Abo
  • IT-Karriere:

Dresden: Steuerbescheid und Wohnberechtigungsschein per De-Mail

In Dresden startet das Pilotprojekt "De-Mail City", mit dem Gewerbeanmeldung, Steuerbescheid, Wohnberechtigungsschein und Bürgerbegehren per De-Mail ermöglicht werden. Weitere Anwendungen sind geplant. De-Mails werden standardmäßig nicht End-to-End-verschlüsselt.

Artikel veröffentlicht am ,
Dresden: Steuerbescheid und Wohnberechtigungsschein per De-Mail
(Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom und die Stadt Dresden bieten in dem Pilotprojekt "De-Mail City" Gewerbeanmeldung, Steuerbescheid, Wohnberechtigungsschein und Bürgerbegehren per De-Mail an. Weitere Anwendungen sollten folgen, gab die Telekom am 30. Juni 2014 bekannt. Die De-Mail soll rechtsverbindliche elektronische Nachrichten, einen Identifizierungsdienst und eine gesicherte Onlinedokumentenablage ermöglichen.

Stellenmarkt
  1. LORENZ Life Sciences Goup, Frankfurt am Main
  2. Bisping & Bisping GmbH & Co. KG, Lauf an der Pegnitz

Zuvor war das Sächsische E-Government-Gesetz am 18. Juni 2014 beschlossen worden. Justizstaatsminister Jürgen Martens sprach von einem "weiteren Schritt auf dem Weg zu einer durchgängig elektronischen Abwicklung von Verwaltungsverfahren im Freistaat Sachsen".

Auch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG ist an dem Projekt beteiligt. Christian Jänisch, KPMG Bereichsvorstand Tax, sagte: "Der Versand von Steuerbescheiden stellt nur einen der zahlreichen Anwendungsfälle von De-Mail dar." KPMG unterstütze das Steuer- und Stadtkassenamt Dresden bei der Einführung von De-Mail als rechtsverbindliches elektronisches Kommunikationsmittel.

Die Nutzung digitaler Bürgerdienste stagniert in Deutschland seit Jahren. Obwohl das Angebot für E-Government umfangreich und besser geworden sei, hätten sich im Jahr 2013 lediglich 49 Prozent aller Bundesbürger über das Internet amtliche Formulare heruntergeladen, berichtete der Branchenverband Bitkom unter Berufung auf die Statistikbehörde Eurostat. Damit habe sich der Anteil seit 2009 nicht verändert.

Hartmut Pohl von der Gesellschaft für Informatik hatte erklärt: "Grundsätzlich begrüßen wir die Möglichkeit eines Kontaktes mit Behörden auf elektronischem Weg. Allerdings bietet die De-Mail in ihrer derzeitigen Form keine wirklich höhere Sicherheit gegenüber der herkömmlichen E-Mail."

De-Mails werden standardmäßig nicht End-to-End-verschlüsselt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 47,95€
  2. 98,00€ (Bestpreis!)
  3. 469,00€
  4. 92,90€ (Bestpreis!)

Lord Gamma 01. Jul 2014

Ok, ich dachte, es gäbe nur die Telekom. Aber "United Internet" (1&1, web.de, gmx) ist...

Spaghetticode 01. Jul 2014

Wer sich für den Flop De-Mail anmeldet, bekommt einen 25-Euro-Gutschein für das Flop...

nicoledos 30. Jun 2014

Die Verwaltung als Nutzer des Systems ist ebenfalls auf der "Lose"-Seite, einzig die...

nicoledos 30. Jun 2014

Wozu benötigen die dafür KPMG? Sind die jetzt auch Provider? Kann das nicht die Telekom...


Folgen Sie uns
       


Bionic Finwave - Bericht (Hannover Messe 2019)

Festo zeigte auf der Hannover Messe einen schwimmenden Roboter aus dem 3D-Drucker.

Bionic Finwave - Bericht (Hannover Messe 2019) Video aufrufen
Technologie: Warum Roboter in Japan so beliebt sind
Technologie
Warum Roboter in Japan so beliebt sind

Japaner produzieren nicht nur mehr Roboter als jede andere Nation, sie gehen auch selbstverständlicher mit ihnen um. Das liegt an der besonderen Geschichte und Religion des Inselstaats - und an Astro Boy.
Von Miroslav Stimac

  1. Kreativität Roboterdame Ai-Da soll zeichnen und malen
  2. Automatisierung Roboterhotel entlässt Roboter
  3. Cimon Die ISS bekommt einen sensiblen Kommunikationsroboter

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
Fitbit Versa Lite im Test
Eher smartes als sportliches Wearable

Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
  2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
  3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

    •  /