der Verkehrsminister Recht hat
    Klimaschutz
    Verbrennerkauf - warum der Verkehrsminister Recht hat

    Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) warnt vor dem Kauf neuer Autos mit Verbrennungsmotor, weil fossile Brennstoffe keine Lösung sind - auch nicht als E-Fuels.
    Ein IMHO von Andreas Donath

  2. VR/AR: Apple stößt bei seiner Brille wohl auf massive Probleme
    VR/AR
    Apple stößt bei seiner Brille wohl auf massive Probleme

    Das VR-AR-Brillen-Projekt von Apple soll in Schwierigkeiten stecken. Die Prototypen überhitzen, was den Marktstart 2022 gefährdet.

  3. Elektromobilität: Renault will ab 2030 in Europa nur noch E-Autos anbieten
    Elektromobilität
    Renault will ab 2030 in Europa nur noch E-Autos anbieten

    Renault will bis 2030 den Umstieg zum reinen Elektroauto-Anbieter schaffen. Ein kleines Schlupfloch gibt es nur für Dacia.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u.a. WD Blue 3D 1TB 79€, be quiet! Straight Power 11 850W 119€ u. PowerColor RX 6600 Hellhound 529€) • Alternate: Weekend-Deals • HyperX Cloud II Wireless 107,19€ • Cooler Master MH752 54,90€ • Gainward RTX 3080 12GB 1.599€ • Saturn-Hits • 3 für 2: Marvel & Star Wars [Werbung]
    •  /