Amazon soll mit Steuertricks in Luxemburg Milliarden einsparen. Jetzt prüft die Europäische Kommission, ob dies verbotene versteckte Beihilfen sind. Der größte Teil der europäischen Gewinne von Amazon werde "zwar in Luxemburg verbucht, dort aber nicht besteuert".
Geldautomaten von NCR haben ein CD-Laufwerk, über das sich Schadcode installieren lässt. So wurden weltweit Geldbeträge in Millionenhöhe erbeutet, berichtet Kaspersky Lab.
Kindle Unlimited startet kurz vor der Buchmesse in Deutschland mit 650.000 Büchern, davon aber nur rund 40.000 Titel in deutscher Sprache. Viele namhafte Titel sind in der Amazon-Flatrate aber nicht enthalten.
Facebook muss mit 21,8 Milliarden US-Dollar erheblich mehr für Whatsapp zahlen als im Februar angekündigt. Whatsapp-Gründer Jan Koum bekam fast 25 Millionen Facebook-Aktien zum Tageswert von 1,9 Milliarden US-Dollar.
Ebay hat bestätigt, kurz vor der Unterschrift für ein Fulfillment- und Logistik-Center in Halle (Saale) zu stehen. Der Bereich Ebay Enterprise bietet Firmen Dienste rund um den Onlinehandel an. Durch die Ansiedlung sollen bis zu 300 neue Jobs entstehen.
DVB-T2 startet in Berlin in einem Pilotprojekt: Getestet wird stationärer und portabler Indoor-Empfang. Dabei sollen Datenraten zwischen 18 und 28 MBit/s im Multiplex erzielt werden, wobei bis zu sieben HDTV-Programme übertragen werden können, mit und ohne Verschlüsselung.
Der ungeliebte Facebook Messenger enthält bereits Code, um Geld an Kontakte zu senden. Facebook will sich nicht dazu äußern, wann die Funktion freigeschaltet wird.
HP hat die Aufspaltung in zwei Konzerne offiziell angekündigt. Eine der neuen Firmen wird Hewlett-Packard Enterprise heißen. Der Drucker- und PC-Bereich wird nicht mehr von Meg Whitman geführt werden.
Samsung gibt einen Rekordbetrag für eine neue Chipfabrik aus. Die Investition solle "wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung der Zukunft des Halbleitergeschäfts von Samsung haben", sagte Vizechef Kwon Oh-hyun.
Es kommt also doch: ein Gesetz gegen den Routerzwang und keine Verordnung. Im Frühjahr 2015 will das Bundeswirtschaftsministerium das Telekommunikationsgesetz ändern.
Die US-Flugsicherheitsbehörde FAA hat angeordnet, Displays in Boeing-Jets auszutauschen. Es besteht offenbar eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass Bildschirme bei WLAN-Betrieb ausfallen.
Der Betriebsrat wollte, dass SAP für jeden vom Stellenabbau Betroffenen eine gleichwertige Stelle anbietet. Darauf ließ sich der Konzern nicht ein und reagiert mit betriebsbedingten Kündigungen unter den Entwicklern und Support-Experten bei SAP SE. Aber "nur als Ultima Ratio".
Die Taxizentralen bewerten auch Ubertaxi als illegal und fordern die Behörden auf, das US-Startup auch deswegen mit Verboten zu belegen. Uber unterbiete mit Gutscheincodes die festgelegten Taxitarife.
Der Deal ist abgeschlossen: O2 und E-Plus werden in der Telefónica Deutschland Holding verschmolzen. Für die Kunden gibt es die ersten Änderungen erst in einigen Monaten.
Seit der stark kritisierte neue Entwurf zur Transparenzverordnung ungewollt öffentlich wurde, hat sich die Bundesnetzagentur nicht mehr zum Thema Routerzwang geäußert. Jetzt bricht die Behörde ihr Schweigen, und meint gar nichts dafür zu können.
Der CDN-Betreiber Akamai hat wieder die Daten über seine weltweit verteilten Internetplattformen gesammelt. Danach ist in Deutschland die durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit um 23 Prozent gestiegen. Doch in vielen anderen Ländern war die Steigerung stärker.
Netflix hat einen Pakt mit den Imax-Kinos geschlossen: Tiger and Dragon II wird gleichzeitig in diesen Kinos und bei dem Streaming-Dienst anlaufen. Damit soll gezeigt werden, dass ein Kinofilm nicht erst Monate später im Verleih der Videotheken verfügbar sein muss.
Update Netflix überprüft die Bankdaten seiner Kunden in Deutschland mit dem Schufa-Verfahren Kontonummerncheck. Da einige Sparkassen hier nicht mit der Schufa zusammenarbeiten, bleiben diese Kontoinhaber ausgeschlossen. Doch Netflix will das Problem lösen.
Apple soll sich in Irland mit Steuertricks Vorteile verschafft haben. Am 30. September wird die EU dazu Details veröffentlichen und vielleicht eine Milliardenstrafe verhängen.
Nach dem Start von Netflix soll Watchever in Deutschland nur noch geringe Überlebenschancen haben. Der Video-on-Demand Anbieter des französischen Vivendi-Konzerns findet offenbar keinen passenden Käufer.
Wenn die Technik der Deutschen Telekom die kostenlose Internetversorgung für alle Fahrgäste in der ersten Klasse erreicht, soll das WLAN-Angebot auf die zweite Klasse ausgeweitet werden. Das versprach die Bahn heute bei Bekanntgabe einer Fahrpreiserhöhung.
Um nicht in Vergessenheit zu geraten, öffnet sich Uber dem Taxi-Gewerbe, wo es bereits viel Konkurrenz gibt. Gegen alle Verbotsurteile will das US-Startup Berufung einlegen und prüft eine Verfassungsbeschwerde.
Fritzbox-Nutzer, die die gepatchte Sicherheitslücke für unerlaubten Fernzugriff nicht geschlossen haben, werden wieder angegriffen. AVM rät, die Patches jetzt schnell aufzuspielen, doch eine Auto-Updatefunktion gibt es noch nicht lange.
Kurz vor und nach dem Verkaufsstart der neuen iPhones haben fünf Apple-Topmanager ein Vermögen mit dem Verkauf der Unternehmensaktie verdient. Danach gab der Kurs der Aktie wieder nach.
Das Verwaltungsgericht in Berlin bestätigt das Verbot von Uberblack und Uberpop in der Stadt. Das Geschäftsmodell von Uber sei "nicht genehmigungsfähig".
Intel kauft sich größere Anteile an den chinesischen SoC-Entwicklern Spreadtrum Communications und RDA Microelectronics. Die müssen dafür Mobilfunkprodukte auf Intel-Basis entwickeln.
Vodafone will mit der TU Dresden den LTE-Nachfolger 5G erforschen und technische Richtlinien festlegen. Gelöst werden sollen technologische Probleme zu extrem kurzen Übertragungszeiten, sehr großen Datendurchsätzen, hochsensibler Sensortechnik und Koordinierung unterschiedlichster Bauelemente.
Offenbar ist die neue Fassung der Tranzparenzverordnung, die einen Routerzwang wieder zulässt, nicht mit dem Bundeswirtschaftsministerium abgesprochen gewesen. Während die Bundesnetzagentur weiter schweigt, stellte das übergeordnete Ministerium dies nun klar.
LTE sei nicht in der Lage, die erforderliche Datenrate zu liefern. Jetzt fordern die Kommunen FTTH/FTTB für jeden Haushalt, festgeschrieben im Telekommunikationsgesetz.
Ein IT-Verband kritisiert den Richtungswechsel der Bundesnetzagentur beim Routerzwang und hofft auf die Regierung. Doch die Ministerien dürften der neuen Tranzparenzverordnung zugestimmt haben.
Bei Musikvideos liegen Porno- und Musikbranche schon länger eng beieinander. Jetzt will die reichweitenstarke Tube-Seite Pornhub ein eigenes Musiklabel starten. Bei einem Song Contest werden 500.000 Views für das Siegervideo garantiert.
Vizekanzler Sigmar Gabriel will Programmieren an Schulen aufwerten. Die Qualität der Informatikausbildung in den Schulen geht jedoch seit Jahren zurück.
Ein Arzt aus München wollte nicht auf einem Bewertungsportal geführt werden. Doch der Bundesgerichtshof urteilte, dass das Recht auf informationelle Selbstbestimmung nicht das Recht auf Kommunikationsfreiheit überwiegt.
In aller Stille haben die zuständigen Bundesländer über 100 Poker- und Casino-Seiten im Internet verboten. Nun sollen in Zusammenarbeit mit Banken und Kreditkartenfirmen Überweisungen an die Betreiber blockiert werden.
Google investiert 600 Millionen Euro in ein neues Rechenzentrum in den Niederlanden. Laut Medienberichten soll es auf einer Fläche von 44 Hektar oder 440.000 Quadratmeter stehen.
Update Die Telekom stellt die Inhaber von Festnetzanschlüssen vor die Entscheidung, auf VoIP umzustellen oder gekündigt zu werden. Einer Verbraucherzentrale liegen Schreiben an die Kunden dazu vor.
Bundesverkehrsminister Dobrindt will den UMTS- und Flash-OFDM-Internetzugang in Zügen der Deutschen Bahn kostenlos machen. Auch auf Bahnhöfen soll das Gratisangebot ausgeweitet werden.
Gegen Alibaba Datenschutzrechte für Nutzer in Deutschland durchzusetzen, bestünden faktisch keine Möglichkeiten, klagt Landesdatenschützer Thilo Weichert.
Bei der mobilen Version der Sendungsverfolgung von DHL führte ein falsch konfigurierter Webserver dazu, dass fremde Paketdaten einsehbar waren. Die Post hat einen Bericht dazu bestätigt.
Eine Anzeige in der Nähe einer Foxconn-Fabrik hat mit hohen Preisen beim Ankauf von Apple-Teilen gelockt. Ein Beschäftigter hat daraufhin offenbar sechs Rückseiten des iPhone 6 entwendet und weiterverkauft.
Der Medienrat einer Landesanstalt für Kommunikation fordert zwar einen Pornofilter beim Internet Provider, dieser soll aber nicht ohne Zustimmung der Nutzer aktiviert werden.