Abo
  • Services:
Anzeige
Winzige Empfangsantennen im Rechenzentrum, eine für jeden Nutzer
Winzige Empfangsantennen im Rechenzentrum, eine für jeden Nutzer (Bild: Aereo)

Anwalt: Aereo-Verbot bedeutet keine Gefahr für Cloud-Dienste

Das faktische Verbot des TV-Startups Aereo in den USA habe keine Folgen für andere Cloud-Dienste, meint ein Anwaltsbüro, das die Interessen der Medienkonzerne vertritt.

Anzeige

Der Dienst Aereo verletzt mit seinem Internet-Video-Rekorder das Verbreitungsrecht der Fernsehsender in den USA. Das hat der Supreme Court am 25. Juni 2014 entschieden und den Dienst des Startups für rechtswidrig erklärt. Für andere Cloud-Dienste dürfte sich diese Entscheidung nicht negativ auswirken, glaubt Mirko Brüß von Rasch Rechtsanwälte, dessen Kanzlei die Seite der Urheberechtsrechtsinhaber vertritt.

Im Vorfeld der Entscheidung hatte Aereo davor gewarnt, den Dienst für rechtswidrig zu erklären. Eine solche Entscheidung sei innovationsfeindlich und bedeute unübersehbare Risiken für alle Cloud-Technologien, beispielsweise Dropbox.

Aereo heißt der vor zwei Jahren für Nutzer in New York gestartete Dienst, dessen Konzept für den deutschsprachigen Raum nichts Neues bedeutet: Gut zwei Dutzend freie, werbefinanzierte Sender lassen sich mittels Aereo über den Browser sowie mobile Geräte streamen. 8 US-Dollar kostet das pro Monat. Einige Gigabyte Cloud-Speicher, um einzelne Shows für späteres Betrachten aufzeichnen zu können, sind inklusive.

Aus rechtlichen Gründen war Aereo nach eigenen Angaben dazu gezwungen, jedem Nutzer eine physische, im Rechenzentrum stehende Empfangsantenne zuzuweisen, über die das terrestrische TV-Programm bezogen wird. Damit hoffte das Startup vergeblich, den Pflichten des Retransmission Consent entgehen zu können, einer gesetzlichen Regelung, welche die Verbreitung von Fernsehkanälen über Drittunternehmen genehmigungs- und lizenzzahlungspflichtig macht.

Das Gericht entschied über die Frage, ob der gesendete Inhalt dem Nutzer schon vor der Sendung gehörte. Damit aber bleibe das Streaming etwa einer MP3-Datei, die zuvor bei Dropbox oder Amazon in der Cloud gespeichert worden sei, weiterhin rechtmäßig, so der Anwalt. Der Unterschied liege darin, dass der Nutzer erst durch die bezahlte Dienstleistung von Aereo überhaupt in den Besitz der Sendungen gelangt sei. Die Entscheidung bedeute aber aller Voraussicht nach das Ende für Aereo, da der Dienst seine Kampfpreise nicht aufrechterhalten könne, wenn dieser ordnungsgemäß lizenziert werde.


eye home zur Startseite
User_x 26. Jun 2014

naja... startup... hat was mit euphorie zu tun "wir machen was" ..."allein". letztenendes...

User_x 26. Jun 2014

in den usa nach aktueller rechtsprechung nein. zattoo hat hier verträge mit den...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. flexis AG, Stuttgart
  2. über JobLeads GmbH, Stuttgart
  3. Wolfgang Westarp GmbH, Beckum
  4. GIGATRONIK Stuttgart GmbH, Stuttgart


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 69,99€ (DVD 54,99€)
  2. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Wissens-Guide und Kaufberatung für Cloud-Sicherheit
  2. Beurteilungskriterien für den Schutz in der Cloud


  1. LG G6 im Hands on

    Schlankes Smartphone hat zwei Kameralinsen

  2. P10 und P10 Plus im Hands on

    Huaweis neues P10 kostet 650 Euro

  3. Mobilfunk

    Nokia bringt Vorstandard 5G-Netzwerkausrüstung

  4. Blackberry Key One im Hands on

    Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

  5. Deutschland

    Smartphone-Aufnahmen in Wahlkabinen werden verboten

  6. Stewart International Airport

    New Yorker Flughafen wohl ein Jahr schutzlos am Netz

  7. Blackberry Key One

    Android-Smartphone mit Hardware-Tastatur kostet viel

  8. Arrow Launcher 3.0

    Microsofts Android-Launcher braucht weniger Energie und RAM

  9. Die Woche im Video

    Angeswitcht, angegriffen, abgeturnt

  10. Hardlight VR Suit

    Vibrations-Weste soll VR-Erlebnis realistischer machen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Preis?

    ChMu | 15:52

  2. Wie siehts mit root aus bei Blackberry?

    Hypfer | 15:47

  3. Re: Briefwahl gab es doch auch noch

    maverick1977 | 15:37

  4. Re: Sinn und Zweck?

    Crayjin | 15:37

  5. Re: Welchen Sinn machen diese Selfies?

    maverick1977 | 15:34


  1. 15:49

  2. 14:30

  3. 13:59

  4. 12:37

  5. 12:17

  6. 10:41

  7. 20:21

  8. 11:57


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel