Abo
  • Services:

Vergessen werden: Google beginnt heute mit Löschungen in Suchtrefferlisten

Google beginnt, Ergebnisse in seinen Trefferlisten zu löschen. Angaben zu der Anzahl der Löschungen macht der Internetkonzern nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Google will auf die Löschung von Links hinweisen.
Google will auf die Löschung von Links hinweisen. (Bild: AFP/Getty Images)

Google hat nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) damit begonnen, Ergebnisse in den Trefferlisten seiner Suchmaschine zu löschen. Das berichtet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf einen Unternehmenssprecher.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Duisburg
  2. matrix technology AG, München

Unternehmenssprecher Ralf Bremer sagte Golem.de: "In dieser Woche beginnen wir mit der Entfernung von Suchergebnissen auf Grundlage der eingegangenen Anträge. Dies ist ein neuer Prozess für uns: Jede Anfrage muss individuell geprüft werden; wir bearbeiten alle Anträge schnellstmöglich. Bei der Umsetzung des EuGH-Urteils arbeiten wir weiterhin eng mit Datenschutzbehörden und anderen Stellen zusammen."

Der EuGH hatte am 13. Mai 2014 eine weitreichende Entscheidung zum Umgang mit Suchmaschinen getroffen. Google muss aus seinen Trefferlisten Links entfernen, wenn ein Nutzer sein Persönlichkeitsrecht verletzt sieht. Eindeutige Kriterien, ob und wann eine Suchmaschine eine Fundstelle entfernen muss, die auf eine bestimmte Seite verweist, fehlen jedoch. Nach dem Urteil erreichten Google nach eigenen Angaben Zehntausende Anfragen von Nutzern, die um die Löschung von Informationen bitten. Knapp ein Drittel betreffen Betrugsfälle, ein Fünftel schwere Straftaten. Zwölf Prozent der Anfragen stehen im Zusammenhang mit Festnahmen wegen Kinderpornografie. Zudem erscheine bei Namenssuche am Ende der Seite der Hinweis: "Einige Ergebnisse wurden möglicherweise aufgrund der Bestimmungen des europäischen Datenschutzgesetzes entfernt."

Angaben dazu, wie viele Löschanträge Google inzwischen vorliegen, wollte Bremer nicht machen. "Zu den Zahlen haben wir derzeit nichts Neues zu sagen." Google will laut einem Bericht in seinem halbjährlichen Transparenzbericht künftig Informationen über die Zahl der entfernten Einträge bereitstellen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 47,99€
  2. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)
  3. 39,99€ (Release 14.11.)
  4. 14,99€

d1m1 27. Jun 2014

Ist doch egal, bei Bing findet man eh nie das, was man eigentlich sucht :D SCNR

hungkubwa 27. Jun 2014

Ich hoffe das was nicht ernst gemeint... Aber ich vermute schlimmstes...

schap23 26. Jun 2014

Dann weiß der potentielle Arbeitgeber, Geschäftspartner gleich, daß da jemand was...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad X1 Extreme - Hands on (Ifa 2018)

Das Lenovo Thinkpad X1 Extreme wird das neue Top-Notebook des Unternehmens. Wir haben es samt Docking-Station auf der Ifa 2018 ausprobiert.

Lenovo Thinkpad X1 Extreme - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /