Abo
  • Services:

Offenes System: Post-Konkurrenten planen privaten Paketkasten

Wem reicht schon ein privater Paketkasten der DHL, der keine Pakete von GLS, DPD, Hermes und UPS annimmt? Die Konkurrenz will den Eigenheimbesitzern jetzt ein für alle Zusteller offenes System bieten.

Artikel veröffentlicht am ,
DHL-Paketkasten
DHL-Paketkasten (Bild: Deutsche Post)

Die vier größten Post-Konkurrenten GLS, DPD, Hermes und UPS wollen eine Konkurrenz zu privaten DHL-Paketkästen vor Eigenheimen schaffen. Das berichtet die Zeitung Die Welt unter Berufung auf einen Unternehmensvertreter. Die Paketsparte der Deutschen Post hatte ihren persönlichen Paketbriefkasten, bei dem nur der Kunde und der Paketzusteller einen elektronischen Schlüssel haben, am 12. Mai 2014 angekündigt.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt

Mit ihm ist das Empfangen und das Versenden von Paketen möglich. Doch die DHL will ihr System nicht für andere Zusteller öffnen, weshalb die Konkurrenten ein eigenes System entwickeln. Nach Informationen der Welt soll der konkurrierende Paketkasten Ende 2014 starten.

Anfang dieser Woche werde eine Gruppe einen Projektplan ausarbeiten und beschließen. Alle Paketdienste, die in Deutschland Sendungen ausfahren, sollen Zugang bekommen. Bei den Preisen will die Firmengruppe unter denen der Post liegen: Sie verlangt rund 200 Euro für eine mittlere Größe.

"Ich fand die Idee von Anfang an gut", sagte Rico Back, Vorstandschef des Paketdienstes General Logistics Systems (GLS), der Welt. "Ich bin zuversichtlich, dass unsere Branche eine gemeinsame Lösung hinbekommen wird". "Es ist sinnvoll, eine Paketbox als alternative Zustelladresse einzurichten und zu schaffen", betonte Hanjo Schneider, der als Vorstand der Otto-Group auch Hermes verantwortet, der Welt. Auch Retouren lassen sich über einen Paketkasten einfach zu Hause abholen.

Der Onlinehandel hat die Branche verändert: Vergangenes Jahr wurden in Deutschland 2,66 Milliarden Pakete und Sendungen zugestellt, das sind 100 Millionen mehr als ein Jahr zuvor. "Bevor Amazon einen Paketkasten anbietet und die Zustellung organisiert, machen es die Paketzusteller lieber selbst", sagte ein Branchenmanager.

Für den neutralen Paketkasten soll es eine umfangreiche Datenbank geben. Dafür wollen die vier Paketdienste eine Trägerfirma gründen, die alle Informationen für den Paketversand sammelt und allen teilnehmenden Firmen zur Verfügung zu stellen.

Die Deutsche Post wolle keinen unkontrollierten Zugang zu dem System zulassen. "Aus diesem Grund öffnen wir unser System für Dritte nicht", sagte eine DHL-Sprecherin der Welt. Allerdings stehe die Post "durchaus offen" zu weiteren Initiativen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,99€
  2. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  4. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

nicoledos 01. Jul 2014

Da elektronisch, sollten sich Wege finden. Möglich. Der Schlüssel wäre ein Token, welcher...

tezmanian 01. Jul 2014

Es gibt aber jedemenge Menschen die leben in Miethäusern. Da bringt das ganze nichts...

tezmanian 01. Jul 2014

Schön wenn Ihr alle irgendwo wohnt wo das geht. Aber nur mal so als...

Technikfreak 30. Jun 2014

Es geht nicht nur um Retour, sondern auch zum Versenden. Aber du hast recht, vermutlich...

Spaghetticode 30. Jun 2014

Sachbeschädigung dürfte noch dazu kommen, wenn der Paketkasten danach ramponiert ist...


Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

    •  /