Abo
  • Services:

FTTB: M-Net startet im Mai als erster mit G.fast

Es geht los in Deutschland mit schnellen Internetzugängen für Endkunden, die auf G.fast basieren. Lange vor der Deutschen Telekom startet M-Net mit Technik von Huawei.

Artikel veröffentlicht am ,
G.fast-Ausbau im Vortrag von M-Net
G.fast-Ausbau im Vortrag von M-Net (Bild: M-net)

M-Net beginnt am 2. Mai 2017 damit, seine G.fast-Produkte in München an die Endkunden zu vermarkten. "Derzeit laufen erfolgreiche Friendly-User-Tests." Das sagte Jürgen Voigt, Gesamtprojektleiter FTTB2 M-Net, am 4. April 2017 in München. Damit dürfte der Stadtnetzbetreiber der erste sein, der in Deutschland G.fast anbietet.

Stellenmarkt
  1. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen
  2. Marc Cain GmbH, Bodelshausen

Im Zeitraum von 2010 bis 2014 haben die Stadtwerke München (SWM) und ihre Tochter M-Net die Stadtteile innerhalb des Münchener Mittleren Rings mit rund 32.000 Gebäuden erschlossen. Dies nennen die Unternehmen die erste Phase. In der laufenden Phase von fünf Jahren werden weitere 35.000 Gebäude mit rund 230.000 Wohneinheiten außerhalb des Mittleren Rings erschlossen. "Im Anschluss daran folgt auch noch eine dritte Ausbaustufe, um 100 Prozent zu erschließen", betonte Voigt.

Die meisten Eigentümer wollen keine neue Inhouse-Verkabelung. Daher setzt der Betreiber auf die Technik G.fast vom Ausrüster Huawei mit Fiber To The Building (FTTB). Im Tiefbau wird kein Micro-Trenching oder Nano-Trenching eingesetzt, da sich die Kunststeingehwegplatten in München nicht fräsen lassen, sagte Voigt.

"Geheime" Fritzbox

Beim Endkunden kommt ein sogenanntes Carrier-Gerät vom Hersteller AVM zum Einsatz, das in Deutschland noch nicht im Handel verfügbar ist: die Fritzbox 7582. Datenraten für das neue G.fast-Produkt gibt M-net noch nicht bekannt.

G.fast ist vergleichbar mit DSL, wobei aber wesentlich höhere Frequenzen für die Übertragung der Daten genutzt werden. Das heute handelsübliche VDSL2 der Telekom nutzt Frequenzen bis 17 MHz, bei G.fast geht es um Frequenzen bis 212 MHz.

Wolfgang Heer, Geschäftsführer beim Bundesverband Glasfaseranschluss (Buglas), sagte: "FTTB/H macht uns für die nächsten 40 bis 50 Jahre zukunftssicher." Buglas-Unternehmen haben meist einen kommunalen Hintergrund. In Schweden fragen 40 Prozent der Haushalte tatsächlich Glasfaser nach. In Deutschland sei die Nachfrage leider nicht so hoch.

M-Net ist in Bayern und einem Teil von Hessen aktiv und seit über 20 Jahren am Markt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. (u. a. The Hateful 8 Blu-ray, Hacksaw Ridge Blu-ray, Unlocked Blu-ray, Ziemlich beste Freunde Blu...
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 20€, Boxsets im Angebot, Serien zum Sonderpreis)

Ovaron 17. Apr 2017

Bei sehr vielen Propheten von der eiligen Kirche der einzig seelig machenden Glasfaser...

sneaker 09. Apr 2017

Die 7581 kommt in Holland zum Einsatz, da ist Bonding bei Privatkunden nicht unüblich.

Ovaron 07. Apr 2017

Und dennoch ist es ein recht erheblicher Unterschied ob man dem Kunden einen Router...

Ovaron 07. Apr 2017

Danke für die Klarstellung!

Ovaron 07. Apr 2017

Dem ist keineswegs so. Ich habe geschrieben "in D", was korrekt ist. Ich habe nicht...


Folgen Sie uns
       


Intel NUC8 - Test

Winzig und kraftvoll: der NUC8 alias Hades Canyon.

Intel NUC8 - Test Video aufrufen
Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

    •  /