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5G-Live-Demo auf dem MBBF16 in Tokio
5G-Live-Demo auf dem MBBF16 in Tokio (Bild: Huawei)

Mobilfunkausrüster: Welche Frequenzen für 5G in Deutschland diskutiert werden

5G-Live-Demo auf dem MBBF16 in Tokio
5G-Live-Demo auf dem MBBF16 in Tokio (Bild: Huawei)

Wo die Luftschnittstellen des neuen Mobilfunks 5G arbeiten werden, steht noch nicht fest. Golem.de hat von Mobilfunkausrüstern erfahren, was hier auf höchster Ebene diskutiert wird.

In der EU und Deutschland werden die Pionierbänder diskutiert, dies sind die wahrscheinlich ersten Frequenzbänder, in denen 5G mit New Radio eingeführt wird. Dabei unterscheide man zwischen größer und kleiner als 6 GHz, sagte Michael Lemke, Senior Technology Expert bei Huawei, Golem.de.

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Besprochen werde das 3.5-GHz-Band, das in Deutschland bereits durch die Wireless-Local-Loop-Anwendungen teilweise in Betrieb gewesen ist. "Aber auch 700 MHz wird für bestimmte Einsatzfälle für den neuen Mobilfunk besprochen. Der Bereich ist bereits vergeben, aber erst nach vollständiger Umstellung auf DVB-T2 nutzbar", sagte er. Oberhalb von 6 GHz würden 26 GHz (28 GHz) und auch die 39- bis 40-GHz-Familie besprochen.

Im Prinzip sind alle bisherigen Bänder für die Luftschnittstelle nutzbar, auch New Radio (NR) genannt. Allerdings sind die erreichbaren Datenraten unmittelbar an die verfügbaren Träger-Bandbreiten gekoppelt. Ein 5G-Betrieb erfordert daher, dass mindestens Bandbreiten 50 MHz, besser 100 MHz zusammenhängend im Bereich unterhalb von 6 GHz zur Verfügung stehen. Dies sei nur im 3.5-GHz-Band möglich. Gleichzeitig gilt die Erwartung, dass über 6 GHz Trägerbandbreiten in der Größenordnung von 1 GHz zur Verfügung gestellt werden können. Damit seien das 26-GHz- und die 40-GHz-Bänder geeignet.

Bundesnetzagentur nahm im Dezember 2016 Stellung

Die Bundesnetzagentur hält die im Jahr 2000 versteigerten UMTS-Frequenzen, die bis Ende 2020 zugeteilt sind, für den neuen 5G-Mobilfunk für geeignet. Hier handelt es sich um die gepaarten Frequenzen im 2-GHz-Band aus den Bereichen 1.920 MHz bis 1.980 MHz (Unterband) und 2.110 bis 2.170 MHz (Oberband).

Daneben wurden weitere Frequenzbereiche als Pionierbänder für 5G benannt. Geeignete und absehbar verfügbare Frequenzbereiche seien die 700-MHz-Mittenlücke, 2 GHz, 3,4 bis 3,8 GHz, 26 GHz und 28 GHz. Auch sie sollen frühzeitig für den Ausbau bereitgestellt werden.

Die Bundesregierung plant eine schnelle Verteilung der Frequenzbereiche. "Mein Ziel ist es, dass wir im nächsten Jahr bereits die Vergabe der Frequenzen für 5G in Deutschland durchführen", sagte Bundesinfrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) in dieser Woche in Berlin.

Der neue Mobilfunkstandard kommt bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als 1 Millisekunde und hohe Verfügbarkeit ermöglichen. Weltweit werden 100 Milliarden mobilfunkfähige Geräte gleichzeitig ansprechbar. Stefan Koetz, Chef von Ericsson Deutschland, sagte während der Cebit, dass der Konzern 5G gern schon 2019 starten würde.


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Eheran 26. Mär 2017

Wenn also jemand sagt, dass Lichtgeschwindigkeit 300'000km/s ist und dann später, dass es...

Ovaron 26. Mär 2017

Das hat nichts mit Absprache zu tun sondern mit Auslegung der Geräte. Die für LTE...

Gandalf2210 25. Mär 2017

Noch höhere Frequenzen, noch mehr Richtfunk. Bis sichtbares Licht sollten wir noch kommen

triplekiller 24. Mär 2017

ob mein essen unterwegs schon gegart wird? bei cm wellen (1-300 ghz) muss ich immer an...

Eheran 24. Mär 2017

Dass es eine relative Darstellung ist und einfach immer das Maximum angezeigt wird.



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