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E-Mail der Hacker an Golem.de
E-Mail der Hacker an Golem.de (Bild: Screenshot: Golem.de)

Suchmaschinen: Geheime Sperrliste der Bundesprüfstelle teilweise gehackt

E-Mail der Hacker an Golem.de
E-Mail der Hacker an Golem.de (Bild: Screenshot: Golem.de)

Hacker haben die geheime Liste jugendgefährdender Internetdienste veröffentlicht. Rund 50 Prozent der gesperrten Webseiten sind offline, viele einfach pornografisch. Einige der neofaschistischen Webseiten sind in Deutschland gehostet und könnten schnell offline genommen statt nur gesperrt werden.

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) hat den Hack ihrer geheimen Sperrliste als undramatisch bezeichnet. Ein Sprecher sagte Golem.de, es handele sich nur um einen ganz geringen Teil der Liste der jugendgefährdenden Internetdienste. Für den 9. Juli 2014 wurde eine offizielle Stellungnahme der Bundesoberbehörde angekündigt.

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Das Ergebnis des Hacks der Liste jugendgefährdender Internetdienste war neben anderen Medien Golem.de in einer E-Mail zugesandt worden. Auf einer Website sind rund 3.000 URLs gelistet, die zu den Bereichen einfache Pornografie, Zoophilie, sexuelle Gewalt gegen Kinder, Gewaltdarstellungen, Selbstmord, Neofaschismus und Anorexie gehören. Golem.de verlinkt die Webseite zu dem Hack nicht.

Nur etwa 50 bis 60 Prozent der gelisteten URLs, die auch als Sperrliste an Suchmaschinenbetreiber geht, sei gegenwärtig überhaupt online verfügbar, so die Hacker. Einige der deutschen neofaschistischen Webseiten sind in Deutschland gehostet und könnten in Absprache mit den Providern einfach offline genommen werden.

Das Verwaltungsgericht Köln hatte vor einem Jahr entschieden, dass die Liste der jugendgefährdenden Medien in Deutschland nicht veröffentlicht wird. Es bestehe kein Anspruch auf Einsicht in die Liste der jugendgefährdenden Medien für Telemedien. Ein Anwalt hatte die Übersendung der Liste gefordert, die Informationen seien für seine berufliche Tätigkeit für die Pornobranche notwendig. Doch das Gericht verweigerte den Anspruch.

Es bestehe ein begründetes Interesse daran, die Liste geheim zu halten. Durch die Nichtveröffentlichung solle die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen geschützt werden. Würden die Daten an den Kläger übergeben, bestehe die Gefahr, dass Kinder oder Jugendliche Zugang zu diesen Informationen erhielten.


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al-bundy 10. Jul 2014

Was ist daran so besonders? Für Google Now-User ist das längst Alltag. Wie sonst...

widar23 10. Jul 2014

Das vor der gesamten mündigen Bevölkerung zu verbergen, nebst der Tatsache, dass man es...

flasherle 10. Jul 2014

Wenn die Inhalte illegal sind, dann ist es dennoch nicht der aufruf und das anschauen...

Anonymer Nutzer 10. Jul 2014

Und schon weiß man wo man dran ist...

DerBenutzername 09. Jul 2014

es wurde nur eine suchmaschine benutzt das wars, wie soll man etwas teilweise hacken...



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