Abo
  • Services:
Anzeige
SNG-Antenne und Sendeturm Alex Berlin
SNG-Antenne und Sendeturm Alex Berlin (Bild: Media Broadcast)

HDTV: "Kein DVB-T2-Umstieg vor 2019 möglich"

Receiver für DVB-T2, die das Codierverfahren HEVC unterstützen, stehen erst 2016/17 zur Verfügung. Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist ein schnellerer Umstieg möglich, aber nicht vor 2019.

Anzeige

Die ARD stimmt den Plänen der Bundesregierung zu, schneller als ursprünglich geplant auf DVB-T2 umsteigen. Aktuell vom terrestrischen Fernsehen genutzte Frequenzen des 700-MHz-Bandes sollen dem Mobilfunk nun schon ab Mitte 2019 und nicht wie ursprünglich vorgesehen Ende 2020 für die Datenübertragung zur Verfügung stehen. Ein noch schnellerer Umstieg vor 2019 sei aus Sicht der ARD aber nicht umsetzbar, da nicht nur die Ballungsräume, sondern weiterhin auch die ländlichen Gebiete versorgt werden sollten. Viele Sendeanlagen müssten umgestellt werden, was erhebliche Zeit in Anspruch nehme.

Die aktuellen Verträge laufen Ende 2014 aus, die Bundesnetzagentur will die Frequenzen der "Digitalen Dividende II" versteigern. Nach Angaben des ZDF empfangen elf Prozent der deutschen TV-Haushalte ihr Fernsehen nur über DVB-T.

Der ARD-Vorsitzende und NDR-Intendant Lutz Marmor sagte: "Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden, die den Umstieg auf DVB-T2 ermöglicht und gleichzeitig einen zügigen Breitbandausbau des Internets fördert."

Mit DVB-T2 ist laut Marmor HDTV empfangbar, zudem gebe es eine größere Programmvielfalt und einen verbesserten mobilen Empfang. Durch den Umstieg könne die ARD die Verbreitungskosten um rund 15 Prozent reduzieren. Eine Voraussetzung dafür sei die Kombination von DVB-T2 mit dem Codierverfahren HEVC. Entsprechende Endgeräte für die Zuschauer würden allerdings erst 2016/17 zur Verfügung stehen. Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sei es dabei besonders wichtig, dass es auch preiswerte und nicht nur hochwertige Receiver auf dem Markt gebe, erklärte der ARD-Chef.

Ein auf einige Ballungsräume beschränkter Start, wie derzeit von der Media Broadcast für Mitte 2016 in Aussicht gestellt, befürwortet die ARD.

Laut MEDIA BROADCAST-Chef Wolfgang Breuer ist der beschleunigte Zeitplan der ARD realistisch, aber ambitioniert. Breuer: "Im Zuge des Aufbaus der zukünftigen DVB-T2-Plattform mit privaten Veranstaltern planen wir, etwa 20 Prozent aller DVB-T-Sender in eineinhalb Jahren auf DVB-T2 umzurüsten, sobald Investitionssicherheit besteht. Aus Erfahrung wissen wir, dass dies eine große technische wie organisatorische Herausforderung ist. Für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten müssen die übrigen Sender bundesweit und in einem beschleunigten Prozess auf DVB-T2 umgestellt werden. " Die Digitale Dividende II erschwere dies deutlich.


eye home zur Startseite
keks.de 25. Jun 2014

Das sehe ich auch so. Die Alternative wäre nämlich wahrscheinlich gar keine DVB-T mehr...

Ovaron 25. Jun 2014

Ja, das ist richtig. Mit der richtigen Firmware könnte jeder SmartTV H.265 dekodieren...

M.P. 25. Jun 2014

Wenn die Mobilfunkbetreiber kostenfrei oder für einen den eingesparten Betriebskosten des...

HerrMannelig 25. Jun 2014

http://img4.wikia.nocookie.net/__cb20140501150431/walkingdead/images/3/3d/Wat.jpeg

dahana 24. Jun 2014

Na ja, auf drei kostenlose HD Kanäle wie bei SimpliTV kann ich verzichten. In Deutschland...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Ratbacher GmbH, München
  2. über Ratbacher GmbH, Karlsruhe
  3. über JobLeads GmbH, München
  4. Robert Bosch GmbH, Abstatt


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 77,00€ (Bestpreis!)
  3. 219,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Arrow Launcher 3.0

    Microsofts Android-Launcher braucht weniger Energie und RAM

  2. Die Woche im Video

    Angeswitcht, angegriffen, abgeturnt

  3. Hardlight VR Suit

    Vibrations-Weste soll VR-Erlebnis realistischer machen

  4. Autonomes Fahren

    Der Truck lernt beim Fahren

  5. Selektorenaffäre

    BND soll ausländische Journalisten ausspioniert haben

  6. Kursanstieg

    Bitcoin auf neuem Rekordhoch

  7. Google-Steuer

    Widerstand gegen Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene

  8. Linux-Kernel

    Torvalds droht mit Nicht-Aufnahme von Treibercode

  9. Airbus A320

    In Flugzeugen wird der Platz selbst für kleine Laptops knapp

  10. Urheberrecht

    Marketplace-Händler wegen Bildern von Amazon bestraft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Hyperloop-Challenge: Der Kompressor macht den Unterschied
Hyperloop-Challenge
Der Kompressor macht den Unterschied
  1. Arrivo Die neuen alten Hyperlooper
  2. SpaceX Die Bayern hyperloopen am schnellsten und weitesten
  3. Hyperloop HTT baut ein Forschungszentrum in Toulouse

Merkels NSA-Vernehmung: Die unerträgliche Uninformiertheit der Kanzlerin
Merkels NSA-Vernehmung
Die unerträgliche Uninformiertheit der Kanzlerin
  1. Apple Planet der affigen Fernsehshows
  2. München Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
  3. Glasfaser Nun hängt die Kabel doch endlich auf!

Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 2): 4K-Hardware ist nichts für Anfänger
Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 2)
4K-Hardware ist nichts für Anfänger
  1. Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 1) 4K-Filme verzeihen keine Fehler
  2. Deutsche Verkaufszahlen Unberechtigter Jubel über die UHD-Blu-ray
  3. 4K Blu-ray Sonys erster UHD-Player kommt im Frühjahr 2017

  1. Re: Gehashte Passwörter generell unsicher

    My1 | 16:46

  2. Re: Wer in einem Betrieb...

    David64Bit | 16:42

  3. Re: warum ist eure hauptseite nicht erreichbar?

    JouMxyzptlk | 16:37

  4. Re: Gefährlich

    Poison Nuke | 16:33

  5. Re: sehr clever ... MS

    FreiGeistler | 16:31


  1. 11:57

  2. 09:02

  3. 18:02

  4. 17:43

  5. 16:49

  6. 16:21

  7. 16:02

  8. 15:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel