Abo
  • IT-Karriere:

T-Online-Adressen: Telekom hat aktuelle Spamwelle mitverschuldet

Derzeit nervt eine Spam-Welle die Millionen Nutzer von T-Online-Mail-Adressen. Die Filtersoftware der Telekom kann die neue Müllwelle derzeit nicht erkennen und muss noch mal in die Lernphase.

Artikel veröffentlicht am ,
Spam bei T-Online
Spam bei T-Online (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat eingeräumt, an der aktuellen Spamwelle Mitschuld zu tragen, weil die Wirkung einer neuen Filtersoftware offenbar nicht bis zu Ende durchdacht war. Im Unternehmensblog erklärte die Telekom, Mitte Februar eine neue Filtertechnologie getestet zu haben. "Darauf hat der Spamversender mit einer immensen Intensivierung seines Spamversands reagiert. Um keine gewollten Mails zu unterdrücken, muss die neue Filtertechnologie nochmals einer intensiven Lernphase unterzogen werden und ist seitdem weiterhin nicht zur Erkennung der Müllwelle wirksam."

Stellenmarkt
  1. Scheer GmbH, deutschlandweit
  2. Hays AG, Stuttgart

Die IT-Experten der Telekom arbeiteten "mit Hochdruck daran", das Problem zu lösen. Eine Entwicklung von Filtertechnologien, die nur tatsächliche Spammails erkennen und ausfiltern und nicht den Empfang gewünschter Mails unterbinden, sei sehr aufwendig. Diese Arbeiten würden "voraussichtlich in den kommenden Wochen abgeschlossen."

Alte Masche

Aktuell erhalten Kunden des T-Online-Maildienstes zum Teil täglich bis zu zehn Spammails desselben Typs, räumt das Unternehmen ein.

Die Spammails sind in deutscher Sprache verfasst und agieren mit einer nicht neuen Betrugsmasche. Darin heißt es: "Sie verpassen die Möglichkeit Ihres Lebens. Verdienen Sie mindestens 6000 Euro pro Tag! Sie werden schon in der ersten Stunde Geld erzielen und je mehr Zeit vergeht, desto mehr Geld erhalten Sie!" Weitere Varianten sind im Umlauf.

Die darin enthaltenen Links leiten auf Webseiten, die betrügerische Finanzdienstleistungen anbieten. "Bisher ist kein Fall bekannt, in dem auf Schadcode verlinkt wurde," erklärte die Telekom.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 129,00€
  2. (u. a. Mario Kart 8 Deluxe, New Super Mario Bros. U Deluxe)
  3. 89,99€
  4. (aktuell u. a. Silverstone RGB LED Hub 20,99€, Lenovo IdeaPad 449,00€)

widdermann 08. Apr 2017

Das gibt es im Prinzip schon und nennt sich DKIM. Hilft aber nicht wirklich, da viele E...

DASPRiD 08. Apr 2017

Naja, wenn sich irgend einer dieser Hand voll Leute einen Trojaner einfängt, kann die E...

HanSwurst101 07. Apr 2017

Echt, es müsste Finanzdielz heizen.

HanSwurst101 07. Apr 2017

So wird es wohl sein. Man müsste dann wohl von diesem Login System wechseln auf ein...

HanSwurst101 07. Apr 2017

Viel Spaß dabei. Setze mal einen eigenen Webserver auf in schau dir ungefiltert an was...


Folgen Sie uns
       


Speedport Pro - Test

Der Speedport Pro ist gerade im WLAN verglichen mit dem älteren Speedport Hybrid eine Verbesserung. Allerdings zeigt sich in unserem Test auch, dass die maximale Datenrate nicht steigt. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Speedport Pro - Test Video aufrufen
Technologie: Warum Roboter in Japan so beliebt sind
Technologie
Warum Roboter in Japan so beliebt sind

Japaner produzieren nicht nur mehr Roboter als jede andere Nation, sie gehen auch selbstverständlicher mit ihnen um. Das liegt an der besonderen Geschichte und Religion des Inselstaats - und an Astro Boy.
Von Miroslav Stimac

  1. Kreativität Roboterdame Ai-Da soll zeichnen und malen
  2. Automatisierung Roboterhotel entlässt Roboter
  3. Cimon Die ISS bekommt einen sensiblen Kommunikationsroboter

Raspi-Tastatur und -Maus im Test: Die Basteltastatur für Bastelrechner
Raspi-Tastatur und -Maus im Test
Die Basteltastatur für Bastelrechner

Für die Raspberry-Pi-Platinen gibt es eine offizielle Tastatur und Maus, passenderweise in Weiß und Rot. Im Test macht die Tastatur einen anständigen Eindruck, die Maus hingegen hat uns eher kaltgelassen. Das Keyboard ist zudem ein guter Ausgangspunkt für Bastelprojekte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bastelcomputer Offizielle Maus und Tastatur für den Raspberry Pi
  2. Kodi mit Raspberry Pi Pimp your Stereoanlage
  3. Betriebssystem Windows 10 on ARM kann auf Raspberry Pi 3 installiert werden

Urheberrechtsreform: Was das Internet nicht vergessen sollte
Urheberrechtsreform
Was das Internet nicht vergessen sollte

Die Reform des europäischen Urheberrechts ist eine Niederlage für viele Netzaktivisten. Zwar sind die Folgen der Richtlinie derzeit kaum absehbar. Doch es sollten die richtigen Lehren aus der jahrelangen Debatte mit den Internetgegnern gezogen werden.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media will Milliarden von Google
  2. Urheberrecht Uploadfilter und Leistungsschutzrecht endgültig beschlossen
  3. Urheberrecht Merkel bekräftigt Zustimmung zu Uploadfiltern

    •  /