Abo
  • Services:

Gulp: Weibliche IT-Freiberufler verdienen weniger als Männer

Der Anteil der weiblichen IT-Freiberufler beträgt weiter nur 7,5 Prozent. Bei den Honoraren liegen ihre Forderungen unter denen der Männer.

Artikel veröffentlicht am ,
Gulp: Weibliche IT-Freiberufler verdienen weniger als Männer
(Bild: Robert Galbraith/Reuters)

Weiterhin sind nur sehr wenige IT- und Engineering-Freelancer Frauen. Das berichtet die Projektbörse Gulp am 24. Juni 2014. Danach sind 7,5 Prozent der IT-Selbstständigen weiblich. Das bedeutet eine Zunahme von 0,2 Prozentpunkten in zwei Jahren.

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Standorte
  2. AraCom IT Services AG, Augsburg, München, Stuttgart, Bamberg

Etwas höher ist der Anteil der weiblichen Freelancer bei den Trainern, Qualitätssicherungsexperten, Projektleitern und Administratoren: 8,5 Prozent von ihnen sind weiblich. Dagegen liegt der Frauenanteil bei den Softwareentwicklern nur bei 5,7 Prozent. Durchschnittlich fordern selbstständige Frauen in der Informationstechnologie 74 Euro und damit einen um einen Euro niedrigeren Stundensatz als alle bei Gulp eingetragenen Selbstständigen. Auf der Plattform sollen laut Betreiber 85.000 IT-Freiberufler angemeldet sein.

Die IT-Trainerinnen können unter den Frauen auch mit der höchsten Stundensatzforderung auftreten: Sie verlangen im Schnitt 83 Euro. Das sind 22 Euro mehr als bei den weiblichen Administratoren mit 61 Euro. Insgesamt liegen die Stundensatzforderungen der weiblichen IT- und Engineering-Freelancer mit Gulp-Profil derzeit bei 74 Euro und damit einen Euro höher als 2012. Auch die Honorarvorstellungen aller Selbstständigen in der Gulp-Datenbank haben sich seitdem um einen Euro erhöht, so dass der Abstand gleich geblieben ist. Frauen fordern also weiterhin einen Euro weniger als der Durchschnitt aller IT- und Engineering-Freelancer.

In den Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation kommt auf sechs männliche IT-Spezialisten eine Frau: Der Frauenanteil beträgt rund 14 Prozent, wie der IT-Branchenverband Bitkom im März 2014 meldete. Der Frauenanteil an den Erstsemestern im Informatik-Studium ist aktuell auf den Rekordwert von fast einem Viertel (23 Prozent) gestiegen. Bei den Auszubildenden in IT-Berufen liegt der Anteil mit rund 8 Prozent aber weiter deutlich darunter.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 99,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. ab 234,90€

SelfEsteem 24. Jun 2014

Auf die Gefahr hin, dass der ironisch klingende Post doch ernst gemeint war...

Anonymer Nutzer 24. Jun 2014

Absolute Zustimmung. Genau das sehe ich immer wieder. Grundsätzliches Fehlen an...

Trollversteher 24. Jun 2014

Nein, Dein Recht endet da, wo tendenziöser Bullshit ohne jeden seriösen...

rommudoh 24. Jun 2014

Korrekt wäre: Weibliche IT-Freiberufler verlangen weniger als Männer. Wenn sie nicht mehr...

Trollversteher 24. Jun 2014

Und wo ist da bitte der Zusammenhang?


Folgen Sie uns
       


Technologie: Warum Roboter in Japan so beliebt sind
Technologie
Warum Roboter in Japan so beliebt sind

Japaner produzieren nicht nur mehr Roboter als jede andere Nation, sie gehen auch selbstverständlicher mit ihnen um. Das liegt an der besonderen Geschichte und Religion des Inselstaats - und an Astro Boy.
Von Miroslav Stimac

  1. Kreativität Roboterdame Ai-Da soll zeichnen und malen
  2. Automatisierung Roboterhotel entlässt Roboter
  3. Cimon Die ISS bekommt einen sensiblen Kommunikationsroboter

Falcon Heavy: Beim zweiten Mal wird alles besser
Falcon Heavy
Beim zweiten Mal wird alles besser

Die größte Rakete der Welt fliegt wieder. Diesmal mit voller Leistung, einem Satelliten und einer gelungenen Landung im Meer. Die Marktbedingungen sind für die Schwerlastrakete Falcon Heavy in nächster Zeit allerdings eher schlecht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer und dpa

  1. SpaceX Raketenstufe nach erfolgreicher Landung umgekippt
  2. Raumfahrt SpaceX zündet erstmals das Triebwerk des Starhoppers
  3. Raumfahrt SpaceX - Die Rückkehr des Drachen

Online-Banking: In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit
Online-Banking
In 150 Tagen verlieren die TAN-Zettel ihre Gültigkeit

Zum 14. September 2019 wird ein wichtiger Teil der Zahlungsdiensterichtlinie 2 für die meisten Girokonto-Kunden mit Online-Zugang umgesetzt. Die meist als indizierte TAN-Liste ausgegebenen Transaktionsnummern können dann nicht mehr genutzt werden.
Von Andreas Sebayang

  1. Banking-App Comdirect empfiehlt, Sicherheitswarnung zu ignorieren

    •  /