AgilePOL: Huawei sieht FTTH als "die Zukunft für Netzbetreiber"
"Wir denken, dass FTTH die Zukunft für Netzbetreiber ist!" Jeff Wang, President der Huawei Access Product Line, hat sich im Gespräch mit Golem.de zur Technologie Fiber To The Home (FTTH) bekannt. "Wenn dieses Netz einmal liegt, muss man es nicht mehr ändern. Fiber ist die Zukunft", sagte er auf der Technikmesse Cebit in Hannover.
Mit FTTH ist der Netzausbau für Jahrzehnte abgeschlossen und Firmen wie Huawei können kein Geld mehr mit Netzausrüstung verdienen, räumte Wang ein: "Aber wir wollen, dass unsere Kunden erfolgreich und zufrieden sind." Die Gesamtentwicklung stehe nicht still. Alle zwei Jahre komme ein neuer Wi-Fi-Standard: "Es ist ein fortlaufender Wandel."
Das Engagement des Unternehmens für Glasfaser ist nicht zufällig. Seit rund einem Jahr angekündigt ist das Huawei-Produkt AgilePOL, eine LAN-Ausstattung, die auf PON-Technologien (Passive Optische Netze) basiert. Sie nutzt eine ähnliche Netzwerkstruktur sowie aktive und passive Geräte für FTTH. Die Ausrüstung kann auf die Größe des Netzwerks und der zugreifenden Benutzergruppen zugeschnitten werden. Sie ermöglicht Unternehmen die Integration verschiedener Systeme wie Daten-, Sprach-, Video- und WLAN-Zugangssysteme über ein optisches Netzwerk.
Eine SSID im ganzen Gebäude trotz vieler Hotspots
"Telefon, Internet und IPTV: Alles läuft über Fiber", sagte Wang. AgilePOL ist meist in Hotels, Schulen und Universitäten im Einsatz.
In Hotels ändere sich ständig der Service Set Identifier (SSID), wenn der Gast sich im Gebäude bewegt. AgilePOL biete dagegen eine SSID im ganzen Hotel: "Das bringt Rooming von einem Raum zum anderen", betonte Wang.
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