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Innenministerkonferenz: Telekom gegen IMEI-Sperrung von gestohlenen Mobiltelefonen

Die Deutsche Telekom will kein Register für IMEI-Sperrungen gestohlener Handys. Endgeräte könnten die gleiche IMEI haben, warnte ein Sprecher.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Paar nutzt Smartphones auf den Straßen von Maastricht.
Ein Paar nutzt Smartphones auf den Straßen von Maastricht. (Bild: Michael Kooren/Reuters)

Die Deutsche Telekom ist gegen den Vorschlag, die Nutzung gestohlener Mobiltelefone mit Hilfe einer Sperrung der Gerätenummer, IMEI, zu erschweren. Im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung erklärte Telekom-Sprecher Philipp Blank, diese Idee sei "nicht sinnvoll". Es komme vor, so Blank, dass "Endgeräte die gleiche IMEI haben. Eine Sperrung könnte also den falschen Kunden treffen". Zudem könne "die IMEI durch Kriminelle manipuliert werden, was die Sperrung hinfällig" mache, sagte Blank.

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Der Innensenator des Bundeslandes Bremen, Ulrich Mäurer (SPD), wollte auf der seit gestern laufenden Innenministerkonferenz die Einführung eines Sperrregisters für Mobiltelefone vorschlagen. Geschaffen werden soll eine zentrale Datei mit den IMEI-Nummern der gestohlenen, geraubten oder verlorenen Geräte, die bei der Polizei angezeigt werden. Mäurer will die Netzbetreiber dann verpflichten, "Geräte mit ihnen bekannten IMEI-Nummern von der Kommunikation auszuschließen."

Die 15-stellige International Mobile Station Equipment Identity (IMEI) ist eine eindeutige Seriennummer, die als Diebstahlschutz gilt. Sie lässt sich aber per Software neu programmieren.

Eine Rufnummernsperre nütze "wenig bis nichts", sagte Mäurer. "Die Diebe wechseln die Karte aus - und nutzen das Handy weiter." Um die IMEI umzuprogrammieren, benötige man "spezielles Wissen", so Mäurer. Würde die Idee umgesetzt, würde zumindest für "einen Großteil der Diebe der Handyklau sich in der Zukunft nicht mehr lohnen", sagte Mäurer.

Bundesweit sind derzeit rund 1,6 Millionen Mobilgeräte als gestohlen gemeldet.

Für die Hersteller und den Handel ist der Verlust von Mobiltelefonen ein lukrativer Markt. 14 Millionen Deutsche kennen das Gefühl, wenn das Mobiltelefon plötzlich verschwunden ist. Dies ergab eine Umfrage im Auftrag des IT-Verbands Bitkom im Juli 2012. Danach hat rund jeder zehnte Deutsche (7,7 Millionen) ab 14 Jahren sein Handy schon einmal verloren. 3,5 Millionen wurde das Mobiltelefon gestohlen. Bei weiteren 2,8 Millionen Deutschen war das Gerät verschwunden und sie wussten nicht, ob sie es verloren hatten oder es ihnen gestohlen wurde.



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Anonymer Nutzer 15. Jun 2014

Naja, man müsste die Whitelists schon abgleichen können. Also so, dass man ein Handy erst...

spagetti_code 13. Jun 2014

Wenn man davon ausgeht, dass der "Hacker" einen Zufallszahlengenerator anwirft, um sich...

FaLLoC 13. Jun 2014

Wie stellst du dir denn so eine Ermittlung bei Händiediebstahl vor? Da lauern auf die...

barforbarfoo 12. Jun 2014

..... niemals gut sein.

Osterschlumpf 12. Jun 2014

Ich bin für eine Meldeliste statt einer Sperrliste. Auf die Liste kommen alle gestohlenen...


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