
Die Telekom und das Startup Kumu Networks haben im Mobilfunknetz in Prag Vollduplexbetrieb für 5G getestet. Das gleichzeitige Senden und Empfangen auf identischen Frequenzen soll die spektrale Effizienz verbessern. Das sollte auch in LTE-Netzen klappen.

Eine Übersicht, was IT-Experten im internationalen Vergleich verdienen, liefert die Plattform Myhiringclub.com. Ein deutscher Job-Marktplatz für IT-Experten kommt zu ganz anderen Ergebnissen.

Die historische Megafusion von Vodafone und Liberty Global findet nicht statt. Der britische Konzern hat heute in knappen Worten das Ende der Verhandlungen verkündet. Doch das ist noch nicht alles.

Der US-Konzern entlässt alle Beschäftigten der Tochterfirma IBM Deutschland Enterprise Application Solutions. Es werden keine anderen Arbeitsplätze im Konzern angeboten.

Seit Verkehrsminister Dobrindt auch Minister für digitale Infrastruktur ist, hat er in dem Bereich 45 Stellen geschaffen, ohne dies zu begründen. Jetzt wird der Bundesrechnungshof aktiv.

Die Telefónica hat 42,6 Millionen Mobilfunkanschlüsse mit ihren Marken E-Plus und O2. Jetzt ist bekanntgeworden, wie viele davon das sogenannte nationale Roaming zwischen den Netzen nutzen.

Der Exklusivvertrag zwischen der Deutschen Bahn und der Telekom für die WLAN-Versorgung endet bald. Um wieder den Zuschlag zu bekommen, investiert die Telekom schon jetzt, braucht aber auch die anderen Netzbetreiber.
Von Achim Sawall

Huawei hat die Entwicklung der neuen Mobilfunktechnik 5G schon weitgehend abgeschlossen. Ericsson redet über Datenraten von 1 GBit/s und mehr mit LTE-Advanced. Doch am 5G-Start im Jahr 2020 ändert sich dadurch nichts.
Von Achim Sawall

Die Deutsche Telekom hat als erstes Unternehmen etwas darüber verraten, was sie mit den neuen LTE-Frequenzen machen will: Die 1500-MHz-Frequenzen sollen den LTE-Downstream verstärken. Vodafone will noch nichts dazu bekanntgeben.

In vielen deutschen Bundesländern geben die Sparkassenautomaten kein Geld aus. Auch der Kassenbetrieb in den Filialen ist eingeschränkt. Wie lange die zentrale Störung der Geldautomaten noch dauert, ist unklar.

Zusammen mit Huawei hat die Telekom in Berlin drei Frequenzen mit 3CA gebündelt und will 375 MBit/s erreicht haben. Das Smartphone von Samsung brauchte dazu nur eine spezielle Software.

Die Bundesnetzagentur startet erneut eine Messung zur realen Datenübertragungsrate in Deutschland. Dass die Werte stark unter den Werbeversprechen der Betreiber liegen, haben frühere Messungen belegt. Geändert hat die Behörde daran nichts.

Der Eurotunnel braucht eine modernere Glasfaserinfrastruktur. Alcatel-Lucent baut auf GSM-R-Basis Dienste hundert Meter unter dem Meeresspiegel.

Drillisch hat bei Simply eine günstige Allnet-Flat im Angebot: Mit LTE und einem Datenpaket von 500 MByte kostet sie 9,99 Euro. Doch wenn die Daten aufgebraucht sind, wird automatisch kostenpflichtig nachgebucht.

Die Vertreterin der US-Regierung hat vor Gericht die Vertraulichkeit des Backends von Megaupload gelobt. Kim Dotcoms Auslieferungsanhörung hat heute begonnen.

Foxconn will mit Apples Hilfe die LCD-Sparte von Sharp kaufen. Der Wert liegt bei rund 2,51 Milliarden US-Dollar. Foxconn und Sharp wollten einst den legendären Apple-Fernseher bauen, zu dem es nie kam.

