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Super Vectoring: Huawei verhandelt mit der Telekom über VDSL mit 400 MBit/s

Während noch dieses Jahr Vectoring mit 100 MBit/s im Kupferkabel angeboten werden soll, arbeitet Huawei schon am nächsten Schritt. Super Vectoring soll 200 MBit/s bis 400 MBit/s bieten.

Artikel veröffentlicht am ,
Xipeng Xiao, Head of Network Marketing bei Huawei
Xipeng Xiao, Head of Network Marketing bei Huawei (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Der Netzwerkausrüster Huawei verhandelt mit der Deutschen Telekom über eine Technologie, die das chinesische Unternehmen Super Vectoring nennt. Das sagte Xipeng Xiao, Head of Network Marketing bei Huawei, Golem.de am 11. Juni 2014 auf einer Veranstaltung des Konzerns in Mailand. Während Vectoring-Technologie anderer Ausrüster eine Datenübertragungsrate von rund 100 MBit/s für den Endkunden bieten soll, verspricht Huawei mit 200 MBit/s bis 400 MBit/s erheblich mehr.

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Die Telekom ist bei DSL unter Druck durch die Konkurrenz aus dem TV-Kabelnetz und muss dringend eine höhere Datenübertragungsrate bieten, will aber noch keinen großflächigen Glasfaserausbau anpacken. Daher soll noch dieses Jahr Vectoring angeboten werden.

Zugleich sei die Telekom konservativ, sagte Xiao. Die Technik Super Vectoring sei auch noch nicht ganz fertiggestellt, räumte er ein. "Sie befindet sich noch in der Entwicklung", so Xiao. Huawei will auch die Endkunden-Router für Super Vectoring herstellen. Vectoring reduziert die gegenseitige Störung durch Far End Crosstalk (FEXT) benachbarter Kupferdoppeladern eines Kabels. Dieser Prozess verlangt eine hohe Rechenleistung in den aufgerüsteten DSLAMs. Das System errechnet für jede einzelne Kupfer-Doppelader eines Bündels die jeweiligen Störeinflüsse und sendet neben dem eigentlichen Nachrichtensignal ein abhängig von den errechneten Störeinflüssen erzeugtes Gegensignal in die jeweilige Doppelader. So werden die durch Übersprechen entstehenden Störsignale fast ausgeschaltet.

Bis zu 100 MBit/s mit VDSL will die Telekom ab der zweiten Jahreshälfte durch Vectoring bieten. Einen genaueren Zeitpunkt nennt der Netzbetreiber noch nicht.

Bisher ist VDSL maximal mit 50 MBit/s verfügbar. Beim Upload verspricht Vectoring bis zu 40 MBit/s. Doch der Vectoring-Effekt auf der Kupferleitung nimmt ab einer Leitungslänge von etwa 500 Metern deutlich ab und ist ab einer Leitungslänge von 700 bis 800 Metern praktisch nicht mehr feststellbar. Daher kann die Technik Glasfaser nicht ersetzen.

AVM hatte mit VDSL-Vectoring 100 MBit/s tatsächlich erreicht. Das war nach Angaben des Unternehmens das Ergebnis eines ersten kommerziellen Vectoring-Pilotprojektes des Netzwerkausrüsters Alcatel Lucent und des Netzbetreibers Inexio mit Fritzbox-Geräten in der Bahnstadt in Heidelberg.



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Anonymer Nutzer 12. Jun 2014

Ich kann's nicht mehr hören: "bis zu" Das ist symptomatisch für olle Kupferdrähte die...

_moep_ 12. Jun 2014

Es es kommen _immer_ zu erst die großen Städte dran, denn es handelt sich ja um eine AG...

Sarkastius 12. Jun 2014

Wahrscheinlich machen die das erst wenn ihnen ein Märchen eingefallen ist warum mit...

Sarkastius 12. Jun 2014

Zeig mir bitte eine Karte die 3 Gbit ac kann. Dann zeig mir eine Karte die netto 3 Gbit...

tritratrulala 11. Jun 2014

...auf bis zu superlangen 200m TAL-Länge. Na super. Diese Technik wird das gleiche...


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