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Software und Hardware: Oracle kauft Micros Systems für 5,3 Milliarden Dollar

Die Übernahme des Herstellers von Kassensystemen und -software Micros Systems durch Oracle ist offiziell. Es ist der größte Zukauf seit Sun Microsystems.

Artikel veröffentlicht am ,
Oracle-Chef Larry Ellison im Juni 2014
Oracle-Chef Larry Ellison im Juni 2014 (Bild: Noah Berger/Reuters)

Oracle übernimmt Micros Systems für 5,3 Milliarden US-Dollar. Das gab das Unternehmen bekannt. Oracle bietet 68 US-Dollar pro Aktie für das Unternehmen aus Columbia im US-Bundestaat Maryland. Das liegt 3,4 Prozent über dem Schlusskurs am vergangenen Freitag. Der Kurs war nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg über den Verkauf gestiegen. Zuvor lag das Angebot 18 Prozent über dem Börsenkurs von Micros Systems.

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Das Wall Street Journal hatte zuvor den ungefähren Kaufpreis erfahren.

Das Board of Directors von Micros Systems hat der Transaktion zugestimmt, die in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen werden soll. Centerview Partners war der Finanzberater von Micros Systems bei der Übernahme.

Oracle hat in den vergangenen 16 Monaten elf Übernahmen angekündigt. Im Jahr 2010 erwarb Oracle für 7,4 Milliarden US-Dollar den Serverhersteller Sun Microsystems.

Micros Systems ist ein Software- und Hardware-Hersteller für Hotels und Gaststätten, Reiseveranstalter und Kreuzfahrtenanbieter. Micros Fidelio ist ein auf dem Weltmarkt führendes Point-of-Sale-Produkt für Hotels und Restaurants. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben 6.400 Mitarbeiter in rund 145 Ländern. Micros' EMEA-Zentrale befindet sich in Deutschland, Neuss. EMEA ist eine Abkürzung, die für Europe (West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Afrika steht. Der Hauptsitz von Micros Fidelio für den Bereich Hospitality ist ebenfalls in Neuss, der Hauptsitz von Micros Retail Deutschland, das den Bereich Retail verantwortet, ist in Berlin.

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Hotohori 24. Jun 2014

Sun Microsystems Micros Systems Wäre es jetzt nur "Micro" gewesen hätte ich gefragt ob...

iRofl 24. Jun 2014

absolut nix können, nur alles aufkaufen. Dann muss man auch nicht so viele Ingenieure...


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