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Microsoft: Entwickler erhält Haftstrafe für Verrat von internem Windows
(Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Microsoft: Entwickler erhält Haftstrafe für Verrat von internem Windows

Microsoft: Entwickler erhält Haftstrafe für Verrat von internem Windows
(Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Der Programmierer, der interne Softwareversionen an einen Blogger weitergegeben hat, muss für die Tat drei Monate ins Gefängnis.

Ein früherer Microsoft-Programmierer, der im März 2014 verhaftet wurde, weil er noch nicht öffentliche Versionen von Windows 8 an einen Blogger weitergegeben hat, ist verurteilt worden. Das berichtet die Seattle Times. Alex K. erhielt in dieser Woche für den Verrat von Geschäftsgeheimnissen und die Herausgabe von internen Softwareversionen eine dreimonatige Haftstrafe.

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K. war seit März in Haft und hat darum seine Strafe bereits fast verbüßt. "Ich habe mit Sicherheit meine Lektion gelernt, meine Arbeitsprojekte nicht mit Externen zu diskutieren", sagte K. in einem Brief, der zu den Gerichtsunterlagen gehört.

Der russische Staatsbürger und ehemalige Microsoft Senior Software Architect soll im Zeitraum von Juli bis August 2012 Updates für Windows 8 RT und das Microsoft Activation Server Software Development Kit (SDK) auf seinen persönlichen Windows-Live-Skydrive-Account übertragen und einem Blogger zugänglich gemacht haben. Laut Microsoft ging es dem Programmierer darum, mit dem Programmcode von Microsoft Geld zu verdienen. K. wurde am 19. März 2014 verhaftet.

Der Fall hatte eine breite Debatte in den Medien ausgelöst, weil Microsoft ohne Gerichtsbeschluss den E-Mail-Account des Bloggers durchsucht hatte. Microsoft erklärte am 20. März 2014, bei der Entscheidung, auf die E-Mails des Bloggers zuzugreifen, habe man sich an dieselben Standards gehalten wie bei einem Gerichtsbeschluss. Microsoft berief sich zudem auf seine Nutzungsregeln, die Zugang zu E-Mail-Konten erlaubten. "Gerichte erteilen keine Erlaubnisse, sich selbst zu durchsuchen, da dies offenkundig nicht notwendig ist", erklärte der Konzern. Später hatte ein Sprecher eingeräumt, zu weit gegangen zu sein.

Alex K. war sieben Jahre lang für Microsoft tätig, im Jahr 2012 erhielt er eine schlechte Bewertung im Unternehmen. Er kündigte an zu kündigen, falls die Einschätzung nicht zurückgenommen werde.


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E4est 14. Jun 2014

Mir hat mal jemand gesagt "Du musst einfach so tun, als hätte alles seine Richtigkeit...

Kenterfie 13. Jun 2014

Hätte ruhig ein wenig härter ausfallen können. Es wird heutzutage viel zu leichtsinnig...

Yes!Yes!Yes! 13. Jun 2014

Zumindest in Deutschland. http://de.wikipedia.org/wiki/Fernmeldegeheimnis#E-Mail

Himmerlarschund... 13. Jun 2014

Artikel lesen ;-) "Der Fall hatte eine breite Debatte in den Medien ausgelöst, weil...

Himmerlarschund... 13. Jun 2014

Genau, weil MS sein betriebseigenes Strafgericht mit eigenen Richtern hat, die direkt dem...



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