Netflix will wissen, was seine Zuschauer wirklich zu Fans einer Serie macht. Dafür wurden jetzt die Daten aus den Mitgliederkonten erhoben und die entscheidenden Episoden weltweit gefunden.

Streamingdienste wie Netflix und Amazon Video sowie digitale Videorekorder verdrängen zunehmend das lineare Fernsehen. Das ergab eine Studie, die die TV-Kabelnetzbetreiber bezahlt haben.

In China ist Cisco seit dem NSA-Skandal ziemlich am Boden, und Huawei übernimmt mehr und mehr Anteile auf dem Servermarkt. Jetzt soll Cisco offenbar ein Bündnis mit der staatlichen chinesischen Inspur Group helfen.

Citrix bietet sich Dell zum Kauf an. Das Softwareunternehmen steht unter Druck durch einen Hedgefonds, der die Firma zerschlagen möchte.

Während andere Ausrüster und IT-Konzerne ihre Hardware-Bereiche verkaufen, setzt Huawei weiter darauf, selbst das komplette Portfolio zu haben. Der Konzern erklärt in Schanghai warum.
Von Achim Sawall

Die Deutsche Telekom präsentiert am heutigen Freitag ihre künftige Public Cloud mit ihrem Partner Huawei in Schanghai: Beide seien "sehr mächtige Firmen mit einem gemeinsamen Ziel", sagte ein Telekom-Manager.
Von Achim Sawall

Das Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2018 alle Haushalte in Deutschland mit 50 MBit/s zu versorgen, setzt auf Zwischenlösungen und verbaut den Weg zum nachhaltigen Glasfaserausbau. So lautet die Kritik von Telekom-Konkurrenten, die Glasfaser statt Vectoring fordern.

Eine typische Snapchat-Nachricht ist für 10 Sekunden sichtbar. Wer dafür zahlt, bekommt die Bilder jetzt noch einmal angezeigt. Den Dienst nennt der Betreiber Replay.

Isoplex sei ungeschützt nicht sicherer als Popcorn Time, warnt ein Anwalt, der auf die Verteidigung von Abgemahnten spezialisiert ist. Auch Isoplex ist kein Streaming, sondern ein Bittorrent-Angebot.

Kaum ist der Abbau von 55.000 Stellen abgeschlossen, entlässt Hewlett-Packard erneut 30.000 Beschäftigte. Angeblich soll es danach keinen weiteren Abbau geben, sagte die Konzernchefin.

Tele Columbus und Primacom sollen eine ungerechte Sendersortierung haben. Die Medienaufsicht wird deswegen jetzt aktiv.

Ein europäischer Festnetzbetreiber gehört zu den ersten, die G.fast getestet haben. Nun liegen Ergebnisse zu den tatsächlich erreichten Datenraten vor: Sie liegen unter den Angaben der Ausrüster, aber weit über dem, was VDSL2 bieten kann.

Die Swisscom bietet Spielfilme, Dokumentationen und Serien im Streaming in 4K und HDR. Damit wertet der Netzbetreiber sein IP-TV-Produkt auf.

Ein Festnetzbetreiber wird noch im vierten Quartal 2015 G.fast für 8,4 Millionen Haushalte anbieten. Ausrüster ist Alcatel-Lucent. Damit sind Datenraten von 1 GBit/s unterhalb einer Entfernung von 100 Metern möglich.

Der erste deutschsprachige 4K-Sender ist leider nur ein Shoppingangebot für Männer. Die Parallelübertragung der Dauerwerbesendung in 4K, HD und SD für Pearl.tv zeigt aber die Leistungsfähigkeit der Zuführungsnetze von Media Broadcast.

Die Telekom weitet ihr Public-Cloud-Angebot auf China aus. Partner des Konkurrenzprodukts zu Amazon und Google ist wieder Huawei.

Drei weitere Städte erhalten Google Fiber. Die Erschließung soll Google pro Haushalt über 500 US-Dollar kosten.

