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FTTH: M-net-Glasfaserkunden nutzen 120 GByte pro Monat

Obwohl M-Net maximal einen 300-MBit/s-Anschluss über FTTH bietet, liegt die Nutzung weit über dem Durchschnitt. Das belegt: Wo hohe Datenraten verfügbar sind, werden sie auch genutzt.
/ Achim Sawall
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In der Grube: Robert Prinz, Gesamtprojektleiter FTTB2 Stadtwerke München (r.), mit Golem.de-Redakteur Achim Sawall (Bild: Achim Sawall/Golem.de)
In der Grube: Robert Prinz, Gesamtprojektleiter FTTB2 Stadtwerke München (r.), mit Golem.de-Redakteur Achim Sawall Bild: Achim Sawall/Golem.de

Fast 120 GByte nutzt ein durchschnittlicher Haushalt mit einem M-net-Internetanschluss, bei dem die Glasfaserleitung bis ins Haus reicht. Das gab der Stadtnetzbetreiber am 23. März 2017 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Das ist erheblich mehr als die durchschnittliche Datennutzung in Deutschland.

M-nets schnellster Internetzugang ist derzeit ein 300-MBit/s-Anschluss über FTTH. Der Upload beträgt 50 MBit/s. Mit Fiber To The Home sind Datenraten von 1 GBit/s und mehr möglich.

Laut Angaben der Bundesnetzagentur lag das auf Basis von Anschlüssen in Festnetzen generierte Datenvolumen zum Jahresende 2015 bei rund 11,5 Milliarden GByte. Das pro Breitbandanschluss im Monat durchschnittlich erzeugte Datenvolumen erreichte somit voraussichtlich rund 31 GByte. Im Jahr 2016 wurden in Deutschland voraussichtlich etwa 22,5 Milliarden GByte Daten auf Basis von Breitbandanschlüssen in Festnetzen übertragen, prognostiziert die Behörde. Dies entspräche einem monatlichen Datenvolumen von rund 60 GByte pro Nutzer. In den Verkehrsmengen sei das durch IPTV der Deutschen Telekom verursachte Datenvolumen nicht enthalten. Im gleichen Zeitraum wurden in Deutschland 918 Millionen GByte Daten über Mobilfunknetze übertragen.

Datenmenge verdoppelte sich

"Die Gesamtmenge an Daten, die wir durch unser Netz transportieren, verdoppelt sich etwa alle anderthalb Jahre" , erklärte Dorit Bode, Sprecherin der M-net-Geschäftsführung. Wo hohe Internetbandbreiten verfügbar seien, würden sie auch genutzt.

Aktuell werden in München die Stadtteile Hasenbergl und Harthof ausgebaut. In den kommenden Tagen rücken die Bautrupps in sechs weiteren Gebieten an: in Teilen von Laim, Schwabing und Sendling sowie der Messestadt Riem und Freiham. Im Juli starten die Bauarbeiten auch in Hadern.


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