Kooperation mit Providern: Innenminister wollen "Wegfahrsperre" gegen Handydiebstahl

Die Innenminister der Länder haben Maßnahmen gegen Handydiebstahl beschlossen. Wie genau diese aussehen sollen, wissen sie selbst noch nicht.

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Ein Paar nutzt Smartphones auf den Straßen von Maastricht.
Ein Paar nutzt Smartphones auf den Straßen von Maastricht. (Bild: Michael Kooren/Reuters)

Die dreitägige Innenministerkonferenz hat Maßnahmen gegen den zunehmenden Diebstahl von Mobiltelefonen beschlossen. "Wir wollen eine Art Wegfahrsperre, um Diebstahl und Raub von Mobiltelefonen, Smartphones und Tablets unattraktiv zu machen. Damit betreiben wir aktiven Verbraucherschutz", erklärte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD).

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"Wir setzen dabei auf eine Kooperation mit den Providern", sagte Jäger, ohne Angaben zur verwendeten Technologie zu machen.

Bundesweit seien aktuell mehr als 1,64 Millionen Mobiltelefone und Smartphones im Fahndungssystem der Polizei als gestohlen gemeldet. In Nordrhein-Westfalen sei die Zahl dieser Delikte seit 2009 um das Dreifache gestiegen, auf 67.000 im vergangenen Jahr.

Der Innensenator des Bundeslandes Bremen, Ulrich Mäurer (SPD), wollte auf der Innenministerkonferenz die Einführung eines Sperrregisters für Mobiltelefone vorschlagen. Geschaffen werden sollte eine zentrale Datei mit den IMEI-Nummern der gestohlenen, geraubten oder verlorenen Geräte, die bei der Polizei angezeigt werden. Mäurer wollte die Netzbetreiber dann verpflichten, "Geräte mit ihnen bekannten IMEI-Nummern von der Kommunikation auszuschließen". Die 15-stellige International Mobile Station Equipment Identity (IMEI) ist eine eindeutige Seriennummer. Sie lässt sich aber per Software neu programmieren.

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Die Deutsche Telekom ist gegen den Vorschlag. Telekom-Sprecher Philipp Blank sagte, diese Idee sei "nicht sinnvoll". Es komme vor, so Blank, dass "Endgeräte die gleiche IMEI haben. Eine Sperrung könnte also den falschen Kunden treffen." Zudem könne "die IMEI durch Kriminelle manipuliert werden, was die Sperrung hinfällig" mache, sagte Blank.

Die Piratenpartei Deutschland weist den Vorschlag als gefährlich zurück. Dazu Patrick Breyer, Themenbeauftragter für Datenschutz der Piratenpartei Deutschland: "Das eigentliche Ziel der Innenminister ist es, die technischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Polizei künftig selbst Handys sperren kann. Dazu darf es nicht kommen. " Der Zugang zu Telefon und Internet sei eine Grundvoraussetzung für das moderne Privat- und Geschäftsleben.

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Tobias Claren 11. Jul 2014

Naja, bei Avast muss man richtig flashen, nicht einfach alles auf den Werkszustand...

Anonymer Nutzer 16. Jun 2014

Entschuldige, bitte. Ich falle zu oft auf dieses "Hoffentlich kommt bald der starke...

xSynth 16. Jun 2014

The_Soap92 meinte was dazu - ich wollte nur darauf eingehen, dass es Unterschiede gibt...

ChMu 16. Jun 2014

Von Apple gibt es nur iPhones und um die ging es hier. Ueber den Activation Hack (der...



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