Telekom-Konkurrenten setzen auf alternative Verlegetechniken der Glasfaser, um Kosten zu sparen. Diese sind Mini-Trenching, Verlegen in Abwasserrohren oder oberirdisch an Masten.

Google holt den US-Landeschef von Hyundai als Chief Executive Officer in den Konzern. John Krafcik soll die Technologie für autonomes Fahren zu ihrem vollen Potenzial bringen.

Das TV-Kabelnetz ist im Umbruch. Große Übernahmen und der Umstieg auf Docsis 3.1 verändern die Branche. Nun erwirbt Tele Columbus nach Primacom den nächsten Konkurrenten.

Sie reden nicht viel darüber, doch sie arbeiten daran: Die Kabelnetzbetreiber und der Standard Docsis 3.1. In diesen Tagen beginnen die letzten großen Interoperabilitätstests. Unitymedia ist bei den Vorbereitungen dabei.

Maas will Facebook auffordern, ein deutschsprachiges Team gegen Rassismus aufzubauen. Das Unternehmen soll offenlegen, wie viele Beschwerden über fremdenfeindliche Postings es erhält und wie viele tatsächlich gelöscht werden.

Ericsson kauft ein Videocodec-Unternehmen, dessen Gründer am MPEG 4 mitgearbeitet haben. Ericsson wandelt sich vom Hardware- zum Softwareunternehmen.

Kabel Deutschland arbeitet nach eigenen Angeben intensiv an dem neuen Standard Docsis 3.1, der eine Datenübertragungsrate von 10 GBit/s bieten soll. Die Technik soll rückwärtskompatibel sein.

Das Team von Popcorn Time hat angeblich viele Angebote von Kriminellen bekommen. Der führende Entwickler will aber alle ausgeschlagen haben.

Deutschland gehört weiter zu den am schlechtesten mit FTTH versorgten Ländern in Europa. Doch es gibt eine geringfügige Verbesserung.

Im Großraum München stattet Amazon zwei neue Lager für sein Lieferprogramm Prime Now aus. Im Jahr 2016 soll der Betrieb starten.

Ein Hersteller bietet eine erste 4K-Set-Top-Box an, die in Kürze den Endkunden zur Verfügung stehen soll. Auch ein Gateway für Docsis 3.1 für das TV-Kabelnetz von Sagemcom soll fertiggestellt sein.

Für lineares IP-TV und netzseitige Videorecorder sei der Kauf der Rechte viel zu kompliziert, klagen die TV-Kabelnetzbetreiber. Sie wollen eine Vereinfachung.

Hardware aus dem Ausland läuft mit DVB-T2 oft nicht. Käufer sollten auf ein spezielles Logo auf den Geräten achten, um HD-Fernsehen über die Antenne empfangen zu können. Bisher wurde DVB-T2 im Ausland mit dem älteren Standard MPEG4 (h.264) kombiniert.

Die Festnetze sollen in den nächsten Jahren fast alle auf eine Datenrate von 100 MBit/s bis 1.000 MBit/s ausgebaut werden, kündigte Huawei an. Der Netzwerkausrüster weiß, was die Betreiber derzeit machen, auch beim TV-Kabel.

Die Telefónica wehrt sich gegen den Vorwurf, in Aldi Talk gebe es eine Kostenfalle. Vielmehr müsse von einem Kostenschutz gesprochen werden. Betroffene dürften nicht mehrere SMS des Kundendienstes ignorieren.

Medienanstalten und Branchenvertreter sind sich relativ einig, dass die Analogabschaltung im TV-Kabelnetz in drei Jahren kommt. Doch die verbliebenen Analognutzer haben keine Lust zum Wechseln.

Bundeswirtschaftsminister Gabriel soll die Gespräche von Telekom und Bundesnetzagentur über exklusives Vectoring stoppen. Das fordern Breko, Vatm und Buglas in einem Brief, der Golem.de vorliegt.