Netzbetreiber: Nachfrage für Bandbreite liegt bald bei 200 MBit/s

Die Nachfrage nach Datenübertragungskapazität steigt in Deutschland auf 200 MBit/s im Down- und 120 MBit/s im Upstream. Aktuell liege der Bedarf in Wohn- und Gewerbegebieten noch bei 75 MBit/s, so der Breko.

Artikel veröffentlicht am ,
Glasfaser einblasen
Glasfaser einblasen (Bild: Ewe Tel)

Der Breko erwartet, dass die durchschnittliche Nachfrage nach Datenübertragungskapazität im Jahr 2020 bei 200 MBit/s im Down- und 120 MBit/s im Upstream liegen werde. Das gab der Branchenverband am 25. Juni 2014 bekannt. Die Angaben beruhen auf einer Mitgliederbefragung für die Breko Breitbandstudie 2014.

Im Breko sind viele Stadtwerke Mitglied, aber auch große Netzbetreiber wie Telefónica und Netzwerkausrüster wie Cisco und Huawei. Von den 193 Mitgliedsunternehmen seien 111 Netzbetreiber, erklärte der Verband.

Der Bedarf an Datenraten in Wohn- und Gewerbegebieten lag im Jahr 2013 noch bei gut 30 MBit/s beziehungsweise gut 75 MBit/s. Laut den Berechnungen werden im Jahr 2018 bereits fast 100 MBit/s respektive rund 240 MBit/s im Download notwendig sein.

Das über einen festnetzgebundenen Internetanschluss übertragene monatliche Datenvolumen werde in den kommenden Jahren weiter stark ansteigen: Waren es 2013 noch 8,8 GByte, würden 2015 bereits 13,7 GByte erwartet, so die Netzbetreiber. Das jährliche Gesamtdatenvolumen aller Festnetz-Breitbandanschlüsse soll von derzeit 25,4 Milliarden GByte auf 38,2 Milliarden GByte im Jahr 2015 wachsen.

"Langfristig geht an ultraschnellen Glasfaseranschlüssen bis zum Gebäude (FTTB) oder direkt ins Haus (FTTH) kein Weg vorbei", sagte Breko-Präsident Ralf Kleint. 76 Prozent der Internetnutzung mit mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets erfolge in festnetzgebundenen WLANs.

Preisträger des heute erstmals verliehenen Breko Awards ist die im Spätsommer 2010 gegründete Breitbandnetz GmbH mit Sitz im nordfriesischen Breklum. Deren Gesellschafter sind vor allem Windpark-Betreiber, die rund 60 Prozent des Eigenkapitals stellen, aber auch die jeweiligen Kommunen sind mit Anteilen an der Breitbandnetz-Gesellschaft beteiligt. "Windenergie trifft Glasfaser", lautet der zentrale Slogan der Projektgesellschaft. Nachdem aufgrund der hohen Kosten niemand in den Breitbandausbau investieren wollte und die Region absolut unterversorgt gewesen sei, hätten die Gründer beschlossen: "Dann machen wir es eben selbst."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Neuro-Chef 02. Jul 2014

Na ist doch logisch: Wenn manche jetzt nicht einmal das maximal mögliche bekommen oder...

jo-1 26. Jun 2014

und? ;-)

plutoniumsulfat 26. Jun 2014

Öhm...ja, das hat jahrhundertelang funktioniert. Glaub ich. Wenigstens mehr als 0...

AlphaStatus 26. Jun 2014

Aktuell nicht viel mehr. Hab ja kein limit und ich uploade nicht sonderlich viel. Ich...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
25 Jahre Starship Troopers
Paul Verhoevens missverstandene Satire

Als Starship Troopers in die Kinos kam, wurde ihm faschistoides Gedankengut unterstellt. Dabei ist der Film des Niederländers Paul Verhoeven eine beißende Satire.
Von Peter Osteried

25 Jahre Starship Troopers: Paul Verhoevens missverstandene Satire
Artikel
  1. Azure DevOps: Die Entwicklerplattform, die es richtig macht
    Azure DevOps
    Die Entwicklerplattform, die es richtig macht

    Azure DevOps ist eine mächtige und ständig wachsende Plattform. Ich bin Fan - und zwar aus guten Gründen.
    Ein IMHO von Rene Koch

  2. Lügenvorwürfe: Beschwerden über Telekom-Drückerkolonnen auch in Karlsruhe
    Lügenvorwürfe
    Beschwerden über Telekom-Drückerkolonnen auch in Karlsruhe

    Wie in Köln arbeiten Telekom-Werber offenbar auch in Karlsruhe mit fragwürdigen Methoden. Verbraucherschützer fordern ein Verbot solcher Besuche ohne Einwilligung.

  3. Energiekrise: Brauchen wir Atomkraftwerke noch?
    Energiekrise
    Brauchen wir Atomkraftwerke noch?

    Wegen des Kriegs in der Ukraine laufen die letzten drei deutschen Atomkraftwerke bis Mitte April. Ein Weiterbetrieb wird gefordert. Wie realistisch oder sinnvoll ist das?
    Eine Analyse von Werner Pluta

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Kingston NV2 2TB 104,90€ • Patriot Viper VPN100 2TB 123,89€ • Alternate: Weekend Sale • WSV bei MediaMarkt • XIAOMI Watch S1 149€ • Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 Radeon RX 6800/XT 227,89€ • MindStar: be quiet! Dark Power 13 1000W 259€ • The Legend of Zelda: Link's Awakening 39,99€ [Werbung]
    •  /